nodch.de http://www.nodch.de News rund um Technik, Android. Ubuntu und Games Wed, 19 Mar 2014 09:08:30 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9 Blackphone kann ab sofort vorbestellt werden http://www.nodch.de/blackphone-kann-ab-sofort-vorbestellt-werden/3846/ http://www.nodch.de/blackphone-kann-ab-sofort-vorbestellt-werden/3846/#comments Mon, 24 Feb 2014 14:53:04 +0000 http://www.nodch.de/?p=3846

Blackphone, das Smartphone welches sich den Schutz der Privatsphäre als Ziel gesetzt hat, kann ab sofort vorbestellt werden.

Blackphone Verfügbar

Silent Circle und Geeksphone gaben im vergangenen Jahr ihre Kooperation bekannt und machten sich zum Ziel ein Smartphone, basierend auf Android, mit angepasstem Betriebssystem und einer umfangreichen Auswahl an speziellen Apps, die der Sicherheit zuträglich sein sollen, zu entwickeln.

Die Frucht dieser Kooperation heisst Blackphone und kann ab sofort für 629 US Dollar vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt dann im Juni diesen Jahres. Zu den 629 US Dollar kommen noch Steuern und Zölle des jeweiligen Landes, so dass wir in Deutschland bei einem Gesamtpreis von 748,51 US Dollar angekommen sind, zum aktuellen Tageskurs sind dies rund 545 €.

Blackphone bestellen

Die 100 prozentigen Spezifikationen zum Gerät sind noch mit Vorsicht zu geniessen, man spricht aktuell von einem QuadCore SoC mit mehr als 2 GHz, der Bildschirm soll ein 4,7 Zoll IPS HD IPS Vertreter sein, was wohl alles ab einer 720p Auflösung sein könnte. Der interne Speicher beträgt 16GB welchem 2 GB DDR3 RAM zur Seite stehen. Über eine Erweiterbarkeit des Speichers schweigt man sich leider aus. Eine > 8 Megapixel Hauptkamera, sowie eine 1,3 Megapixel Frontkamera und HSPA+, LTE, Bluetooth 4, Wifi 802.11n, sowie GPS und sonstige Sensoren runden das Paket ab.

Interessant ist die OS Anpassung PrivatOS welche die Suche komplett anonymisiert, WLAN nur in vertrauenswürdigen HotSpots aktiviert sowie viele weitere Apps für sicheres Telefonieren, Mailen und Texten mitbringt. Bereits mitgelieferte Apps für die Nutzung eines VPN-Dienstes, Firewall und Ähnlichen runden das Paket ab.

Wie steht ihr dazu, sind euch Phil Zimmermann, Silent Circle und Geeksphone vertrauenswürdige Partner, denen ihr euer Geld im Sinne des Daten-, Informations- und Persönlichkeitsschutzes anvertrauen wollt?


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Facebook schluckt WhatsApp für 16 Milliarden US Dollar http://www.nodch.de/facebook-schluckt-whatsapp-fuer-16-milliarden-us-dollar/3843/ http://www.nodch.de/facebook-schluckt-whatsapp-fuer-16-milliarden-us-dollar/3843/#comments Wed, 19 Feb 2014 22:46:51 +0000 http://www.nodch.de/?p=3843

Es ist eine ganz dicke Nummer, die Facebook da angeleiert hat, die Rede ist vom Kauf der Messengerschmiede WhatsApp. 16 Milliarden US Doller für ein Unternehmen, welches fünf Jahre am Markt ist und gut 50 Mitarbeiter beschäftigt. Herzlichen Glückwunsch WhatsApp, herzlichen Glückwunsch Jan Koum – alles richtig gemacht!

WhatsApp Logo

 

Facebook gabe heute bekannt, dass man WhatsApp übernehmen wolle und legte dazu beträchtliche Zahlen auf den Tisch. 16 Milliarden US Dollar, aufgeteilt ist 4 Milliarden in mehr oder minder harter Währung, sowie 12 Milliarden in Aktienanteilen. Darüber hinaus gibt es rund 3 Milliarden an eingeschränkten Aktienanteilen für die WhatsApp Gründer und deren Mitarbeiter, was die Gesamtsumme des Deals auf unglaubliche 19 Milliarden anschwellen lässt. Sollte der Kauf nicht vollzogen werden, erklärte sich Facebook bereit 1 Milliarde an Strafe zu zahlen, immernoch kein schlechter Sold.

Offensichtlich hat man Jan Koum, Mitgründer und CEO mit einer Posten im Facebook Vorstand gelockt, denn dies scheint sich aus der Ankündigung hervorzugehen, die Mark Zuckerberg auf Facebook veröffentlichte:

Mark Zuckerberg Ankündigung WhatsApp

 

Link zur Ankündigung von Mark Zuckerberg auf Facebook

Mit WhatsApp nimmt man direkt 450 Millionen Nutzer ins Facebook-Reich und besitzt ab sofort deren Telefonnummern, die man “zur Steigerung der Benutzererfahrung” wohlwollend in Facebook verklöppeln kann. Man möchte WhatsApp und Facebook-Chat unabhängig entwickeln und betreiben, aber von den gemeinsamen Erfahrungen im Gesamtkonzern profitieren.

Ein großer Coup der Facebook hier gelungen ist, wie ich finde. Man darf gespannt sein wieviel von den Reden über Öffenheit in Zukunft über bleiben, wenn WhatsApp in der blauen Masse sein Plätzchen gefunden hat.


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Black Update für das Nokia Lumia 1020 verfügbar http://www.nodch.de/black-update-fuer-das-nokia-lumia-1020-verfuegbar/3839/ http://www.nodch.de/black-update-fuer-das-nokia-lumia-1020-verfuegbar/3839/#comments Thu, 09 Jan 2014 22:30:36 +0000 http://www.nodch.de/?p=3839

Das Black Update für das Nokia Lumia 1020 ist ab sofort als OTA-Update (Over the Air) verfügbar und kann auf dem entsprechenden Gerät direkt installiert werden.

Black Update auf Nokia Lumia 1020

Endlich hat das Warten ein Ende. Ich habe in den vergangenen Tagen immer sehnsüchtig auf den “Update suchen” Knopf gedrückt, da ich mir das Black Update herbeigesehnt habe. Endlich DNG, also Raw-Format für das 1020, was die ohnehin schon tollen Möglichkeiten der Kamera nochmals auf eine neue Ebene heben sollte. Ich werde in den kommenden Tagen natürlich schauen was man aus den DNGs herausholen kann und ob es sich lohnt die Bilder zu bearbeiten, oder ob man der ohnehin schon nicht schlechten Pureview-Optimierung freie Hand lassen sollte.

