Aus aktuellem Anlaß: Modelfrage

Gegen Ende des Monats schaue ich mir gerne mal die Logfiles an und lass mich überraschen, über welche Suchbegriffe Besucher auf mein Blog gelangen. Gestern Abend war eine nette Anfrage dabei, die ich doch unbedingt beantworten muss.
Liebe junge Dame, ich gehe stark davon aus, dass du eine bist, würde zur Suchanfrage passen, denn bei deinem Berufswunsch schliesse ich stark auf eine Angehörige des weiblichen Geschlechts und jung aufgrund deiner, noch nicht ganz abgeschlossenen schulischen Ausbildung, die dir den Unterschied zwischen WEN und WENN noch nicht nahegebracht zu haben.

Hier nun erstmal deine Frage:
„wie kann man modeln wen man nicht so gross ist“

Dein persönlicher Modelcoach Nodch, beantwortet dir natürlich gerne diese Frage:
„Wenn man nicht so gross ist, modelt man für Kinderkleidung, oder lässt es besser gleich ganz sein. Beende zuerst deine schulische Ausbildung, vielleicht wird aus dir ja noch etwas Anständiges und du musst gar nicht ins Modelbusiness. Noch ist nicht alles verloren!“
Also viel Erfolg,
höflichst, dein Nodch
(Modelcoach)

Update:
Langsam wird das hier wirklich zum Modelblog, nun kommt auch noch jemand über die Suchanfrage „Heroine Chic Models“ direkt zu mir, dank Top-Platzierung bei Google.

GEZ und Technik

Die Abzocke von Benutzern, die einen internetfähigen Computer besitzen, steht vor der Tür, nur frage ich mich, gibt es Wege, diese Abzocke umgehen?

Bei den Fernsehern war es bisher so, dass man keine GEZ Gebühr zu entrichten hat, wenn diese nicht in der Lage waren, das Fernsehprogramm zu empfangen, sprich man das Empfangsteil ausgebaut hatte. Somit war die Pflicht erfüllt.
Wie ist es nun in Firmen, die mittels ihrer Gatewaysicherung, durch Firewalls und Contentfilter, den „Empfang“ von Streams und Ähnlichen ohnehin unterbunden haben, also nicht in der Lage sind, die angepriesenen Streams der Öffentlich-Rechtlichen, geschweige denn frei Verfügbare, zu nutzen?
Wahrscheinlich mag man argumentieren, dass über die Streamingangebote hinaus, weitere Informationsdienste auf den Seiten der Sender zu erhalten sind.
Ich hätte dann gerne eine Liste der, zum Verbund der ÖR gehörenden, Internetangebote, damit ich im Contentfilter diese Domains sperren kann. Somit ist den Nutzern, im Unternehmensnetzwerk, das „Empfangsteil“ genommen. Schliesslich sind sie ohnehin dazu verpflichtet zu Arbeiten und sollen nicht surfen, schon gar nicht auf den kostenpflichtigen Seiten, denn nichts anderes sind ja eben diese Seiten der ÖR in Zukunft.
Welche Firma erlaubt schon die Nutzung von kostenpflichtigen Seiten, vor allem während der Arbeitszeit? Da könnte man den Mitarbeitern gleich erlauben Pornoseiten, auf Firmenkosten, zu abonieren, kommt ja aufs Selbe raus.

Wie verhält es sich nun also rechtlich hierbei?
Es gibt da zwei Ansätze, einen technischen und eben Jenen, der GEZ:
Technisch gesehen haben Benutzer, hinter einem entsprechend konfigurierten Gatewaysystem, keine Möglichkeit auf den Inhalt der ÖR-Onlineangebote zuzugreifen, weiterhin wäre es möglich, eine lückenlose Beweislage zu schaffen, dass dieser Filter, zu jeder Zeit, in Kraft gewesen ist, sollte mal jemand nachfragen.
Der GEZ hingegen reicht es aus, dass die Möglichkeit besteht, diesen Filter ausser Kraft zu setzen. Da ist es egal, ob man nachweisen kann, dass dem nicht so gewesen ist.

Es bleibt also nur eine Möglichkeit, wie schon bei den Fernsehern, das echte Empfangsteile zu entfernen, in diesem Fall, denn so geliebten Internetzugang.

