Cave canem!

Wenn man lange genug im Dunstkreis einer Kleinstadt wohnt, dort seine Abiturzeit verbracht hat und ein wenig auffälliger ist, ist man bekannt wie ein bunter Hund. Viele Köche verderben den Brei und somit auch den Ruf.

Mit einem schlechten Ruf lebt es sich sehr angenehm, man kann eigentlich nur positiv überraschen.

Wie auch immer, den Ruf dürfen Menschen formen, die direkt mit mir zu tun hatten und ihre eigenen Erfahrungen mit mir machen mussten, bzw. durften. Der Rest nicht, der darf sagen, ich weiss wer er ist, dieser bunte Hund.

Vor bunten Hunden muss gewarnt werden!

Zu recht!

Ich belle nicht erst, ich beisse, bei nächster Gelegenheit, einfach zu.

Schulden machen ist voll ok!?

Gestern Abend sass ich mit einem guten Freund von mir zusammen, wie immer haben wir uns über Gott und die Welt unterhalten, unter anderem dann auch über Finanzierungen, bzw. Kredite.
Wir sind beide in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem man Sachen erst dann gekauft hat, wenn das Geld auf dem Konto dafür ausgereicht hat.
Mittlerweile ist es aber völlig normal für jeden Mist einen Kredit aufzunehmen und dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben, so finanziert man sich ein Auto, ohne dass die Finanzierung gedeckt ist. Warum kaufen sich Leute, wenn sie es nicht decken können, nicht einfach einen gebrauchten Wagen, der im finanziellen Spielraum liegt?
Computer, Fernseher und weiteres technisches Spielzeug wird finanziert, frei nach dem Motto „Jetzt kaufen und im neuen Jahr erst bezahlen“. Ich finde es mittlerweile eine Unsitte, wie damit umgegangen wird. Wenn man kein Geld für einen neuen Fernseher oder Computer hat, dann gibt es halt keinen.
Ich kann mich zwar auch noch an die Zeit erinnern, als ich bei meinen Eltern wohnte und Aussagen brachte wie: „Ich mag gerne Deswodaso…“ haben. Die Antwort meines Vaters war stets die gleiche: „Hast du das Geld dafür? Nein? Dann willst du das nicht haben!“ und fertig war die Unterhaltung.
Die Krönung der Unverschämtheit sind finanzierte Urlaube. Was soll denn der Mist, wenn man kein Geld hat in den Urlaub zu fliegen, dann bleibt man zu Hause und arbeitet, zumindest bis das Geld für einen Urlaub angespart ist. So einfach ist das.
Jedes Jahr nimmt die Zahl der Verbraucherinsolvenzen zu, kein Wunder bei dieser beworbenen Legalität sich zu verschulden. An allen Ecken und Enden soll und darf man finanzieren.

Die Welt ist so einfach, kein Geld, kein Kauf! Fertig!

Schon wieder keine Fortsetzung

Ab dem kommenden Montag will Pro7, ganz in Tradition, wieder eine Mystery Serie auf den Bildschirm bringen – Invasion soll es sein.
Eine, so finde ich, recht gelungene Serie, leider aber, wie schon der letzte Montagsversuch von Pro7, ebenfalls nach der ersten Staffel eingestellt.
Wann kaufen denn die Sender die Serien schon ein, das muss ja wirklich lang her sein. Ist halt blöd gelaufen, denn eine weitere Staffel von Invasion hätte sich wirklich gelohnt.

Wie war das früher eigentlich

Nun hab ich heute wieder einen Tag hinter mir, der von Software und Betriebssystemstest geprägt gewesen ist.
Da kommt in mir eine Frage hoch: Wie hab ich das eigentlich früher, so ganz ohne VMWare gemacht?
Da hatte ich doch tatsächlich ein bis drei Rechner zum Testen, die ich immer wieder neu aufgesetzt habe. Nachdem die Systeme als erfolgreich getestet abgestempelt waren, ist was neues installiert worden. Was ein Umstand!
Ich liebe den technischen Fortschritt! 😉

Mißbraucht

Ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei nette Damen. Sie sind immer nett zu mir und melden sich häufig. Wie es der Zufall so will, offenbaren sie mir nach einigen Minuten dann den wahren Grund ihres Anrufes, sie wollen etwas von mir, meist sind es kleine PC Probleme, die schnell am Telefon zu beheben sind.
Hin und wieder laden sie mich zu sich nach Hause ein, kochen mir Kaffee, versorgen mich mit Essen und ziehen dann den Vorhang zur Seite und präsentieren mir neu erstandene Einrichtungsstücke – frisch verpackt, stellenweise schon Wochen gelagert, nur für mich.
Der daruf folgende Augenaufschlag und das Gewinsel sind dann immer identisch, untermalt mit einem „…Duuuuhu, …kannst du mir mal schnell helfen das aufzubauen, bzw. anzubringen? Biiiiiitteeeeee?!“.
Helfen? Klar!
Allerdings endet die Hilfe immer in einem Sololauf meiner handwerklichen Fähigkeiten.

