25 Jahre, Fluch und Segen

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Offiziell ist zwar Morgen erst Jahrestag, ich habe jedoch gerade im Moment, den Anflug eines Schreibflusses.

Vor 25 Jahren lieferte IBM den ersten Personal Computer aus und eröffnete damit den Weg des PCs, in die heimischen Arbeitszimmer. Eigentlich war er nichts besonderes, der 5150, war doch Apple, zur gleichen Zeit, schon um Längen voraus, doch das Konzept ging auf und somit wurden die teuren Mainframes aus den Büros vertrieben und mir eine alternative berufliche Zukunft versaut.

Mein Vater kaufte sich beruflich den 5150 und schon zwei Jahre später, wurde dieser, an mich abgetreten, damit begann für mich eine vorgeplante Zukunft. Zuerst nutze ich den 5150 für kleine Spielchen und simple Basicprogrammierung. Schnell war damit jeglicher andere Beruf für mich undenkbar…handwerkliche Tätigkeiten beschränkten sich auf das Ein und Ausbauen von PC Komponenten, bzw. das Aufbauen kompletter Systeme.
Was damals mit 4,77 MHz begann, scheint heute kein Ende zu finden. Dachte man Ende der 90er Jahre die Prozessorenentwicklung könnte nich mehr in dem Tempo weiter voran schreiten, wie sie es in den Jahren zuvor getan hatte, musste man sich doch Lügen strafen lassen. Angst vor der Rationalisierung von Arbeitsplätzen hatte man, letztendlich wurde ein komplett neuer Sektor erschaffen, der viel mehr Arbeit schaffte, als man es sich hätte träumen lassen.
Somit habe ich auch ich meinen Weg in diese Branche gefunden, was hätte ich auch sonst werden sollen, kam ich doch, mit knapp 5 Jahren, zu meinem ersten PC. Seit dieser Zeit habe ich mich täglich mit diesem beschäftigt und letztendlich sogar die Lust, ihn als Mittel zum Spielen zu nutzen, verloren. Seit dieser Zeit konnte ich, in angenehmer Regelmäßigkeit, dank der abgelegten Systeme meines Vaters, meine Rechner aufrüsten, oder auf neue Systeme umsteigen. Einen kleinen Rückschlag gab es leider. Ich bin recht schnell zu einem 386er gekommen, der mir aber durchgebrannt ist und ich somit das Motherboard, im wahrsten Sinne des Wortes, von der Gehäusewand kratzen durfte. Also blieb nur der Rückschritt auf einen 286er, es war ja immer was im Haus. 😉

Ich sage also alles gute zum „Geburtstag“. Danke dass ich nichts Gescheites werden konnte und die Verwandschaft den eigenen Beruf nur mit „Der macht was mit Computern“ erklärt. Der 5150 steht übrigens weiterhin funktionierend im Keller, im Originalzustand, soviel Ehre muss sein.

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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