Blick hinter die Kulissen: Das Herrenklo

Inspiriert von Matt Wager, bzw. seinem Blog „Die Rückseite der Reeperbahn“, möchte ich hiermit einen kleinen, einmaligen Einblick, ins Herrenklo gewähren.
Wie man ja schon bei Herrn Wagner erfahren konnte kann die männliche Rückzugsdomäne einzigartig dekoriert, oder gar ausgestattet sein.

Wie ihr nun hier sehen könnt, wird sogar das Spielkind im Manne, hin und wieder, vollends befriedigt. Irgendwie verliert sich jeder Mann dabei und, offiziell bekenndendes Pinkelspielkind, oder nicht, findet man sich, nach einem kurzen Moment, auf der Jagd des roten Balles wieder, der sich, nach kurzer „Bestrahlung“, sogar weiß färbt.
Man stößt mittlerweile eigentlich recht häufig, auf derart ausgestattete Herrenklos, also nicht den Mut verlieren, sicher gibt es auch in eurer Nähe, ein sportliches Herrenklo und wenn nicht – der Winter kommt ja bald; hat uns ja früher auch für Pinkelspiele ausgereicht. 😉

Nodchs Alltagstipps 2

Wie auch schon beim letzten Mal, gibt es nun wieder eine kleine Geschichte, bevor wir zu dem Tipp kommen.

Es begab sich zu einer Zeit, in der die Aussentemperaturen, auch in der Nacht, ohne weiteres im T-Shirt zu ertragen waren. Es müssen nun schon ein paar Wochen her sein, mag man schlußfolgern. Zu dieser Zeit also, war ich mit einer Bekannten von mir, in einer solchen schönen Spätsommernacht, unterwegs auf dem Hamburger Kiez. Nach einigen Brandlöschern, aus den kleinen grünen Glasgebinden, überkommt mich ein wohlbekanntes Gefühl im Magen:
„Nahrung nachlegen!“
Getrieben von diesem unbändigen Gefühl, steuern wir also ein wenig über den Kiez, bis mir meine olfaktorische Warnehmung ein Stoppsignal gibt. Schon auf dem Weg in den Laden beginnt der Spass, an uns vorbei wird ein besoffener Störenfried, von den Herren mit den dunklen Lederhandschuhen entfernt und der Wirt, lasst ihn 1,50m gross sein, brüllt und droht lauthals hinterher.
„Das fängt ja gut an.„, sagt mir Frau H. „Wollen wir nicht woanders hingehen?“
„So einen wirklichen Unterschied macht das hier nicht, ausserdem ist doch nun sowieso Ruhe.“, erwidere ich und somit machen wir uns ans Bestellen.
Ich: „Ich hätte gerne eine türkische Pizza!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Dann Börek!“
Zeus: „Was?“
Ich: „Na, so mit Hackfleisch im Blätterteig und so!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Ok, halt einen Döner, ohne Tomaten!“
Zeus: „Haben wir nicht!“
Ich: „Was haben sie denn überhaupt?“
Zeus: „Gyros auf Fladenbrot!“
Ich: „???“
Ich schaue mich nun das erste Mal bewusst um…es ist durchaus zu erkennen, das man sich in einer Art griechischen Imbißbude befindet.
Ich: „Naja dann halt Gyros auf Fladenbrot, ohne Tomaten, ist ja ohenhin das Selbe!“

Was nun folgte erklärt mir all die Mythen, wie beim Göttervater höchstpersönlich, schossen Blitze aus den Augen, des kleinen Mannes, die Stirn runzelte sich, die Mundwinkel zogen sich weit hinab, doch bevor er ansetzen konnte, dachte ich mir, ich rette die Situation:
Ich: „Ach und einen Ouzo bitte, trinken sie einen mit?“

Griechen sind ja so einfach milde zu stimmen!
Yia mas!

Und die Moral von der Geschicht:
Verwechsle Grieche oder Türke nicht!

SSL VPN unter GPL

Heute mal wieder etwas für die Geeks:

Wer kennt das nicht, zu Hause laufen wichtige Dinge auf dem PC, die einer ständigen Pflege bedürfen und man sitzt in der Firma oder in einem Netzwerk, dass reglementiert ist, somit kann man sich den VNC Zugriff nach Hause sparen, da dieser an der Firewall hängen bleibt.
Die Lösung für einen solchen Fall ist ein SSL VPN, welches über den Standardport 443 eine Verbindung herstellen kann.
Wenn man es nun aber ein wenig komfortabler haben möchte, oder lokal keine Clientsoftware installieren darf, dann ist es Zeit für ein SSL VPN Gateway, schön mit Oberfläche und allem drum und dran. Eine Appliance kostet für den Privatanwender und viele kleine Unternehmen, einfach noch zu viel, benötigen diese doch nur Zugriff auf 1-3 PCs.
Seit einiger Zeit gibt es hierfür eine schöne Lösung, den SSL Explorer, als Community Version von der Firma 3SP unter GPL gestellt.
Mittels dieser Serversoftware kann man eine SSL Verbindung zur Software herstellen und von dort aus auf Netzfreigaben, interne Webseiten, VNC, RDP, Citrix oder SSH Server zugreifen, alles durch kleine Java Applets, ganz ohne zusätzliche Software und von überall aus.
Zusätzlich können direkte SSL Tunnel erstellt werden, durch die ein beliebiger lokaler Port auf den Port eines entfernten Rechners getunnelt werden kann. Man hat somit die Möglichkeit, durch den SSL-Explorer, Ports direkt durchzureichen und Anwendungen, wie Mailprogramme, lokal auszuführen, jedoch auf dem entfernten Rechner direkt zu arbeiten.

Installiert werden kann die Software auf Windowssystemen ab NT4 und eigentlich allen Linux Derivaten.Ich kann sie nur empfehlen, hab sie seit ein paar Wochen im Einsatz und bin begeistert.

Einfach mal anschauen:
Download gibt es: HIER
Community Forum: HIER

Damenunterbekleidung

Frisch zurück von einem Kundentermin muss ich doch noch etwas los werden.

In der IT ist mittlerweile der Begriff einer sogenannten Push-Installation, recht gängig. Das heisst man installiert eine, wie auch immer geartete, Software mittels Fernzugriff auf einem PC, das kann über verschiedene Wege passieren, gleich ist allen Möglichkeiten, dass man den PC, auf dem installiert werden soll, nicht physikalisch vor sich haben muss.

Zurück zum Kunden:

Heute also vor Ort gewesen, da bei diesem Mechanismus etwas nicht funktioniert, laut Aussage des Kunden. Problem behoben, aber den ganzen Tag mit einem Lächeln im Gesicht verbracht, denn:

Alle Mitarbeiter beim Kunden haben die Terminologie „Push-Up“ Installation verwendet, noch lustiger, da die IT-Leitung durch eine Frau verkörpert wurde.

Beim nächsten Mal einfach in einen Laden gehen, der für Damenunterbekleidung zuständig ist, dort wissen die besser, wie man einen Push-Up am besten installiert. Das hat mit meiner Geschäftstätigkeit wenig zu tun, ist eher etwas für den privaten Spass. 😉