Wie schnell doch die Zeit vergeht

Sicherlich fragt sich der Eine oder Andere, wie ein Mensch dazu kommt, dass er sich vor aller Welt, gedanklich ergiessen muss. Dazu muss ich doch glatt mal ein wenig nachdenken, wie es bei mir dazu kam.
Ich weiss noch, ich war mit Dirk, auf einer Wochenendtour, in Hamburg unterwegs, welche von Anfang an, irgendwie erzählenswert verlaufen ist, zumindest unserer Meinung nach. Nachdem diese Unternehmung vorbei war, beschlossen wir unseren Freundeskreis daran teilhaben zu lassen und kamen irgendwie auf die Idee, das mit einer Webseite zu tun, liegt wahrscheinlich damit zusammen, dass wir vorher, im Zuge einer Umstellung in der Firma, die Webseite auf Postnuke umgezogen hatten, somit schon ein wenig mit dem ganzen System in Berührung gekommen waren. Also, erdacht, gemacht und kurze Zeit später stand die Webseite: den-beiden-ihre-seite.de online und der Freundeskreis durfte sich am Wochenendbericht belustigen.
Wann das genau war, weiss ich schon nicht mehr wirklich, dürfte von der Jahreszeit her passen, Ende September, Anfang Oktober, nur das Jahr ist mir entfallen, war es 2003, oder gar 2002?
Dirk hilf mir hier mal aus!
Blog typisch sammelten wir von da an Fundstücke aus dem Netz und gaben unseren Senf dazu ab. Angefixt durch unsere Idee, stiess Treb (Berufsverkehr.net), nach einiger Zeit hinzu und schrieb kräftig mit. Aus „Den beiden ihre Seite“, war also eigentlich „Den dreien ihre Seite“ geworden, ohne dass wir dies jemals angepasst hätten.
Monate zogen ins Land und irgendwie schlief das alles ein wenig ein. Erst durch Jan, einer der Bundeskanzlerkandidatinnen, kam ich dann wieder mit dem Thema Blog in Berührung, als ich die Domains für die Seite registriert habe, zwar verfolgten wir damals noch ein anderes Ziel mit diesen, aber letztendlich wurde ein Blog daraus, also übergab ich ihm brav die Domains und liess ihn bloggen. Unter diesem Namen (Bloggen) war mir das nix, schliesslich war „Den beiden ihre Seite“ ja nur ein Webportal mit Geschreibsel und kein Blog, zumindest nannten wir es noch nicht so.
Da mir aber recht schnell langweilig wird und ich durch mein verbales Geblubber, den Leuten in meinem Umfeld, gerne auch mal auf den Senkel gehe, entstand dann, ganz offiziell auch so getauft, ein „neues“ Blog, nämlich Nodch.de.

Nun besteht nodch.de auch schon wieder zwei Jahre, leider ist durch den Serverumzug und Plattformwechsel das Archiv nicht ganz so alt, aber am heutigen 19. September 2004 ging das Blog online, welches unter dem Namen Nodch.de geführt werden sollte.
Ein kleiner Geburtstag also.

Ja, so war das, obs euch nun interessiert hat, oder nicht, auf alle Fälle danke ich allen Mitlesenden, der angemehme Tagesdurchschnitt zeigt, es gibt wirklich Leute, die hier häufiger unterwegs sind, obs nun Spass gemacht hat, müsst ihr selbst wissen.

Jedes Kind hat seinen Namen

Entsprechend des Posttitels durfte ich gestern Abend erfahren, dass man für wirklich alles, sei es noch so sinnbefreit, einen Namen hat.
Ich sitze vor dem Fernseher und schaue das ARD Nachtmagazin, um den Tag, mit ein paar harten Fakten, zu beenden, doch was bekomme ich zu sehen?
Kerstin Petry im Gespräch mit Heidi Gross in Paris. Heidi Gross, ihres Zeichens Agenturchefin von Model Management, einer Agentur die einige grosse Namen unter Vertrag hat, ich nenne sie nicht, will ja keine Werbung machen, äussert sich zu dem Verbot zu dürrer Models, bei den Modeschauen in Madrid. Zwar findet sie dieses Verbot generell gut, klingt für mich aber nicht wirklich überzeugend und ist der Meinung, dass eine Naomi Campbell mit 51kg, bei einer Körpergrösse von 1,77m, nicht Magersüchtig ist. Zum Vergleich: In Madrid lag die Relationsmeßlatte bei mindestens 56kg, bei einer Körpergrösse von 1,75m, sehr vernüftig, wie ich finde.

