Facebook Graphsearch – Stalkerbook reloaded

Donnerstag 31st Januar 2013 · Kein Kommentar

in Netzwelt

Facebook stelle Graphsearch vor rund zwei Wochen vor, heute kam es bei mir im Rollout an. Ein erster Blick zeigt was Graphsearch kann und von wem es verwendet wird.

Facebook Graphsearch

Graphsearch ist die ungeschminke Wahrheit darüber, was Facebook über uns selbst und unsere Freunde, sowie wildfremde Menschen weiss. In einer recht komfortablen Suche, die dank Autovervollständigung (Tab vollendet den angezeigten Vorschlag) schnell von der Hand geht, kann man seine Anfragen sehr granuliert stellen. Eine anschliessende Verfeinerung der Suchergebnisse liefert noch detailiertere Ansichten und ist schon fast beängstigend.

Die grundlegenden Vorschläge, nach was man suchen kann und sollte, präsentiert Facebook mit bunten Symbolen:

Facebook Graphsearch SuchvorschlagNach einer ersten Auswahl ist die Suche fast unbegrenzt erweiterbar und man kann mehr und mehr Faktoren einbeziehen – passende Vorschläge serviert Facebook dank der Daten in Graphsearch gleich mit:

Facebook Graphsearch Suche Teil 2Ist man mit seiner Suchauswahl zufrieden, bekommt man die gefundenen Personen angezeigt, sollte das aber noch zu umfangreich sein, kann man weiter filtern, was bietet sich hier besser an als eine zusätzliche Auswahl nach Geschlecht, Beziehungsstatus, Heimatort usw.?

Facebook Graphsearch RefineDie gelieferten Daten sind tatsächlich sehr gut, verraten aber auch wieviel Facebook schon immer über euch wusste und wieviel jeder Einzelne auf Facebook über sich selbst preis gibt – vielleicht sogar ohne es zu wissen, oder wider seines eigenen Willens.

Facebook Graphsearch vermittelt für mich erneut, dass man sich genau Gedanken darüber machen muss was man online stellt, was man öffentlich zeigt und kann für diesen Gedankengang sicher ein probates Mittel sein, die eigenen Einstellungen nochmals zu überprüfen und enger zu schnüren, oder gar ein bisschen weniger ins virtuelle schwarze, oder hier blaue, Loch zu schreien, denn mit Graphsearch kann man viel unangenehmere Suchen ausführen, als nur nach den eigenen Freunden, genügend Cyberstalker werden ihre wahre Freude an der Suche haben.

Um Graphsearch aktuell nutzen zu können müsst ihr euren Account auf englischer Sprache laufen haben und die Suche in eben dieser Sprache befüttern. Keine Sorge, Facebook liefert sofort so viele Vorschläge, dass man gar nicht so gut sein muss, um umfangreiche Ergebnisse geliefert zu bekommen.

Wie steht ihr zu Graphsearch? Eure Meinung interessiert mich hierzu brennend, lasst einfach einen Kommentar da!

 

 

 

Dieser Artikel wurde von verfasst 

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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