Neben Verbesserungen an der Kamera – parallel zum RAW-Support wurde auch am Weissabgleich gedreht, welcher nun besser ist, mir aber bei Kunstlich schon noch sehr gelbliche Bilder erstellt (weiterhin) – gibt es viele Anpassungen im System. So kann man nun endlich Apps aus der Übersicht der Laufenden Apps heraus beenden – ein X oben rechts am entsprechenden Fenster macht dies nun möglich:

Nokia Black Update Apps schliessen

Neben diesen Neuerungen hat Microsoft an vielen weiteren Stellschrauben gedreht und unter anderem den Glance Screen erweitert, so dass man nun mehr Infos sehen kann: verpasste Anrufe, Nachrichten, Mails usw.

Alle Neuerungen kann man auf Nokias Infoseite zum Black Update nachlesen, oder sich die Änderungen in einem Video vorführen lassen:


YouTube Direktlink

Alles in allem, nach den paar Minuten der ersten Nutzung, fühlt sich das 1020 für mich nochmal flüssiger an und ich bin froh das Lumia 1020 nun noch häufiger nutzen zu können und zu wollen.

Hier gibt es eine Liste die über die Verfügbarkeit in Europa aufklärt, bald geht es auch mit anderen Geräten weiter, aktuell wird das 1020 bereits versorgt: http://www.nokia.com/global/support/software-update/wp8-software-update/availability-in-europe/

Ist das Update für euch schon verfügbar? Wie sieht es mit Nutzern des Lumia 925 aus, ist das Update hier auch schon da? Lasst es mich wissen!

  


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Sony NEX 7 Review – Tausche DSLR gegen spiegellose Kamera – Teil 2 http://www.nodch.de/sony-nex-7-review-tausche-dslr-gegen-spiegellose-kamera-teil-2/3820/ http://www.nodch.de/sony-nex-7-review-tausche-dslr-gegen-spiegellose-kamera-teil-2/3820/#comments Sun, 27 Oct 2013 13:28:55 +0000 http://www.nodch.de/?p=3820

Die Objektive:

18-55mm Kit-Objektiv:

Sony lieferte zusammen mit der NEX 7 das Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18-55mm inklusive optischer Bildstabilisierung mit. Dieses Objektiv ist klein und kompakt. Die Bilder, die man mit Hilfe des Objektives machen kann, sind ganz ansehnlich, jedoch reissen sie mich nicht vom Hocker, aber was will man von einem Kit-Objektiv erwarten. Für die Aufnahme von Videos eignet es sich aber durchaus, hier hilft das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen. Ein paar Bilder (alle bis auf das mit den beiden Büffeln), die ich beim Sandskulturenfestival in Søndervig aufgenommen habe, wurden mit dem Kit-Objektiv geschossen:

Sony SAL 18200LE:

Ich halte nichts von Suppenzooms, sorry Superzooms. Rein von den Zahlen her beschreibt ein solchen Objektiv zwar einen tollen Brennweitenbereich, der so ziemlich all das abdecken sollte was man während einer Reise gebrauchen könnte, aber meist leidet die Qualität spürbar. Das Objektiv ist mit einer Offenblende von 3,5 bei 18mm zwar noch akzeptabel, aber nach hinten raus wird es mit einer 6.3er Blende schon sehr düster. Will man eine sinnvolle Qualität erreichen muss man abblenden, aber dann braucht man schon sehr viel Licht, oder muss die Empfindlichkeit hochdrehen, das eine ist nicht immer vorhanden und das andere selten so gewünscht. Sony SAL 18200LE

Ich habe mit dem Reisezoom nur kurz gespielt, dann hat es mich schon zu sehr enttäuscht, ich werde noch einen direkten Vergleich zum Tamron 70-200 machen, damit man den Untschied sehen kann. Zwei Fotos welche halbwegs ansehnlich wurden, sind von einer Möwe auf einer Straßenlaterne, sowie von einem Stein am Strand und das soll schon etwas bedeuten!

Hier musste man aber schon deutlich in der Bildbearbeiten nacharbeiten, damit die CAs (chromatische Aberrationen) nicht so sehr strahlen und die Bilder für mich persönlich akzeptabel wurden. Das Objektiv bekommt von mir keine Kaufempfehlung, aber bedenkt, ich bin durchgängige Lichtstärken und/oder Festbrennweiten gewohnt! Ausserdem: Optisch ein missratenes Phallussymbol…

Sony SAL18200LE Donkey Dick

Sony SAL 16F28:

Zur schlanke Linie der NEX 7 passt das Festbrennweiten-Pancake SAL16F28, mit einer maximalen Öffnungsblende von F 2.8 schon am besten, denn es trägt am wenigsten auf. Leider vermittelt es von der Haptik her von minderer Qualität zu sein. Rein vom Gewicht könnten auch die Linsen aus Kunstoff sein, so leicht ist das Objektiv.

Sony SAL16F28 an Sony NEX7

Mit einer 16mm Festberennweite ist natürlich viel Inhalt im Bild, welchen das Objektiv recht gut darstellt. Es ist kein Wunder was die Schärfe angeht, zu den Rändern hin wird es deutlich sichtbar und Randabschattungen treten ebenfalls gerne auf, aber es funktioniert. Als Festbrennweitenliebhaber bekommt das 16er zwar einen Sentimentalitätsbonus, aber das war es auch schon, denn es ist nunmal nur gerade so noch durchschnittlich.

Sony LA-EA2:

Kommen wir zum für mich wichtigsten Teil, dem Adapter für meine A-Mount Objektive. Mit dem LA-EA2 ist es möglich diese Objektive an der NEX 7 zu betreiben, für mich ein so großer Punkt, da ich für den A-Mount ein paar sehr gute Gläser habe, die dem Sensor der NEX 7 überhaupt erst die Möglichkeit geben, sich entsprechend in den Vordergrund spielen zu können.

Sony LA-EA2 Adapter

Der LA-EA2 ist die größere Variante der sich im Produktprotfolio befindlichen A-Mount auf E-Mount Adapter. Im Gegensatz zum kleinen Bruder bringt der LA-EA2 einen Motor, sowie einen teildurchlässigen Spiegel mit, welcher die NEX 7 mit einem Phasendetektionsautofokus versieht. Allerdings verringert der Adapter die maximale Blendenöffnung auf F 3.5 (Bei der Nutzung des PDAF), egal welches Objektiv man ansetzt. In meinen Augen ist der LA-EA2 ein Muss, denn erst dann hat man Zugriff auf einen wirklich interessanten Objektivpark, der tief in die Minoltajahre zurückreicht und viele hochbewertete Schätze verbirgt. Das aktuelle Objektivlineup für Sonys E-Mount kann mich nicht begeistern, natürlich sind ein paar Zeiss-Linsen dabei, die traditioniell eine hohe Qualität bieten, aber es fehlen die Kracher, als auch die Auswahl.