Egal, darum geht es eigentlich gar nicht. Viele Gerede, wenig Sinn, wie immer, nun aber zurück zum Titel. Die eben genannte Frau Gross hatte einen Ausdruck im Gepäck, an dem man, meiner Meinung nach, sehen kann, wie kaputt die Modelwelt wirklich ist. So haben sie doch einen eigenen Ausdruck für den Magersüchtigenlook der vergangenen Jahre:
Heroine Chic
Zuviel gekokst, oder wie kommt man auf so einen Schwachsinn?

Den Beitrag kann man sich, wie gewohnt, auf der Nachtmagazin Website, anschauen: HIER ist der Link

Mal was für die Programmierer

Da ich selbst in den vergangenen Wochen danach gesucht habe, dachte ich, ich lasse Sie, geehrte Leser, daran teil haben, was ich gefunden habe.

Wir hatten eine Kundenanforderung, die wie folgend lautete.
Aus der Anwendung heraus sollen verschiedene Dokumente archiviert und automatisch als e-Mail versendet werden können, ohne Benutzeraktion.
Schnell fiel mein Fokus auf einen geeigneten PDF Druckertreiber, mit dem man zumindest die Ablage einfach realisieren kann. Nach ein wenig Suchen bin ich auf das PDFCreator Projekt gestossen. der PDFCreator kann all das und noch einige interessante Funktionen mehr. Alle PDF Sicherheitseinstellungen, sowie die automatische Archivfunktion beherrscht er glänzend und kann nach Ablage ins Archiv die erstellten Dokumente per Mail versenden.
Wer also etwas Ähnliches vorhaben sollte, der schaut sich den PDFCreator an, dank Ghostscript geht das schön fix und einfach, in den eigenen Programmen muss nicht viel geändert werden, ausser dass man den PDFCreator Druckertreiber ansteuert, die Einstellungen bezüglich der Archivierung und so weiter trifft man in den Einstellungen des PDFCreators.

Service ist so eine Sache

Ich war gerade unterwegs, um mir etwas Schmackhaftes zum Mittag zu holen und dachte mir, ich könnte doch in diesem Zusammenhang bei einem Uhrmacher einfallen, um mir eine Uhr enger machen zu lassen, die ich neuerdings mein Eigen nennen darf.
Also in der Galerie beim erstbesten Uhrmacher eingefallen, das gute Stück vorgezeigt und nachgefragt:
Dame: Klar, machen wir, die Uhr können Sie in zwei Stunden wieder abholen, kostet 15 Euro.
Ich: 15 Euro? Wenn Sie mir den Trick bei der Uhr verraten, dann mach ich das schnell selbst.
Dame: Nein so einfach ist das nicht, das muss unser Meister machen, der ist aber gerade zu Tisch.
Ich: Gut, dann komm ich lieber nochmal vorbei, wenn der Meister wieder im Haus ist.

Alles klar, also zu meinem Stammzulieferer, was das Mittagessen angeht, vorbei und in der kleinen Passage, einen weiteren Uhrmachen/Schmuckshop entdeckt, ideal um dort nochmal nachzufragen:
Herr: Geben Sie mal her, ich mach das schnell und zeig Ihnen, wie Sie in Zukunft das selbst machen können.
Nach zwei Minuten dann die passende Uhr am Arm und um eine detailierte Erklärung reicher.
Herr: Das macht dann 3 Euro, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Mittag.

Vielen dank, so muss das sein!
Service gibt es also doch noch und das bei zwei Läden, die sich Luftlinie 50 Meter voneinander entfernt befinden. Ein ganz schönes Gefälle, was die Dienstleistung angeht, so finde ich.

