RCA Airnergy lädt Akku über WLAN

Sonntag 10th Januar 2010 · 4 Kommentare

in Entwicklungen,Neue Welt,Werberversprechen

RCA Airnergy Akkupack

RCA Airnergy Akkupack (Foto: Engadget)

Der Trend ist ganz klar kabellos, warum nicht auch den Akku ohne Kabelverbindung laden? Induktions-Ladestationen gibt es schon einige, dazu muss das zu ladende Gerät auf eine geeignete spannunsübermittlende Station gelegt werden, RCA verspricht den Akku quasi in der Tasche zu laden, mit Airnergy.

RCA, ehemals Radio Corporation of America, ist mittlerweile ein Klüngel an Firmen, die markenrechtlich zu Thomson SA und Sony Music Entertainment gehören. Auf der CES, quasi im Endspurt, machte RCA von sich reden und stellt mit Airnergy ein Akku-Ladekonzept vor, welches 2.4GHz Signale, von WLAN Netzwerken, in Spannung umwandelt.

Die Höhe der umgewandelten Spannung hängt von der Stärke der Signale und der Entfernung zu den Access Points ab, man muss hierzu nicht ins entsprechende WLAN eingewählt sein, es muss sich lediglich in Reichweite befinden.

RCA Airnergy Akku (Foto: Engadget)

RCA Airnergy Akku (Foto: Engadget)

Noch bis zum Sommer soll ein mobiles Akkupack, an welches Geräte per USB zur Aufladung angeschlossen werden können, auf den Markt gebracht werden. Der Preis wurde mit 40-50 US Dollar beziffert. Schon im kommenden Jahr soll die Technik soweit verkleinert werden dass sie in herkömmlichen Akkus, wie sie in Smartphones und MP3-Playern gängig sind, untergebracht werden kann. Der Preis für solche OEM-Akkus soll nur unwesentlich höher sein.

Das Konzept ist durchaus interessant. Sind genügend Access Points in der Nähe, braucht man sein mobiles Endgerät nichtmehr per Kabel laden und “Always-on” bekommt eine ganz neue Bedeutung.

(via: Engadget)

Dieser Artikel wurde von verfasst 

Blogger, Hobby Fotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

  • Detlev Noll

    Und nach 14 Stunden ist dann auch 1 AAA-Akku voll, wenn das Gerät einen 100% Wirkungsgrad hat…

    Ach ja Leistung für das W-Lan bliebe dann nicht mehr übrig.

  • http://www.nodch.de nodch

    Naja sie erwähnen ja auch klar, dass es erst dann sinnvoll wird, wenn man sich in Gebieten mit vielen Netzen befindet. Da wird es dann schon wieder interessant. Live Tests auf der CES bei ca. 20 Netzen in der Umgebung haben immerhin einen Blackberry Akku innerhalb von 90 Minuten von 30% Akkustand auf 100% gebracht.

  • http://aus-und.wieder-einschalten.de Hias

    Also ich finds geil! Wenn man bedenkt, dass sich viele Leute rund um die Uhr in der Nähe von WLAN-Netzen befinden, so trifft wohl die Weisheit “Kleinvieh macht auch Mist” sehr gut zu.
    Doof find ich allerdings wenn ich wieder extra was anstöpseln muss. Sinn machts erst wenn es in Akkus integriert werden kann. So muss ich mich dann nicht mehr um das Aufladen kümmern, denn das Gerät wird quasi rund um die Uhr aufgeladen…

  • N O

    Es war einmal ein Kleingartennutzer, der keinen Stromanschluss in seiner Gartenlaube hatte. Deshalb hat er sich eine kleine Antenne gebaut, mit der er die Signale des in unmittelbarer Nähe befindlichen Radio-Senders eines Funkturms empfing. Daran angeschlossen hat er aber eine Beleuchtung. Angesichts von Sendeleistungen von vielen KW gut machbar.
    Super Idee, denn dadurch wurde der Radioempfang vieler, vieler Nutzer gestört, die sich vom Sender aus gesehen hinter diesem besonderen Rundfunkteilnehmer befanden.

    Ein solch Super Gerät wie hier beschrieben sorgt nicht nur dafür, dass der Empfang insgesamt runter geht, sondern auch für erhöhten Energieverbrauch der Sender. Irgendwo muss die Energie ja herkommen. Ich würd so ein Gerät WLAN-Blocker nennen.

    VG,
    /N O

    PS:
    Bitte:
    - Spannung wir nicht gewandelt
    - Akkus/Kondensatoren werden mit Strom geladen

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