Der LA-EA2 schlägt mit runden 270€ zu Buche, ist aber eine Investition, an der man als ambitionierter Nutzer der NEX 7 sicher nicht vorbeikommen wird. Den Anschaffungspreis kann man sich durch die für günstigeres Geld, aber hochwertigeren A-Mount-Objektive wieder “amortisieren”.

   


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Angeschaut: Ubuntu Touch 13.10 auf dem Nexus 4 http://www.nodch.de/angeschaut-ubuntu-touch-13-10-auf-dem-nexus-4/3830/ http://www.nodch.de/angeschaut-ubuntu-touch-13-10-auf-dem-nexus-4/3830/#comments Sun, 20 Oct 2013 19:10:25 +0000 http://www.nodch.de/?p=3830

Canonical veröffentlichte Ubuntu 13.10 planmäßig am vergangenen Donnerstag und legte mit der finalen Version von Ubuntu Touch nach.

Ubuntu Touch auf dem Nexus 4

Das heisst, es gibt eine erste Version, die Canonical als einen solchen Stand ansieht, dass man ein mit Ubuntu Touch versehenes Gerät im täglichen Einsatz nutzen kann. Das stimmt, oder aber auch nicht. Wie ich das meine, möchte ich kurz beschreiben.

Ubuntu Touch, zumindest auf dem Nexus 4 und auch dem Galaxy Nexus, hat einen nutzbaren Funktionsumfang, soll heissen, man kann Telefonieren, SMS schreiben (sofern das überhaupt noch jemand tut), Fotos machen, im Netz surfen (sowohl mobil, als auch aus einem WLAN-Netz heraus) und… ja hier verließen sie ihn auch schon. Das war im Groben und Ganzen auch schon der Funktionsumfang. Native Apps sind bisher Mangelware, Videos kann man ebenfalls keine aufnehmen, hier ist man auf das Standbildknipsen eingeschränkt, dafür kann man all das tun, was unterschiedlichste Dienste über ihre Webseiten anbieten (bevorzugt über die mobilen Seiten).

Da ich nicht für eine Zurückhaltung bekannt bin, habe ich mir direkt am gleichen Abend die Version auf mein Nexus 4 übertragen und spiele seitdem damit herum. Die Einschränkungen merkt man sofort, das System bemüht sich flüssig zu laufen, tut es aber noch nicht, verschiedene Funktionen klappen einfach nicht so, wie geplant, zum Beispiel kann ich keine zwei Videos hintereinander abspielen, ausser ich kille die App zwischendurch. Das Bedienkonzept hingegen weiss zu begeistern, ich mag Gestensteuerungen, ich mochte das Blackberry Z10, ich mag somit auch Ubuntu Touch. Von oben nach unten wischen und man sieht die Benachrichtigungen sowie einen Schnellzugang zu den meistgebrauchten Einstellungen, von unten noch oben wischen und man wird in jeder Anwendung mit den zur Verfügung stehenden Optionen belohnt. Hat man mehrere Anwendungen geöffnet, so kann man bequem mit einem Wisch von links nach rechts durch diese durchwechseln und ein Wisch von rechts nach Links bringt uns entweder in eine Schnellstartleiste der Anwendungen (hierzu braucht es aber eine zweite Hand oder lange gelenkige Finger, wie ich sie nicht besitze) oder man kommt zurück auf den Homescreen. Alles in Allem ist das Konzept schnell verinnerlicht und man kann das Gerät sicher bedienen.

Was alles geht, welche Optionen zur Verfügung stehen, wie das System zu bedienen ist, habe ich euch in einem recht ausführlichen Video festgehalten, damit ihr euch einen sinnvollen Eindruck davon machen könnt:


Ubuntu Touch 13.10 auf dem Galaxy Nexus (YouTube Direktlink)

Ob das System nun für euch bereits interessant ist, müsst ihr selbst entscheiden. Ich werde die Entwicklung auf alle Fälle weiter beobachten und möchte mich aktuell noch zurückhalten, denn ein tatsächliches Fazit wäre zu dieser Zeit noch voreilig. Es ist ausreichend Luft nach Oben vorhanden, mit ein wenig Phantasie könnte es ein sehr interessantes System werden, noch ist es das aber nicht und ich hoffe dass Canonical dran bleibt, denn sonst versauert Ubuntu Touch in einer sehr kleinen Nische, die Niemand betritt!

Lasst mir eure Meinung da! Was haltet ihr von Ubuntu Touch, von Canonical und seiner Richtung, die sie mit Ubuntu ansteuern, ich freue mich über eure Sichtweisen!

 


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Nokia Lumia 1020 – Goodbye Android, hallo Windows Phone! http://www.nodch.de/nokia-lumia-1020-goodbye-android-hallo-windows-phone/3823/ http://www.nodch.de/nokia-lumia-1020-goodbye-android-hallo-windows-phone/3823/#comments Sat, 28 Sep 2013 18:53:41 +0000 http://www.nodch.de/?p=3823

Ganz oder gar nicht, so habe ich es hier verlauten lassen. Da ich keine Lust mehr auf die klassischen Testberichte habe, wird der Blick auf das Lumia 1020 auch ein tieferer und kein schneller oberflächlicher Test, gewürzt mit ein paar technischen Daten.

Nokia Lumia 1020

 

Das Nokia Lumia 1020, was wurde darüber alles schon geschrieben, das Kamerabiest unter den Smartphones, gepaart mit der Fertigungsqualität von Nokia, sowie Microsofts Windows Phone 8 Betriebssystem. Eine vielversprechende Kombination, wie ich finde, denn die Lumia-Modelle, die ich bisher in der Hand halten durfte (Lumia 800 Teil 1/Lumia 800 Teil 2, sowie das Lumia 920) haben durch eben diese Kombination allesamt einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn man dazu noch Nokias Softwaredreingaben einbezieht, ist dies eine durchaus attraktive Mischung.

Das Lumia 1020 habe ich hier aus einem einizgen Grund liegen und das ist die Kamera. Die meisten wissen es sicherlich, ich fotografiere für mein Leben gerne und spekuliere weiterhin auf ein Hostentaschen-Multifunktionalgerät, mit Kameraschwerpunkt. Die bisherigen Berichte zur Leistungsfähigkei der 41 Megapixel PureView-Kamera lassen also hoffen, Zeit es selbst zu testen und somit landete das aktuelle Topmodell aus finnischem Hause heute bei mir.

