Und es hat Boom gemacht! (Teil 3)

Ein paar Tage ist es schon her, als ich Teil 2 der Unfallserie veröffentlicht habe, somit wird es also Zeit, für den nächsten Teil.
Wie sollte es auch anders sein, ich war also mit dem Motorrad unterwegs. Das ist aber nun auch der letzte Zweiradunfall, ganz sicher!
Damals, also, lasst es ’98/’99 gewesen sein, habe ich eine Gruppe Jugendlicher trainiert und diese an die Leichtathletik herangeführt, oder besser, ich habe es versucht.

Wie viele Sporthallen, lag auch diese, am Feldrand, jedoch mit direkter Verbindung in den Ort. Kein Wunder, bei einem so kleinen Kaff, da sind Feldrand und Ortskern keine 500 Meter voneinander entfernt.
Ich schwinge mich also, nach dem Training, leicht erschöpft, auf das Motorrad meines damaligen Mitbewohners, und schnüre die Klamotten zusammen, es ist kalt draussen, sollte nicht verwundern, immerhin war gerade erst Neujahr.
Maschine starten, den 98 Phon schön Auslauf geben, damit auch jeder weiss, dass ich nun die Halle verlassen habe. Rein mit dem ersten Gang und am Gas gezogen.

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Rentnertreff

Bevor ich anfange mich zu beschweren, will ich eines gleich klarstellen; Ja ich weiss, dass sich Rentner Morgends gerne bei Ärzten oder Apotheken treffen.
Nun, da dies gesagt ist, will ich anfangen, von meinem heutigen Erlebnis zu erzählen.
Heute früh musste ich recht zeitig zur Bank und dann zur Post. Als ich in die Bankfiliale einkehre, habe ich das Gefühl, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt, alles ist grau, gar weiß. Wieso gibt es Nebel in der Bank?
Das ist gar kein schlechtes Wetter, das sind einfach nur die Köpfe, der kleingewachsenen Rentnerfraktion, die sich, wie Japaner bei der Besichtigung von Schloss Neuschwanstein, offensichtlich mit dem Bus, zur Bank haben fahren lassen. Nur das würde das massive Aufkommen erklären. Der Geräuschpegel hat etwas vom Sudetendeutschentreffen in Nürnberg, jeder lauter als der andere.
Wie können die sich denn noch unterhalten?
Bis ich endlich mal zum Schalter vordringe, sind gefühlte 20 Minuten rum und man hat einen Kurzabriss der Lebensgeschichten erfahren dürfen, auch wenn man nicht danach gefragt hat.
Als Zusammenfassung, die altbewährte Aussage:

Früher war doch alles besser.

Da kamen solche Dinge wie:

Wir haben unser Wasser noch aus dem Wasserhahn getrunken, ohne uns Gedanken zu machen.

Die Politker haben noch was hergemacht (hierzu fehlte mir definitv die Zeitangabe, aber ich hab mich einfach nicht getraut nachzufragen).

Und viele andere Aussagen mehr.

Als ich nun dann endlich meine Bankgeschäfte erledigt hatte und beim Ausparken nochmal 5 Minuten gebraucht habe, aus Rücksicht keinen Renter zu überfahren, in Anbetracht der massiven Überzahl und der vielen Regenschirme, sicherlich eine gute Wahl, habe ich mich auf den Weg zur Post gemacht.
Dort angekommen, ihr ahnt es sicherlich, das selbe Bild.

Ich glaub es geht los, dann mach ich das halt in der Mittagspause, da sitzen sie ja alle brav ab 12 beim Mittagessen, mit Mutti und sanfter Radio Primavera Berieselung.

Rohre wässern, volle Fahrt voraus!

