Test Pip.io

Mittwoch 28th Oktober 2009 22:45

by nodch

Pip.io ist in aller Munde. In Zeiten von Google Wave schmeisst nun auch Pip.io mit Invites um sich und lädt zur Betaphase. Allerdings ist es definitiv einfacher einen Pip.io Invite zu bekommen als einen für Google Wave, aber das nur am Rande.

Pip.io bietet einen Webdienst in dem sich Twitter, Facebook, RSS-Feeds und Netflix unter einer Oberfläche zusammenfassen und bedienen lassen. Das ist an sich nicht besonderes, sind dies doch klassische Facebookfunktionen, auch dort lassen sich Twitter und RSS-Feeds einbinden, wie es mit Netflix ausschaut weiss ich nicht, hat mich mangels eines Accounts auch nie interessiert.

Hat man seine gewünschten Dienste mit Pip.io verknüpft kann es losgehen, zum Test habe ich Twitter und Facebook eingebunden. Alle bekannten Funktionen lassen sich schnell und zielsicher bedienen, ganz nach dem Motto “kennst du einen, kennst du alle”, ist auch der Pip.io Webdienst nichts Aussergewöhnliches. Darüber hinaus steht ein Pip.io Adressbuch zur Verfügung in dem man sich seine Kontakte innerhalb von Pip.io sammeln kann. Mit Benutzern innerhalb von Pip.io kann gechattet werden, sofern diese online sind, angezeigt wird das im typischen IM-Style mittels kleiner grüner Statusleuchten. Den eigenen Standort zeigt Pip.io basierend auf den IP Geodaten an, stimmen diese nicht, wie in den meisten Fällen, soll man den Standort editieren können, in meinem Fall klappte das nicht. Neben all den Benachrichtigungen der einzelnen eingebundenen Dienste gibt es noch eine globale Übersicht, in diesem Fall heisst das, alle Updates innerhalb des Pip.io Netzwerkes.

Alles in allem also kein Hexenwerk, für den einen oder anderen mag das ganz interessant sein, kann man Twitter und Facebook zentral von einer Stelle aus befüllen, wie oben erwähnt geht das über die Verknüpfung der beiden Dienste miteinander aber ohnehin schon. Es bleibt abzuwarten welche Dienste noch in Pip.io aufgenommen werden, vielleicht entwickelt sich das Ganze noch weiter. Pip.io sieht zwar nett aus, bietet auch einen gewissen Nutzen auf Kosten eines weiteren Accounts zu einem weiteren Webdienst, eines weiteren… und so weiter. Im ersten Augenblick erscheint der animierte Hintergrund ja wirklich pfiffig, zur Geschwindigkeit, gerade auf mobilen Endgeräten trägt er jedoch beim besten Willen nicht bei.

Ob man den Dienst wirklich nutzen möchte sollte jeder selbst entscheiden, wer mag kann eine Einladung haben, kann 10 vergeben, ein kurzes “Ich will, bitte!” reicht aus, die ersten Zehn, die schreien, bekommen die Invites, allen anderen sei gesagt:

Im Moment verpasst ihr nichts, was es nicht auch woanders gibt.


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{ 9 comments… read them below or add one }

michael dunstheimer Oktober 29, 2009 um 0:54

Ich will, bitte!

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Kolja Oktober 29, 2009 um 4:13

“Ich will, bitte!” Bin schon ganz gespannt, die Blogpiloten nennen es das bessere Wave. Deine Beschreibung ist da ja nüchterner.

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Simon Oktober 30, 2009 um 13:20

Hätte auch gerne einen Invite :)

OT:
Toller Blog! Ab sofort im Reader ;) Und vielen Dank schonmal für die ganzen Android-Flash-Anleitungen, haben mir sehr geholfen. Ubuntu und Android, eine Traumkombi :P

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nodch Oktober 31, 2009 um 19:04

Vielen Dank fürs Lob, die Einladung hast du ja sicherlich schon längst erhalten. Viel Spass bei Pip.io!

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Qwerwin November 1, 2009 um 14:57

Klingt ja super, schrei ich auch mal “Ich will, bitte”

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nodch November 2, 2009 um 3:41

Du hast! ;)

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Cappellmeister November 3, 2009 um 17:59

Hätte auch bitte gerne einen pip.io invite :)
“Ich will, bitte”

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brian November 3, 2009 um 19:35

Erstmal: Dein Blog ist sehr interessant, fand ihn heute durch den “Misserfolg” von heise, sehr unschön gelaufen.
Zum Thema: einen Test ist es Wert, hätte daher auch gerne einen invite. Danke. :-)

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Stefan November 18, 2009 um 13:16

“Ich will, bitte” ;-)
Danke!;-)

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