Über Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten und beim Lumia 1020 gilt dies für mich doppelt. Zwar ist die Kameraoptik beim schwarzen Modell nicht ganz so holzhammermäßig, wie bei den anderen Farbvarianten, aber es ist schon sehr prägnant – man zeigt einfach was man hat – ganz so, wie ein paarungsbereites Pavianweibchen, streckt das Lumia dem Anwender seinen Kamerahintern entgegen. Flach auf den Tisch liegend war diese Designentscheidung eine schlechte, denn das Lumia wackelt unbeholfen über jegliche Oberfläche, das gefällt mir ganz und gar nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Aluminium die ersten Kratzer davontragen wird.

Nokia Lumia 1020 Kamera

Der Test:

Damit ich mich zu einem ordentlichen Test zwinge, lege ich mein Nexus 4 zur Seite, klaue mir die SIM-Karte und lege diese ins Lumia 1020, ein kompletter Wechsel also, mal schauen ob Windows Phone 8 mittlerweile zur echten Alternative taugt und mich die Kamera so sehr begeistern kann, wie viele Tester vor mir. Das Lumia soll zum täglichen Begleiter werden, eine feste Zeitspanne für den Test habe ich mir nicht gesetzt, ich möchte mich hier nicht in einen Rahmen zwängen, der später eventuell nicht passt.

Der Primärgegenstand des Testes: Die Kamera und die Kamerafunktionen, ganz klar! Sekundär betrachte ich Windows Phone 8 als Betriebssystemsalternative zu Android, welches ich noch für kein anderes System hätte aufgeben wollen, häufig scheiterte es aber auch einfach am Gesamtpaket: Betriebssystem, Hardware und Ecosystem. Zum letzten Test des HTC 8X empfand ich das Gesamtgefüge noch nicht als wechselwürdig.

Nokia Lumia 1020 Windows Phone 8

Aller Anfang ist Schwer:

Es wird sehr häufig beschrieen, die Rede ist von der Appauswahl unter Windows Phone 8, hier muss man einfach noch Kompromisse eingehen! Ich habe mir einen Stamm an Apps für Android zugelegt, die ich regelmäßig nutze und ein guter Teol davon fehlt einfach unter Windows Phone 8, so leid es mir tut und so schwer es mir auch fällt, aber direkt nach der ersten Einrichtung bleibt hier ein Loch in meinem App-Herzen:

  • Google+ mit Hangouts!!! Für mich sehr wichtig.
  • Threema
  • Waze, welches ich wirklich täglich auf meinen Fahrten im Einsatz habe
  • Boxcryptor
  • regify
  • CacheSense (hier gibt es zwar Geocaching Live, was in meinen Augen aber keine Alternative ist)

Die Liste ist noch länger, aber dies sind die Apps, die ich zumindest einmal täglich nutze und für die es keine Alterntiven gibt. Vom Start weg also schonmal ein Handicap! Man schafft sich zwar Lösungen über Umwege, sprich noch kann ich mit den Hangout-Kontakten über IM+ und dessen Google Talk-Funktion kommunizieren, aber lasse hier schon Funktionen auf der Strecke, also gibt es keine Bilder, keinen Sprach- oder Videochat, alles nicht wirklich so schön. Dies ist ein Gefühl was Windows Phone bei Wechselwilligen hinterlässt, egal ob sie nun von Android oder iOS kommen, die Auswahl ist kleiner, auch wenn man immer behauptet dass von den Top 100 Apps, bald alles vorhanden ist, fehlen wir für mich wichtige Apps schon sehr lange. Mit zunehmender Beliebtheit des Betriebsystemes und Windows Phone sammelt immer mehr Einsteiger und Umsteiger ein, kann man zumindest darauf hoffen, dass immer mehr von den oben beschriebenen Apps ihren Weg ins System finden (Waze ist zumindest schon in pivater Beta, Boxcryptor scheint ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten zu lassen und Google wird irgendwan zucken, sofern das System an Marktanteilen gewinnt).

Los geht es:

Ich freue mich auf den Test und bin gespannt was die Kamera kann, heute blieb noch nicht wirklich viel Zeit, als das ich hier schon etwas zu den ersten Tests würde sagen wollen.

Gibt es denn unter euch Windows Phone Anwender, oder gar Besitzer eines Lumia 1020? Ich würde mich über eure Erfahrungen und Eindrücke freuen, lasst mir einen Kommentar da.

  

 


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Sony NEX 7 Review – Tausche DSLR gegen spiegellose Kamera – Teil 1 http://www.nodch.de/sony-nex-7-review-tausche-dslr-gegen-spiegellose-kamera-teil-1/3808/ http://www.nodch.de/sony-nex-7-review-tausche-dslr-gegen-spiegellose-kamera-teil-1/3808/#comments Fri, 13 Sep 2013 10:31:36 +0000 http://www.nodch.de/?p=3808

Im Sony NEX 7 Review teile ich meine Erfahrungen mit, die mit dem Tausch einer DSLR hin zu einem spiegellosen Kamerasystem einhergehen. Der Bericht wird in den nächsten zwei Wochen weiter anwachsen und einen massiven Umfang bekommen, also allen Lesefaulen empfehle ich schon jetzt: dieser Artikel wird nichts für euch sein!

Sony NEX 7 Testumfang

Wie im vergangenen Artikel bereits mitgeteilt, Sony stellte mir eine NEX 7, inklusive drei Objektiven und einem Adapter, zur Verfügung. Diese Ausrüstung habe ich mit in meinen Urlaub genommen und teste in diesem Zusammenhang, was die Kamera und was die Objektive leisten können. Der Artikel wird in mehrere Unterbereiche aufgeteilt sein und verschiedene Aspekte beleuchten.

Vorneweg der Disclaimer: Sony hat die NEX 7 mit Kit-Objektiv, das SEL-18200LE, das SEL-16F28 und den LA-EA2 Adpater für Objektive mit A-Bajonett für knappe 4 Wochen zur Verfügung gestellt. Ich bekomme kein Geld für den Artikel und muss die Kamera inklusive der Objektive und des Adapters zum Ende des Testzeitraumes zurücksenden.

So, nun geht das los. Ich möchte zur Kamera und den Objektiven so wenig wie möglich technische Details verlieren, daher verlinke ich auf die jeweiligen Seiten bei Sony, auf denen man sich all diese Dinge fein säuberlich zusammenlesen kann und konzentriere mich lieber darauf, meine Ansprüche an das System, sowie die Erfahrungen mit dem System darzustellen.

