Automatischer Ubuntu Reinstall

Mittwoch 2nd Dezember 2009 · 11 Kommentare

in Erlebt,Fundstücke,Ubuntu

Es kann vorkommen, dass bei einem Upgrade des Systems etwas schief geht, eventuell sind Abhängigkeiten der System-Pakete nicht mehr erfüllt.

Nun geht sie los, die Fehlersuche.

sudo dpkg-reconfigure -phigh -a

Dieser bewirkt, dass alle Distributionspakete neu konfiguriert werden. Also probiert zuerst diesen Befehl aus, bevor ihr bei einem missglückten Upgrade entmutigt aufgebt und euch mit einer Neuinstallation abfindet.

sudo apt-get -f install

Hilft bei noch fehlenden Abhängigkeiten im Anschluss.

Quelle: aldeby.org

Dieser Artikel wurde von verfasst 

Blogger, Hobby Fotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

  • http://www.nodch.de nodch

    Hab es mal umgeschrieben/umgestellt, damit die Absicht klarer wird.
    Danke für den Hinweis.

  • joede

    Hmm. dpk-reconfigure zieht die Pakete aber nicht neu. Es wird nur der Konfigurationsschritt erneut durchlaufen.

    Wenn einer neu die Pakete holt, dann apt-get. ;-)

  • http://www.nodch.de nodch

    Ist doch alles schön interaktiv hier! Bitteschön, nun tut der Artikel ;)

  • joede

    versuche vorher einfach mal ein

    dpkg –configure -a

    Das sollte alle nicht fertig installierten (abgebrochenen) Pakete zu ende bringen. Danach sollte das Update dann funktionieren.

  • http://www.nodch.de nodch

    Frag mal deine Nichte, manchmal funktioniert das einfach nicht! ;)

  • joede

    Bist Du sicher das es nicht anders herum ist?

    dpkg-reconfigure konfiguriert ein bereits installiertes Paket erneut. Das -phigh sagt nur, dass Fragen nur in wichtigen Fällen gestellt werden. Und -a bedeutet alle installieren Pakete.

    Bei apt-get ist -f ein "force". Zusammen mit dem install werden korrupte Pakete neu installiert.

  • http://linuxundich.de Christoph

    Du solltest noch davor warnen, dass `sudo dpkg-reconfigure -phigh -a` eine gute EWIGKEIT dauern kann. “Einfach mal so” würde ich das nicht ausführen.

  • http://www.pcornelissen.de Patrick

    oder fehlende Abhängigkeiten die durch abgebrochene Installationen/Upgrades kommen können

  • joede

    Richtig. Nur weiß ich nicht, was sie alles installiert hat. Wenn man bei den offiziellen Quellen und Backports bleibt, und nicht wie in manchen Foren beschrieben ein paar Debian Sid Pakete installiert, dann klappt ja meistens alles.

    Nur manche “Experten” in der einschlägigen Foren — nicht hier ;-) — empfehlen einfach einen Müll, das geht auf keine Kuhhaut. Wenn man einfach nur die Befehele 1:1 kopiert, dann kann man sich damit wirklich sein System kaputtmachen.

    Ich muss ja leider sagen, dass IMO Debian ein wenig robuster als Ubuntu ist. Gerade die letzten Version (nach Hardy) erscheinen mit immer wie mit der “heißen Nadel” gestrickt. Aber das ist ein anderes Thema.

  • http://nodch.de nodch

    In die Verlegenheit den laufen zu lassen kommt man ohnehin eigentlich nur, wenn man schon Probleme mit dem System hat, dann ist die halbe Stunde-Stunde doch gar keine echte Wartezeit ;)

  • http://www.nodch.de nodch

    Sagen wir mal so, das zugrunde liegende System wäre in diesem beschriebenen Fall eigentlich egal gewesen…

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