So sind die Frauen zu mir. Sie wollen immer nur das eine, meine Muskelkraft und die flinken Finger, mit denen ich dann ein wenig Schrauben und Nageln darf.
Am Ende sind sie glücklich und ich erschöpft… woran erinnert mich das nur?

Halbherzig

Man kann beinahe alles, was man macht, mit vollstem Elan und besten Marketing vollziehen. Zumindest, wenn man etwas erreichen will.
Allerdings gibt es auch Menschen, die diesem Erfolgsprinzip, nichts abgewinnen können.
Dies konnte ich erneut am Wochenende bewundern.
Der Kneipenwirt, den ich gerne mal am Wochenende, mit meiner Anwesenheit beehre, hatte Livemusik im Programm, schön dass er dies nicht beworben hat, sich der Besuch zahlender Gäste dadurch auf etwa 10-15 Leute beschränkte und der Wirt trotzdem immer wieder darüber jammert, dass niemand da ist und die Abende ihn kein Geld bringen.
Hätte ich nicht durch Herrn G., der am Abend zuvor, wohl auch durch Zufall, erfahren hatte, dass es Samstags Livemusik geben wird, mitgeteilt bekommen, dass man mal vorbei schauen könnte, so wäre dies komplett an mir vorüber gegangen.
Schade für die Musiker, denn die ware alles andere, als schlecht und haben das nicht verdient.
Naja, zum Ende des Jahres ist Schluss, dann gibt es einen neuen Wirt und der alte wird sich weiterhin wundern, was er falsch gemacht hat.
Unverständlich und schade, denn die Vergangenheit hat definitiv gezeigt, dass der Laden eine Goldgrube sein kann, wenn man ein wenig mehr Elan an den Tag legt.

Nodchs Alltagstipps

Herzlich willkommen, zu einer, eventuell neuen Kategorie.

Heute möchte ich euch, anhand meiner Versäumnisse, Probleme im Alltag ersparen und beginne daher mit dem richtigen Umgang gegenüber Polizeibeamten.

Um nach Hause zu kommen habe ich eine, noch nicht offizielle, Auf- und Abfahrt der Autobahn, über einen Rastplatz. Klar, hin und wieder stehen dort auch mal ein paar Beamte und kontrollieren, aber das kommt selten genug vor, bisher wurde ich erst einmal zur Kasse gebeten – 20 Euro – das ist nicht teuer, vor allem, wenn man ansonsten den Umweg fahren müsste.

Als ich nun also auf der A7 unterwegs gewesen bin, um zu einem Kunden zu kommen, dachte ich mir, da ich auch hier den Weg über den Rastplatz kenne, kein Problem, kürzt du einfach ab. Weit gefehlt – willkommen in Bayern, hier gehören Polizeibeamte zum Landschaftsbild und sind immer und überall anzutreffen. Naja was solls, die Beschilderung gleicht der „meines“ Rastplatzes – ergo: kostet auch gleich viel.

Mehr lesen

Ich liebe es

Immer wieder ein schönes Gefühl:
Man soll, als externer Dienstleister, die vollbrachten Werke der eigenen Abteilung des Kunden, oder die eines weiteren Dienstleisters, auf ihre Funktion hin testen und sicherstellen, dass alles Mögliche getan wurde, um ein System abzusichern.

Noch schöner, wenn man, in diesem Zuge, mehr Lücken aufdeckt, als sie vor der Umsetzung hatten.
So macht Konkurrenz spaß. 😉

Böse Fragen

Aus recht aktuellem Anlass möchte ich gerne mal ein paar Fragen sammeln, aus denen es keinen Ausweg mehr gibt, sofern man sie, geistig umnachtet, sogar beantwortet.
Als Mann ist es wirklich schwer, kennen wir doch nur schwarz und weiss, sowie zwei Gemütszustände, wenn wir denn irgendwohin mit einer Frau unterwegs sind, entweder haben wir Spass oder keinen, da wir mitgeschleppt wurden.

Mein persönlichen Favoriten daher:

Findest du, dass ich zugenommen habe?
Lieber das (beliebige Farbe einsetzen), oder das (beliebige Farbe einsetzen) Oberteil?
Ist dir aufgefallen dass ich beim Frisör war?
An was denkst du gerade?

Nun seid ihr gefragt! Helft anderen, indem die Liste vervollständigt wird und man somit weiss, bei welchen Fragen man, mit keiner Antwort, am besten bedient ist!