Ich fotografiere primär mit einer SLT-Kamera von Sony, nämlich der Alpha 77, diese besitzt zwar einen Spiegel, dieser ist allerdings teildurchlässig und bietet dadurch gewisse Vorzüge gegenüber anderen DSLR-Kameras, dazu aber an anderer Stelle mehr. Nun ist meine liebste Kombination an der Alpha 77 entweder das Sigma 70-200mm F2,8 EX DG OS HSM oder das Tamron SP AF 28-75mm F/2.8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO, beide liefern eine tolle Bildqualität, die für alle meine Zwecke mehr als zufriedenstellend ist – sie haben aber einen Nachteil: das Gewicht eben dieser Kombination, die gerne noch mit dem Hochformatgriff zusätzlich belastet wird.

Diese beiden Objektive sind das absolute Minimum, was ich mich mir herumschleppe, gerne liegt auch noch etwas Weitwinkligeres dabei, sowie ein oder zwei Festbrennweiten, noch ein Blitz und und und. Wie man sieht, eine Ausstattung, die gerne schnell ein paar Kilo auf die Waage bringt und sich im Fotorucksack nach wenigen Kilometern zu Fuß auch spürbar zu erkennen gibt.

Da der Urlaub anstand und Sony schnell an Bord war, habe ich mir zum Ziel gesetzt, die Sony NEX 7 als einzige Kamera zu nutzen und zu testen wie sich diese schlägt, Gewichts- und abmessungstechnisch ist es ein deutlicher Unterschied, schon alleine vom Gehäuse her, aber auch in der Kombination mit ähnlichen Brennweiten, wie hier im Vergleich die Alpha 77 mit dem Sigma 70-200 und die NEX 7 mit dem SAL 18-200 (Fotoqualität bitte nicht bemängeln, das entstand mit einem Blackberry Z10):

SP AF 28-75mm F/2.8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO

Man sieht klar, dass hier Welten zwischen liegen, auch Qualitativ, aber dazu später mehr! Ein Umstieg ins spiegellose Lager mag reizvoll sein, man sollte aber gut überlegen, was man vor hat und wo die eigenen Schwerpunkte liegen, wo man her kommt, sprich von welchem Hersteller hat man eventuell bereits eine DSLR und passende Objektive, und abschliessend seine Wahl treffen. Ich betrachte meinen Test als Trockenübung für einen tatsächlichen Umstieg und werde auch immer wieder mit diesem Gedanken im Hinterkopf, an die einzelnen Teilbereiche des Tests herangehen. Ein Umstieg innerhalb des Sony-Lagers ist vergleichsweise sanft, aber auch von Nikon zu Sony hat es nicht so arg weh getan, wie Trey Ratcliff gerne beschreibt.

Vom Rauschen und Objektiven:

Über die Gründe warum ich die NEX 7 teste und warum ich mir vorstellen kann die DSLR/SLT an den Nagel zu hängen, vor allem was Fotografie auf Reisen und im Freien angeht, habe ich bereits geschrieben. Meine Alpha 77 und die NEX 7 eint der APS-C Sensor, der mit 24,3 Megapixeln auflöst und in der Lage ist 12 (A77), bzw. 10 (NEX 7) Bilder in der Sekunde zu schiessen. Diesen Sensor habe ich lieben gelernt und komme mit seinen Eigenheiten sehr gut klar. Eine super rauscharme Arbeitsweise benötige ich nicht, da ich grundlegend lieber im 100er ISO-Bereich unterwegs bin und mit Stativ arbeite, das rauscht weniger und vermeidet Verwackler, ist man im Street-Fotografie Metier unterwegs, kann man getrost auf die Auto-ISO Funktion vertrauen, die Kamera regelt hier sinnvoll mit und produziert ansehnliche Bilder, leider fehlt mir hier eine Option, wie bei der A77, den maximalen ISO-Wert zu setzen, wenn ich den Automatikmodus anwähle (kann auch sein, dass ich die Option einfach nicht finde).

Wichtig war es mir, dass ich im Test meine eigenen Objektive nutzen kann, so wie ich dies bei einem Umstieg auch tun möchte, denn das eine oder andere Glas ist nicht gerade günstig und sollte man sich für eine Kamera entscheiden, die nochmal den Preis der bereits vorhandenen kosten soll (rund € 1000,-), dann möchte man nicht erneut in Objektive investieren, wenn vernünftiges Arbeitsgerät bereits vorhanden ist. Aus diesem Grunde lieferte man mir freundlicherweise den Adapter vom A-Mount auf den E-Mount (der vom NEX System genutzt wird) mit. Warum Sony nicht von Anfang an minimal dicker gebaut hat und den Bajonettanschluss identisch gehalten hat, ist mir ein Rätsel, denn so hätte man Zugriff auf den kompletten Objektivpark des Alpha und sogar der aus Minoltazeiten noch verfügbaren Objektive gehabt. Nun nutzt man den E-Mount und muss sich Vorwürfe gefallen lassen, dass die Auswahl recht gering ist, was die Objektive anbetrifft und dass die verfügbaren Objektive selten mit hoher Abbildungsleistung glänzen können (die Zeiss-Variante mal aussen vor gelassen). Was die von Sony gelieferten Objektive können und wie sich sich in meinen Augen geschlagen haben, werde ich später im Test mit entsprechenden Bildern näher ausführen.

Die NEX 7:

Sony sendete mir die NEX 7 eine Woche vor Urlaubsantritt zu und liess mir somit genug Zeit mich mit dem System vertraut zu machen. Ich hatte vor einem Jahr bereits eine Sony NEX C3 zum Test, somit war die NEX 7 kein Neueinstieg für mich. Schauen wir uns die Reiseausrüstung einmal genauer an, denn auf diese Komponenten werde ich immer wieder Bezug nehmen. Die NEX 7 kommt mit Kit-Objektiv, plus SAL 18200LE und SAL16F28. Das Kit und das 18-200mm sind optisch stabilisiert, dies liegt darin begründet, dass Sony nicht wie in den Alpha-Kameras eine optische Stabilisierung in Form eines freischwingenden Sensors direkt im Gehäuse verbaut. Das finde ich sehr schade, denn der SteadyShot (so der Name) hat bisher sehr gut geklappt und mir in einigen Situationen bereits das Bild gerettet. Grund für den Verzicht dürfte die schlanke Bauweise der NEX-Kameras sein, alles was aufträgt, wird wegrationalisiert. Für reine NEX-Benutzer wird diese Tatsache nicht wirklich tragisch sein, micht stört es! Bisher habe ich mich nämlich sehr darüber gefreut, dass ich, egal welche Linse ich vor die Alpha klemme, jedes Glas von einer zusätzlichen Stabilisierung im Kameragehäuse profitiert, ohne Aufpreis. Nutze ich nun also Objektive wie das Sigma 70-200, welches selbst knapp 1,5 Kilo auf die Waage bringt, dann muss ich das Objektiv so auspendeln, dass so wenig wie möglich Verwacklungen auftreten, was hier eigentlich nur noch mit Stativ zuverlässig möglich ist. An der Alpha 77 habe ich es tatsächlich geschaft, dank der Stabilisierung im Body der 77, fast immer freihand mit dem Objektiv arbeiten zu können, ohne spürbaren Ausschuss. An der NEX 7 ist das so nicht mehr möglich, das zeigen die ersten Gehversuche mit der Kombination recht deutlich! Die Rückseite der Kamera wird vom verbauten Bildschirm geziert, welcher eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten bei 3 Zoll beheimatet. Dieser Bildschirm ist neigbar und kann leider nicht geschwenkt werden, wie bei der Alpha 77, was gerade bei Videoaufnahmen für mich sehr hilfreich war, da man auch vor der Kamera sitzend/stehend, das Bild anzeigen lassen kann, was mit der NEX 7 nicht möglich ist:

