HowTo: ISO Image in Ubuntu mounten

Freitag 6th November 2009 · 18 Kommentare

in Netzwelt,Ubuntu

Gmount-iso GUI

Gmount-iso GUI

Ein ISO unter Ubuntu zu mounten ist ja wirklich schnell und einfach gemacht. Rauf auf die Konsole und schnell per mount -o loop -t iso9660 nameder.iso /Mountpunkt eingeben und schon kann es losgehen.

Es soll allerdings Leute geben die das Terminal meiden, wie der Teufel das Weihwasser, auch diesen kann geholfen werden. Es gibt für diesen Zweck wirklich viele GUIs die nicht anderes tun als im Hintergrund eben diesen Befehl auszuführen, eine davon ist Gmount-iso. Ich mag es deshalb, weil es ohne jeglichen Schnickschnack auskommt und wirklich selbsterklärend ist, selbst Windows-Umsteiger können Gmount-iso nutzen! ;)

Gmount-iso ist in den Quellen enthalten und kann mit: sudo apt-get install gmountiso installiert werden. Wer aptitude bevorzugt, nutzt einfach das. Im neuen Ubuntu Software Center findet man Gmount-iso auch, einfach mal gmount in die Suche eingeben und man musste die Konsole nie sehen.

Die Nutzung des Programmes ist wirklich simpel: ISO Datei auswählen -> Mountpunkt auswählen (also das Verzeichnis) -> mount drücken. Das war es schon. Mit “Jump to” wird der Ordner direkt geöffnet und “umount” macht genau das, was es sagt.

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Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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{ 18 Kommentare }

mw88 November 6, 2009 um 13:36

Es gibt doch seit Hardy (oder war es Intrepid…) einen eingebauten Mechanismus für den Gnome-Desktop:

Rechtsclick auf Iso -> mit Archiveinbinder öffnen

peder November 6, 2009 um 14:10

“Rechtsclick auf Iso -> mit Archiveinbinder öffnen”
Das ist aber kein echtes Mounting irgendwie. Zumindest habe ich dadurch keinen Pfad, der zum gemounteten Image zeigt. Oder bin ich blind?

mw88 November 6, 2009 um 16:49

Nein, du bist nicht blind!

Das Image wird im gVFS (GNOME Virtual File System) geöffnet. Klar ist das keine echtes Mounten aber ich persönlich hatte bisher noch keinen Fall, wo das echte Mounten nötig gewesen wäre…

Das schöne an Linux ist ja, dass man die Wahl hat ;-)

peder November 6, 2009 um 15:26

Ich habe den Fall leider oft, z.B. bei DVDs als ISO-Datei, etc.
Naja, gut zu wissen, dass ich nicht falsch liege, danke :)

burli November 6, 2009 um 15:33

Das Problem bei der Konsole ist immer sich die Parameter zu merken. Vor allem, wenn man es nur selten braucht. Und als unerfahrener sich die Parameter "-o loop -t iso9660" aus dem man file saugen? Unwahrscheinlich, dass das ohne Frust klappt.

Die Konsole ist eben Null intuitiv

Frischi November 6, 2009 um 17:03

Das Filesystem braucht man ja bei einer *.iso gar nicht mehr angeben – und wenn man den Parameter loop vergisst, weist mount einen freundlich darauf hinn:

(Vielleicht probieren Sie „-o loop“?)

Zumindest ein wenig intuitiver als man denkt ;-)

burli November 6, 2009 um 15:25

Ok, die berühmte Ausnahme von der Regel ;)

christoph November 6, 2009 um 17:48

Musste ja schon schmunzeln, als ich erst gelesen hab, dass Leute, die das Terminal meiden, das nutzen, und dann ein apt-get kam :-)

nodch November 6, 2009 um 17:53

Hab ja zum Glück das Software Center nachgeschoben…hätte es beinah vergessen. Über die Konsole geht das halt einfach alles schneller, da musst du dich wirklich bemühen auch an die GUI Leute zu denken! ;-)

Jens Kampe November 6, 2009 um 22:00

Nur mal so: Geht es hier um irgendwelche Exotensoftware? Oder warum wird das bekannteste (und durchweg benutzerfreundlichste) aller Programme zum Einbinden von Iso-Dateien nicht genannt?

Hmm. Wird anscheinend wohl seinen Grund haben.

Quatschkopp November 7, 2009 um 0:05

Man kann ISOs auch einfach mit einem Doppelklick einbinden.

BT90 November 7, 2009 um 2:52

Komisch,bei mir reicht seit Karmic ein Doppelklick auf ne Iso um die zu mounten ;-)

sgo November 7, 2009 um 11:42

Das Mounten per Doppelklick/Rechtsklick->”mit Archiveinbinder öffnen” mountet zwar das Image und man hat Zugriff auf Dateien, jedoch werden diese Images leider oftmals “falsch” gemountet. Diese Option gab es unter Jaunty auch schon, da wurden immer “;” hinter den Dateinamen gesetzt und einige Images wurden so unbenutzbar. Jetzt hat der “Archiveinbinder” scheinbar Probleme mit der Gro0-/Kleinschreibung und das Problem ist Stellenweise das selbe.

gISO Mount ist zwar leicht zu bedienen, jedoch nicht mit dem Funktionsumfang wie AcetoneISO oder CDEmu. Und es muss extra immer gestartet werden, was eine “mühselige” Klickerei darstellt. ;) Da ich dasselbe Problem aber auch mit ActeoneISO hatte, bin ich jetzt zu CDEmu gewechselt und nutze dessen Applet. Einfach und schneller gehts kaum noch (ausser der Archiveinbinder würde endlich einmal richtig funktionieren).

Leszek November 7, 2009 um 12:10

Irgendwie sieht die GUI nach Augenkrebs aus. Sie mag zwar ihren Zweck erfüllen, aber gerne nutzen würde ich sie auch nicht. Da ist MCI(Mensch Computer Interaktion) mäßig ja sehr vieles Falsch gelaufen.

Es ist alles viel zu sehr gequetscht und die Buttons haben unterschiedliche Größen.

Zudem bezweifle ich ob der normale DAU dahinterblickt was er machen muss.

Jens Kampe November 7, 2009 um 16:38

@ BT90: Wusste gar nicht, das seit Karmic dafür ein Doppelklick ausreicht. Wieder was gelernt. ;-)

Aber dennoch bleibe ich bei meinem altbewährten AcetoneISO. Das ist weitaus nutzerfreundlicher, bindet Abbilder "richtig" ein und kann nebst mehreren Formaten (.nrg, .mdf, etc.) noch ein paar nützliche Sachen mehr. Das Programm würde ich nicht mehr missen wollen.

Wer es noch nicht kennt (was ich kaum glaube), kann es über http://www.getdeb.net bequem im .deb-Format herunterladen.

dakira November 7, 2009 um 22:33

An CDemu fuehrt eigentlich kein weg vorbei, wenn man auch mal was anderes als ISOs mounten will.

gorsten November 7, 2009 um 23:26

also mit mount hat bei mir bisher ein jedes image file aufgekriegt, sogar *.mdf files.

gorsten November 7, 2009 um 23:29

Interessanterweise kann dass gmount nicht. ich nehme an, das da wohl gnome-mount dahinter steckt.

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