Es ist schon ein paar Jahre her, um genau zu sein gut 20, als Microprose Silent Service auf den Mark geworfen hat. Sid Meiers U-Boot Simulation hat mich, nach meinem Schlagzeugunterricht, zusammen mit Tommy, ja so hiess der Lehrer, noch ein/zwei Stunden länger sitzen lassen, als wir ursprünglich immer geplant hatten.
Wir hatten grossen Spass daran, uns an feindliche Schiffe heran zu pirschen und diese dann, mit dem einen oder anderen Torpedo, zu versenken. Irgendwann kam Silent Service II und danach war es ruhig, kein anderes U-Boot Spiel konnte mich mehr fesseln.
Nun bin ich auf „Danger from the deep“ gestossen, sieht, sofern ich das gestern kurz angetestet habe, recht nett aus, lässt sich vernüftig steuern und bietet wieder etwas von dem Kitzel, den ich lange nicht verspürt habe.
Natürlich ist es, bis zum fertigen Spiel, noch ein langer Weg, aber das was man nun schon machen kann, reicht für eine lockere Schiffsversenkung, für zwischendruch, allemal aus.

Also nicht scheu sein und ab auf die Projektseite, die Galerie anschauen und Downloaden.
Ich wünsche viel Spass!

Und es hat Boom gemacht! (Teil 2)

So, weiter geht es, in der Unfallserie.

Es ist also Maiserntezeit, ich bin mit dem Motorrad auf einer Landstrasse unterwegs und geniesse die Kurven, als sich plötzlich, in einer dieser Kurven, ein komplett verdreckter Strassenbelag offenbart, durch den leichten Nieselregen, schön schmierig. Alle Versuche, die Maschine in der Spur zu halten, schlagen fehl und mich zieht es im Kurvenscheitel, direkt über einen Feldweg, ins Maisfeld.
Mein Motorrad voran, schlittere ich ins Feld und versuche, so gut es geht, das Motorrad nicht zu überholen. Die Maisplanzen knicken, von der Maschine getroffen, einfach nur um, als wären sie nur zu hoch gewachsener Rasen. Durch das Schlittern über den Feldweg brennt mir der Hintern, würde ich nun in Kontakt mit einem Maiskolben kommen, gäb es bestimmt Popcorn.
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Das muss frustrierend sein.

Da sucht man, in abendlicher Einsamkeit, das nehme ich einfach mal an, bei Google nach Bildern und landet dann hier, auf diesem Blog.

Sehr geehrter Googlenutzer, auch wenn du über deine Bildersuche: „Julia Roberts nackt“, hier gelandet bist, muss ich dich enttäuschen, hier gibt es nix zu sehen, zumindest nicht, wenn man nach Nacktbildern von Frau Roberts sucht, aber du darfst gerne wieder kommen, vielleicht findest du ja andere Interessante Artikel, wäre doch mal eine Abwechslung, meinst du nicht? 😉

Allen anderen Googlenutzern, die nach etwas Sinnvollem gesucht haben und dann hier auf der Startseite gelandet sind, sei gesagt, Google indiziert stellenweise recht schlecht, gebt einfach euren Suchbegriff nochmal, in dem Bloginternen Suchfeld, in der rechten Menüleiste ein, vielleicht findet ihr dann, was ihr gesucht habt.

McDonalds Werbung

Weiterhin 1€ trotz 19% Mehrwertsteuer

So schallte es mir entgegen.
Wieso sollte sich der Preis auch erhöhen, frage ich mich, ob 19% Mehrwertsteuer, oder 25%, oder wer weiss wieviel?
Nahrungsmittel haben ja immerhin einen Steueraufschlag von 7% und der soll auch zum 1.1.2007 nicht angehoben werden.
Das heisst: Im Drive In bleibt alles beim alten, im „Restaurant“ greift die Mehrwertsteuererhöhung. Also alles nur eine Teilwahrheit.
Hauptsache man bewirbt mal was und wedelt mit der bösen Mehrwertsteuererhöhung.
Ist das nicht unlauterer Wettbewerb?
Da fehlt doch definitiv noch eine Zeile Kleingedrucktes!

Und es hat Boom gemacht! (Teil 1)

Ich beginne heute ein kleine, mehrteilige, Geschichte, über meine Unfälle, die gut Eingeweihten wissen wieviele Teile es letztendlich werden. Jetzt aber ab zum Text, nicht lange Zeit verschwenden:

Nun bin ich schon ein paar Jahre, auf den Strassen, unterwegs. In regelmäßigen Abständen wechsle ich die fahrbaren Untersätze und doch ist mir häufig nicht bewusst, dass ich, in der Vergangenheit,viel Glück gehabt hatte.
Der eine oder andere Unfall hätte mich gänzlich von der Strasse fernhalten können, oder zumindest meinen Untersatz, auf einen Rollstuhl, beschränken können.