Sony NEX 7 Rückseite Display

Die beiden Drehknöpfe an der rechten Oberseite sind als Wahlräder belegt und stehen in unterschiedlichen Modi für unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Im vollmanuellen Modus sind sie klassisch für die Verschlusszeit und Blende eingeteilt. Leider sind die Räder etwas zu leichtgängig, was hin und wieder zu ungewollten Einstellungsveränderungen führt, ein minimal greifenderes Raster wäre hier wünschenswert gewesen. Die rote Videotaste lässt sich im Menü deaktivieren, denn diese schreit danach ausversehen betätigt zu werden – ich will gar nicht erzählen wieviele unsinnige Minute an Videomaterial so bereits entstanden sind. Ansonsten befindet sich auf der Rückseite ein Wählrad, mit 4-Wege Wippe, sowie eine Bestätigungstaste in dessen Mitte, als auch eine kombinierte AF/MF und AEL Taste, die per Schalter ihre Funktion wechseln kann. Zwei nahezu freibelegbare Tasten, sowie eine Taste um den eingebauten Blitz (Leitzahl 6) auszufahren und eine Taste um die Ansichtsfunktion zu starten, runden die kompakte Rückseite ab. Über den digitalen Sucher kann man sich streiten, muss man aber nicht, er ist einfach klasse. Ich habe mich bei der Alpha 77 bereits an ihn gewöhnt, in der NEX 7 arbeitet ebenfalls ein XGA OLED Sucher, der 100% des Bildbereiches abdeckt und wahlweise die eingestellten Effekte, Blendenwirkung, Farbanpassungen usw. anzeigt, oder wie ein klassischer optischer Sucher arbeitet und einfach das unveränderte Bild “live” widergibt. In dunklen Umgebungen rauscht der Sucher natürlich, liefert aber mehr beurteilbaren Inhalt, als man ihn bei einem optischen Sucher hat, aber wie gesagt, über die Sucherfrage kann man sich köstlich streiten.

An der Seite gibt es eine Reduktion, der aus der Alpha 77 bekannten Anschlüsse:

Sony NEX 7 Anschlüsse

Ein Mini-USB, HDMI Ausgang, sowie ein Anschluss für ein Mikrofon, welches über 3,5mm Klinke mit Strom versorgt wird, mehr gibt es nicht. Keine Möglichkeit ein Blitzsynchronkabel oder einen kabelgebundenen Fernauslöser anzuschliessen, hier enttäuscht mich die NEX 7!

Auf der Oberseite gibt es einen Multifunktions-Blitzschuh, über den man nicht nur Sony-Blitze anschliessen kann, um die erbärmliche Funzel auszugleichen, die man ins Gehäuse verbaut hat, sondern weiteres Zubehör wie Richtmikrofone oder den eingesparten Blitzsynchronadapter (€ 180,- !!!). Überhaupt ist das NEX-System kein Günstiges, man muss es wirklich wollen und die Gewichtsreduktion und das kleinere Packmaß als Voraussetzung ansehen, denn sonst kann man sich sowohl bei Sony, als auch anderen Herstellern im DSLR/SLT-Bereich umsehen und bekommt ähnliche Sensoren und Leistungen, mit mehr Anschlüssen.

Sony NEX 7 Oberseite

Das spiegellose System hat allerdings einen riesen Vorteil, das was ich sehe, ist das, was ich bekomme. Das was auf den Sensor gelangt wird mir angezeigt, keine Umlenkung, kein Licht was geschluckt wird, ich kann die Schärfe sehr gut beurteilen, hier hilft das Focus-Peaking, was ich schon aus meiner Alpha 77 kenne!

Sony NEX 7 Sensor

Man blickt direkt auf den Sensor, einzig und alleine das Objektiv ist das, was zwischen Licht und Sensor liegt, kein teildurchlässiger Spiegel, der ein bisschen Licht schluckt, oder ein Spiegel, der zuvor in den Sucher umleitet, ohne das tatsächliche Bild anzuzeigen, was dann abgebildet wird. Ich mag das, denn in meinen Augen ist der Spiegel überflüssig, warum sollten wir uns nicht direkt das Bild anzeigen lassen, was wir erhalten, nachdem wir den Auslöser gedrückt haben? Ein Arbeitsschritt weniger – ich muss das Bild nicht nachher korrigieren, denn ich habe vorher gesehen was ich bekomme und kann mich dann bereits um das nächste Motiv kümmern!

Ja, im Studio mag das anders aussehen, hier kann der Effekt von Blitzgeräten nicht einberechnet werden und das Bild wird zu dunkel im optischen Sucher angezeigt…Na und! Schalte ich die Effektansicht einfach aus und arbeite wie mit jeder anderen DSLR auch.

Kommen wir zum Schluss, was die NEX 7 angeht, denn auf der Unterseite gibt es nicht viel zu sehen, ein Batteriefach, welches den NP-FW50 Akku beherbergt, der mich bei Bildern bisher nie im Stich gelassen hat, ein Videotest steht noch aus, damit ich euch sagen kann, wie lange der kleine Akku mitmacht. Schade auch hier, die Akkus meiner Alpha 77 kann ich nicht nutzen, hier wurden wieder Millimeter gespart, die zumindest hausinternen Umsteigern übel aufstoßen dürften. Im Batteriefach befindet sich der Einschub für den kombinierten Memory-Stick, bzw. SD-Karten Slot, sonst sehen wir hier noch ein Standardstativgewinde und das war es auch schon.

Sony NEX 7 Battery

Die sollte für einen ersten Einblick zur NEX 7 genügen, im nächsten Artikel geht es dann um die Objektive und Beispielfotos, die mit diesen Objektiven entstanden sind. Es würde mich freuen wenn ihr dann wieder vorbei schaut und den einen oder anderen Kommentar dalassen würdet.

