Lasst Opel endlich pleite gehen

Ich kann es wirklich nicht mehr hören – “Weltwirtschaftskrise”, “…in Zeiten wie diesen” und welch wundervolle Floskeln noch ans Licht des Tages treten dürfen.
Ein Gejammer und Gezerre an allen Fronten. Finanziell geht es doch allen Firmen nicht gut, wenn man falsch fragt, vor allen den Banken.
Hat wirklich jemand geglaubt, sobald man mit einem Millionen/Milliarden Fond winkt, dass die Geldgeier-Banken nicht sofort den Braten riechen und alle hier schreien? Ist doch genauso, als würde man einem Hund eine Wurst hinlegen und sagen, iss aber nur, wenn du wirklich wirklich Hunger hast, sonst lass es für einen anderen Hund hungriger ist als du es bist.
Firmen wie Opel steht das Wasser bis zum Hals, da die Mutter in den USA so schlecht dran ist. Dass Opel aber jahrelang einfach nur Ramsch produziert hat (oder betitelt das wirklich jemand Autos?) und sich viel zu spät vom Vertrieb verkleinert hat, das interessiert niemanden? Wenn Schäffler und Opel schreit, dann hält die Politik inne, bricht auf der anderen Seite aber schon seit Jahren der Klein- und Mittelstand ein, der den prozentual grössten Teil der Arbeitsplätze stellt, verweist man auf das deutsche Insolvenzrecht und auf die Erhaltung, die in eben diesem als grosse Priorität ausgegeben ist.
Warum passiert das nun nicht mit Opel und wie sie alle heissen? Lasst sie endlich fallen und kümmert euch um Themen, die uns wirklich voran bringen, oder stabilisieren. Irgendein Emirat wird sich auch für Opel finden, da gibt es doch bestimmt noch ein “drittklassiges”, das bei einem Autobauer wie Opel einsteigen würde. Es muss ja nicht immer Daimler Abu Dhabi sein.

Wo ist der dicke grosse Hammer, der richtig zuschlägt?

Warum können Allgemeinärzte in “solchen Zeiten” mit dicken Karossen und dem Bürohäschen der Arzthelferin/Sprechstundenhilfe zu Demonstrationen fahren und sich über ihr Gehalt und das Kassensystem beschweren? Warum stehen keine Bürger bei diesen Demonstrationen, die jedem dieser Kittel mal kräftig einen einschänken? Für im Schnitt 10.000€ im Monat kann man doch erwarten, dass man das wegsteckt. Ausserdem wären sie dann, sofern nicht allzu fest zugeschlagen wurde, einer der “guten” Patienten, denn ein bisschen Wunde säubern, eventuell schnell nähen ist doch locker mit den rund 38€ bezahlt und es sind ein paar Euro für den nächsten, wichtigen Fall über.

Ich sage nichts dagegen, wenn jemand weit überdurchschnittlich verdient, aber dann verhalte ich mich doch ruhig, wenn der Rest enger schnallen muss. Da muss man sich nicht hinstellen und marktschreierisch anbieten, fremde Gürtel auch noch enger schnallen zu helfen.

Also, weg mit den ausreichend bezahlten Demonstranten, holt die Hure Opel vom Strassenstrich und lasst sie im eigenen Hofe zu Grunde gehen. All die Zeit und das Geld, die für die politische und mediale Aufmerksamkeit aktuell verschwendet werden, sind an so vielen Stellen besser aufgehoben.

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  • http://nodch.de Johannes

    Es geht mir so auf den Geist die Diskusionen und Geplärre um Opel.
    Ich war selbst über Jahrzehnte im Baugewerbe selbstständig. Angebote erstellen ect. Wenn ich
    teurer war als meine Mitbewerber bekam ich den Auftrag nicht. So etwas ist normal.
    Was ich damit sagen wollte: Wir haben schon ewig die freie Marktwirtschaft und das ist gut so.
    Egal was für ein Unternehmen muß sich dieser beugen und danach handeln. Wir brauchen Unter-
    nehmen, die sich behaupten, wenn nicht gehen sie pleite und ist in Ordnung. Wenn die Mitarbeiter
    egal von welcher Autoindutrie bei diesen Horrorverdiensten für die Zukunft mehr gespart hätten,brauchten diese Leute nicht zu jammern. Es spricht gegen alle Regeln un Vernunft all
    dieses mit Steuermitteln aufrechtzuhalten.