Beginnen wir aber chronologisch.

Der erste Unfall ereignete sich im Jahre – gute Frage, 1997 müsste es gewesen sein – damals, mit einigen Leuten, in der langen Mittagspause unterwegs gewesen. Wie so häufig, zur Schulzeit, waren wir, hoch über der Stadt, auf einer kleinen Fläche, am Wasserspeicher, für Gelnhausen-Kundige, nahe des Tennisplatzes, gewesen und haben uns die Sonne aufs Hirn brennen lassen und ,naja, für innere Kühlung gesorgt. Kurz vor Beginn der 7. Stunde ging es dann wieder los, runter in die Stadt, als auf einmal Frau G., im Auto vor mir, aus einem mir bis heute nicht bekannten Grund, eine Vollbremsung vollzog und ich mit meinem Motorrad ihr fast ins Heck einstieg.

Dem Motorrad ist nicht viel passiert, mich hat es übers Dach des Autos gehoben, aber auch hier, *klopf auf Holz*, nicht viel passiert.

Ich war nun also eingeweiht, als ich damals direkt wieder aufs Motorrad stieg, um in die Schule zu fahren, ahnte ich noch nicht, dass dies nicht mein letzter Unfall gewesen sein sollte…

Fortsetzung folgt!

Werbung: Retter der Nation

Sodele, weil heute Freitag ist, ich eigentlich ein netter Mensch bin, MC Winkel sowieso und heute die Single von BAS&MC Winkel&Nilzenburger rausgekommen ist, mache ich einfach mal Werbung.
Wem die Musik gefällt, der sollte sowieso zugreifen, ich, der ja eigentlich ganz ganz andere Musik hört, finde den Song sehr eingängig.
Von daher Leute:
Reinhören, runterladen, Video anschauen und vor allem: Weitersagen!

Nun nicht mehr lange hier rumschauen, sondern ab zu:
BAS
MC Winkel
Nilzenburger

Ich fühle mich schuldig

Jaja, ich weiss, zu dieser Überschrift werden nun einige Leute sagen „Zu Recht!“, oder „Deine Schuld, bzw. Schuldgefühl sollte schon jetzt für zwei Leben reichen!“, aber darum geht es nun nicht.
In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass ich mich mit Geschäftspartnern, Bekannten, oder Sonstwem unterhalte und feststellen muss, dass es mir richtig gut zu gehen scheint, zumindest, wenn man das eigene Befinden und die eigenen Probleme, mit eben jenen, dieser Gesprächspartner vergleicht.
Was sind all diese Leute doch so arm dran, das ist unglaublich. Ich könnte mir ein so menschenündwürdiges Leben, denn das ist es, bezieht man die Probleme in Betracht, gar nicht vorstellen und würde direkt an post natale Abtreibung denken.
Wo man hinhört wird gejammert, entweder klappt es im Beruf nicht, privat dazu ist man Opfer eines Phishers geworden, darauf hin ist die Frau weggerannt, da diese nur auf das Geld aus war, welches nun ja passé ist. Schlimme Dinge und in beinahe allen Fällen komplett selbstverschuldet, mögen böse Zungen behaupten.
Ich frage mich wirklich was zur Zeit los ist – gut, Gründe bekommt man genügend zu hören – das Wetter macht depressiv, so kann man nicht länger weitermachen, man hat keinen Elan mehr und so weiter…
Schonmal daran gedacht, dass es vielleicht eben diese negative Einstellung zum eigenen Leben ist, die die Probleme schafft? Natürlich nicht, denn da ist noch Problem 2, Problem 3, …, Problem X, die Liste ist endlos fortsetzbar, wie mir scheint.

Daher fühle ich mich schuldig, irgendwie scheine ich keine Probleme zu haben, wenn man es mal in Vergleich setzt.
Vielleicht ist ja das mein Problem! 😉