  


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Nodch.de so wie bisher, nur anders! Der Sony NEX 7 Bericht. http://www.nodch.de/nodch-de-so-wie-bisher-nur-anders-der-sony-nex-7-bericht/3804/ http://www.nodch.de/nodch-de-so-wie-bisher-nur-anders-der-sony-nex-7-bericht/3804/#comments Thu, 05 Sep 2013 12:03:37 +0000 http://www.nodch.de/?p=3804

Es ist schon länger still hier im Blog, das soll sich nun ändern, dank Sony! Wie genau das funktionieren soll und warum es still war, das will ich euch gerne erzählen.

Zur Einleitung kurz ein paar Worte, warum hier lange Zeit nicht viel passiert ist, das liegt einfach an der Motivation, die fehlte. Mit dem Abrücken vom eher persönlichen Bloggen hin zum ausschließlichen Technikblog, wurden die Artikel austauschbar, man hat sie auf zig anderen Blogs lesen können, Testberichte sind kurze Einblicke was entsprechende Geräte zu bieten haben, mehr nicht. Schnell mit der Kamera ums Gerät herumgefilmt, so viel wie möglich damit “gespielt” um halbwegs einen Eindruck erhalten zu können und dann wieder fein säuberlich verpackt zurück an den Hersteller geschickt. Das ist zwar schön um vorne mit dabei zu sein, aber es macht, mir zumindest, keinen Spaß mehr.

Anfangs, als ich mit diesem Blog begann, habe ich Technik vorgestellt, die mir persönlich sehr gut gefällt, die ich mir selbst gekauft habe, eben weil sie mir gefallen hat und die ich somit nach einem längeren Einsatz betrachten konnte, dann, wenn man die kleinen Fallstricke und Sonderheiten der Geräte kennenlernen durfte. Dahin möchte ich zurückfinden, dafür habe ich genügend Ideen, aber das benötigt Zeit und gute Partner.

Schon lange arbeiten wir hier mit Sony zusammen, die jederzeit gerne bereit waren Geräte für Tests oder Verlosungen zur Verfügung zu stellen, ohne Wenn und Aber. Nun befinde ich mich gerade in Dänemark, kann die Seele baumeln lassen und habe im Urlaub Zeit mich einer Sache zu widmen, die mir tagtäglich den Ausgleich schafft, der Fotografie.

Sony Alpha 77

Ich fotografiere liebend gerne, im Urlaub Landschaften, Tiere, Situationen, Details, einfach alles, was einem im Urlaub vor die Linse läuft. Parallel habe ich meinen Gefallen an der Portraitfotografie gefunden, ein sehr interaktiver Ausgleich zu den doch eher statischen Landschaftsaufnahmen. Gerade auf Reisen stört allerdings das Gepäck, denn ich bin alles andere als leicht unterwegs.

Hier ein kurzer Überblick über einen Teil der Ausstattung:

  • Sony Alpha 77 mit Hochformatgriff
  • Sony Alpha 700 mit Hochformatgriff
  • Sigma 70-200mm F2,8 EX DG OS HSM
  • Tamron SP AF 28-75mm F/2.8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO
  • Minolta 50mm 1.7
  • Sigma 24mm 2.8
  • Blitze, Funkauslöser, Blitzkabel…
  • Videolicht: Yongnuo
  • Einbeinstativ
  • Dreibein-Stativ
  • und und und…

Natürlich packe ich nicht alles parallel auf Wanderungen ein, aber man hat schnell das Gefühl zu wenig dabei zu haben, wenn man etwas zu Hause lässt. Das Gewicht merkt man aber immer, daher suche ich nach Wegen, wie ich dieses minimieren kann, ohne zu große Kompromisse eingehen zu müssen.

Animiert von Trey Ratcliff’s Artikel HELLO SONY. GOODBYE NIKON. THE STORY OF WHY I AM SWITCHING FROM NIKON TO SONY. habe ich mir gedacht, das solltest du selbst probieren, die erste Hälfte des Weges hast du ja bereits geschafft, warum also nicht die Alpha 77 gegen die NEX 7 tauschen, der Sensor ist identisch, die Abmessungen und das Gewicht massiv geringer, nutze die Zeit im Urlaub und schau dir das mal an. Sony musste man vom Vorhaben nicht lange überzeugen, also lieferte die Spedition vor Urlaubsantritt folgende Hardware:

  • Sony NEX 7K mit 18-55mm Kit-Objektiv
  • Sony SEL-18200LE
  • Sony SEL-16F28
  • Sony LA-EA2 Adpater für Objektive mit A-Bajonett

Diese Kombination werde ich im kompletten Urlaub als ausschliessliche Ausrüstung nutzen, lediglich die Alpha 77 für das eine oder andere Video der NEX 7, sowie für Vergleichsbilder nutzen, aber sobald ich die Tür des Hauses verlasse, nutze ich die NEX 7 als Body und verschiedene Objektivkombinationen.

Sony NEX 7

Der Bericht soll als Mehrteiler hier im Blog erscheinen und auf Google+ mit dem einen oder anderen “Live-Happen” mehr begleitet werden, also schaut immer mal rüber auf meine persönliche Seite +Ben Peter und auf die +nodch.de Google+ Seite.

Werft mir Ideen zu, sagt was ihr getestet haben wollt, was euch interessiert. Was ich nicht brauche ist eine: Canon, Nikon, Sony-Diskussion!

Gerne ein paar Worte hierzu, damit ihr wisst wie ich zu Sony kam. Es begab sich zu einer Zeit, in der die Bilder noch mit Chemie entwickelt wurden und ich munter mit Minolta-Kameras umherknipste, diese waren schon immer technisch sehr wundervolle Kameras und das Glas war auch nicht von schlechten Eltern. Irgendwann gab es dann auch digitale Kameras, die dann aus dem Hause Konica Minolta kamen, am Markt aber leider nicht wirklich zündeten. So wurde die Sparte an Sony verkauft und diese brachten die Alpha 100 auf den Markt, welche ich mir dann kaufte, da ein recht umfangreicher Objektivpark vorhanden war, den ich direkt mit der Kamera nutzen konnte. Später erfolgte der Wechsel auf die Alpha 700 und im letzten Jahr auf die Alpha 77, da ich auf eine sehr gute Videofunktion nicht länger verzichten wollte.

Soviel zur Vorgeschichte und warum wir uns hier nun über einen Wechsel vom Spiegelsystem (immerhin schon teildurchlässig) hin zu einem spiegellosen System unterhalten. Ich freue mich auf alle Fälle auf diese Erfahrung und werde euch alle Vor- aber auch alle Nachteile, die mir in meinem persönlichen Umgang mit den Kameras auffallen, darstellen. Der Testbericht wird nichts fürs Labor sein, sondern spiegelt meine ureigene Arbeitsweise in der Fotografie wider. Im Testbericht werde ich daher immer wieder beschreiben, wie ich “bisher” an ein Bild herangehe und ob und wie das mit der NEX 7 machbar ist.