Grenzsicherung

Die Bundeswehr, ein Fall für sich, die Befehlshaber dieser, insbesondere das Bundesministerium für Verteidigung, ein weiterer, ganz anders gelagerter Fall.
Was waren das noch Zeiten, als man wusste, gegen wen man sich schützen musste und es klare Aufgaben gab; Absicherung der Grenzen gegen den osteuropäischen Raum, zur Zeit des Kalten Krieges.

Und Heute?

Da ist die Bundeswehr in aller Welt unterwegs, zur Friedenssicherung und Bewahrung. Stellenweise sicherlich notwendig, was sollten sie auch sonst tun, neigt man sich zu fragen. Dabei lauert aktuell die Gefahr im Süden und nicht im europäischen Osten, oder gar im Nahen Osten, wohin, mit Ziel Libanon, nun wieder Soldaten entsandt werden sollen.
Warum sichert niemand die Grenzen im Süden ab, der Papst sollte über die Bayrische Grenze nicht nach Deutschland dringen dürfen, das könnte man sicherstellen, besser noch, Deutschland generell vor den Bayern absichern.
Mit einer gepflegten „Südfront“ kann man so gleich vier Fliegen, mit einer Klatsche, schlagen.
Das weitere Vordringen des Papstes und der Bayern verhindern, die Österreicher hinter den Alpen halten und vor allem den Zustrom der „Schummel (Fußball-) Weltmeister“ unterbinden.

Ach, Tagträume sind schon etwas Schönes.

Blutige Nacht

Leute, was bin ich müde, die ganze Nacht habe ich nicht wirklich geschlafen, dank einer Mückenplage. Ich kam mir vor als hätte, mitten in der Nacht, jemand ein Feuchtbiotop vor meinen Fenstern angelegt und kräftig Mücken gezüchtet.
Nachdem ich verstochen wach geworden bin, habe ich mich schlaftrunken ins Wohnzimmer verzogen und die Türen und Fenster geschlossen und bin direkt wieder eingeschlafen.
Gefühlte fünf Minuten später, nach einem Blick auf die Uhr waren es dann doch einenhalb Stunden, bin ich mit schmerzendem Hirn aufgewacht und musste feststellen, dass mir das Gesicht zerstochen wurde. Also erstmal jagen was man finden kann; Ausbeute: 3 Mücken fügen sich von nun an nahtlos in die Raufasertapete ein.
Siegesgewiss konnte ich also wieder ins Schlafzimmer und den Rest der Nacht, bequem und vor allem in Ruhe, im Bett verbringen, zumindest empfand ich dies als todsicheren Plan.
Weitere zwei Stunden später trieb es dann aber eine Mücke auf die Spitze. Also auch diese Mücke erledigt und beschlossen, dass das mit dem Schlaf, für diese Nacht, nichts mehr wird.
Da war es halb sieben.

Die Schadensbegutachtung ergab ein ernüchterndes Ergebnis: Das Mistvieh hat mich doch, durch die Shorts, in den Sack gestochen.

Rache ist Blutwurst!

Dank an die Pharmaindustrie

Wie ihr ja nun alle wisst, hat es mich in der letzten Woche mit einem gehörigen grippalen Infekt, inklusive Fieber und allem was dazu gehört, für ein paar Tage in die Horizontale gezwungen.
Heute möchte ich einmal meinen Dank aussprechen und zwar an die forschenden Pharmaunternehmen, wie sie sich selbst so schön nennen.
Sicher kennt der eine oder andere den Spruch:

Eine Erkältung dauert, mit Medikamenten, sieben Tage, ohne, eine Woche.

Weit gefehlt, nach dreieinhalb Tagen Chemie, bin ich wieder voll einsatzfähig, so muss das sein. 😉

Timing ist was Anderes

Da kämpft sich der Sommer, mit aller Macht, nochmal gegen den tristen Herbst und das damit einhergehende kalte Wetter, druch und was fällt meinem Körper da ein?
Lass uns doch mal eine Sommergrippe haben!
Na klasse, so mag ich das.
Mal sehen wie schnell man das mit genug Chemie wieder los bekommt, kann ja nicht sein, durch erhöhte Körpertemperatur, das Wetter nicht geniessen zu können. Fieber und Hitze vor der Tür schliessen sich irgendwie gegenseitig aus, ich hab’s probiert.