 


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Ubuntu Edge Dual-Boot Smartphone vorgestellt http://www.nodch.de/ubuntu-edge-dual-boot-smartphone-vorgestellt/3797/ http://www.nodch.de/ubuntu-edge-dual-boot-smartphone-vorgestellt/3797/#comments Mon, 22 Jul 2013 17:46:04 +0000 http://www.nodch.de/?p=3797

Canonical meint es ernst und enthüllt das Ubuntu Edge, ein Dual-Boot Smartphone, das Enthusiasten ansprechen und  das Betriebssystemskonzept in die breite Maße drücken soll. Was das Smartphone kann, wohin der Weg gehen soll und alle Informationen zum gerät bekommt ihr hier:

Ubuntu Edge Side

 

Ubuntu Edge geht einen klaren Weg, höher, schneller, weiter – das Konzept ist klar: viel hilft viel. So packt man in das Dual-Boot Smartphone, welches nämlich neben Ubuntu Mobile auch Android an Bord hat, potente Hardware.

Marc Shuttleworth stellt in einem kurzen Video das Ubuntu Edge vor, ein quasi Konzept-Phone, welches jedoch, dank Croudfunding im Mai des kommenden Jahres Realität werden soll. Man lege, gerade beim Display, Wert auf Farbwiedergabe, den Dynamikumfang und wolle sich gar nicht so sehr am Pixelrennen der Konkurrenz beteiligen und somit setzt man beim 4,5 Zoll messenden Anzeigepanel auf eine 720p Auflösung.


YouTube Direktlink

Als Schutz wird Saphirglas genutzt, welches widerstandsfähiger als Gorilla Glas sein soll.

Ubuntu Edge Back

Die Kamera hingegen solle gerade in schlechten Lichtverhältnissen sehr gute Bilder machen und schnell sowie makrostark sein, was den normalen Nutzungsbedingungen einer Smartphonekamera sehr entgegen kommen sollte. Auch die restlichen Daten lesen sich nicht schlecht, immer im Hinterkopf behaltend, dass es sich hier um ein Konzept handelt und sich die Hardware bis zum Mai 2014 noch ändern kann:

  • Aktuellster Quad-Core Prozessor
  • mindestens 4 GB RAM
  • 128 GB intener Speicher
  • Dual-LTE
  • Dual-Band 802.11n Wi-Fi
  • Bluetooth 4
  • NFC
  • GPS
  • Beschleunigungs- und Annährungssensor, Gyroskop, Compass, sowie Barometer
  • 8 Megapixel Rück, sowie 2 Megapixel Frontkamera
  • Stereo Lautsprecher, sowie Stereo Mikrofon und aktive Rauschunterdrückung
  • MHL Anschluss

Als Batterie soll ein besonderes Schmankerl aufwarten, eine Litium-Ionen Batterie, die mit Nanodrähten aus Silikon und einer Anode aus rostfreiem Stahl für besonders lange Laufzeiten sorgen soll.

Ubuntu Edge soll sich klar an Enthusiasten richten und die Meßlatte für Ubuntu Smartphones setzen, eventuell auch in einer jährlichen Ausgabe. Das Dual-Boot Smartphone bringt Android mit und bietet somit das beste aus beiden Welten und ich kann getrost sagen, das ist aktuell der Stoff der meine Träume nährt.


YouTube Direktlink

ABER: Man setzt sich mit 32 Millionen Dollar eine bisher nie dagewesenes Ziel in der Croud-Funding Geschichte. Als Plattform der Wahl hat man hierzu http://www.indiegogo.com gewählt. Ich würde liebend gerne die 600$ oder ab morgen die 830$ in den Pott werfen, aber ohne konkret zu wissen welche Hardware es am Ende wirklich wird und im Wissen, dass ich auch ein bestehendes Androidgerät, wie mein Nexus 4, mit Ubuntu Mobile versehen können werde, lässt mich bremsen. Ubuntu Mobile ist darauf angelegt den Parallelboot mit Android zu meistern und als gedocktes Gerät ein Mini-PC zu sein.

Ubuntu Phone Docked

Bis zum Mai 2014 werden sich auch andere Mütter noch schöne Töchter fabrizieren, auf die bügel ich dann Ubuntu Mobile mit Sicherheit drauf, das Ubuntu Edge muss es – für MICH – nicht sein.

Wie seht ihr das? Beeindruckt euch Ubuntu Edge oder das komplette Ubuntu Mobile an sich?

 


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Offizielles Ubuntu-Forum wurde gehackt http://www.nodch.de/offizielles-ubuntu-forum-wurde-gehackt/3794/ http://www.nodch.de/offizielles-ubuntu-forum-wurde-gehackt/3794/#comments Sun, 21 Jul 2013 14:31:51 +0000 http://www.nodch.de/?p=3794

Canonical gab bekannt, dass das offizielle Ubuntu-Forum unter www.ubuntuforums.org einen Sicherheitsvorfall erlitt.

Ubuntu Logo

Bereits am gestrigen 20.07.2013 habe sich der Vorfall ereignet, bis dahin wurde die Forenseite vom Netz genommen und die Benutzer über den aktuellen Zustand informiert. Laut Canonical wüsse man, dass:

  • Unfortunately the attackers have gotten every user’s local username, password, and email address from the Ubuntu Forums database.
  • The passwords are not stored in plain text. However, if you were using the same password as your Ubuntu Forums one on another service (such as email), you are strongly encouraged to change the password on the other service ASAP.
  • Ubuntu One, Launchpad and other Ubuntu/Canonical services are NOT affected by the breach.

Das heisst also, absolut jeder Benutzername, sowie die dazugehörige E-Mail Adresse, als auch das verschlüsselte Passwort sind in die Hände der Angreifen gefallen. Man rät seinen Benutzern dringend zur Passwortänderung bei allen Diensten, bei denen man die gleiche Kombination aus Benutzer und E-Mail, bzw. das identische Passwort wie in den Ubuntu-Foren nutzt!

Der Datenverlust bezieht sich “lediglich” auf das Forum, andere Dienste von Ubuntu/Canonical sind nicht betroffen und man wollen die Benutzer weiter auf dem Laufenden halten.

Es ist also mal wieder an der Zeit, dass man sich seine Passwortstruktur überdenkt und möglichst sichere Passwörter generiert – möglichst für jeden Dienst ein eigenes! Wie man das bewerkstellige könnte, zeigt der folgende Artikel: Passwörter aufschreiben ist sicher!

 


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