Gedanken zum SPD 300€ Steuererklärungsverzicht

Die SPD spielt öffentlich mit dem Gedanken, sollte man sie an die Macht wählen, jedem Bundesbürger 300€, den Verheirateten 600€ zu zahlen, wenn diese auf ihre Steuererklärung verzichten und keine weiteren Nebeneinkünfte haben.

Was soll man denn davon halten? Die SPD ist der Meinung damit Steuern sparen zu können, ich weiss nicht. Wie sieht es denn wirklich aus.

  • Diejenigen die bisher ihre Steuererklärung machen nutzen doch verschiedene Mittel um zu errechnen wie es am Ende aussehen wird. Wer von diesen Steuererklärern wird bei einer errechneten Rückzahlung, die über 300€ liegt dann freiwillig darauf verzichten?
  • Liegt er unter 300€ Rückzahlung wird er sich freuen und grosszügig die 300€ annehmen.

Im ersten Fall ändert sich nichts, im zweiten Fall zahlt die Regierung mehr.

Spinnen wir es mal weiter, wie schaut es mit den Leuten aus, die bisher zu faul waren eine Erklärung abzugeben und die nicht dazu verpflichtet waren. Haben diese nun nicht einen extra Anreiz für eine Postkarte 300€ einzupacken?

Berichtigt mich, wenn ich den Gedanken falsch angehe, aber wo ist die Ersparnis? Ich sehe nur Mehrkosten!

Willkommen im Frühling

Kirschbluten
Kirschblüten

Endlich ist das Wetter auf dem besten Wege wieder mein Freund zu sein, nachdem ich verzweifelt nach dem Sommer gerufen habe, hat sich nun der Frühling eingefunden. Reicht mir ja schon! Um ehrlich zu sein, so wie die letzten Tage könnte es generell bleiben, Sonnenschein, warm, aber nicht zu warm, ein bisschen Wind…Bestellung: Bitte so das Wetter belassen.

Willkommen im Frühling!

Wie bekomme ich mehr Traffic für mein Blog? – Teil 1

Ich denke diese Frage haben sich schon viele Blogbetreiber gestellt und das Web nach Antworten durchsucht. An vielen Stellen wird man fündig und findet sehr widersprüchliche Antworten zu diesem Thema. Ich werde im Folgenden versuchen, die Punkte darzustellen, die ich genutzt habe um meinen Traffic klar zu verbessern.

Um nicht zu umfangreiche Beiträge zu produzieren, die euch beim Lesen ermüden, werde ich in mehreren Teilen beschreiben wie man den Traffic auf dem eigenen Blog erhöht. Schaut einfach regelmässig vorbei, damit ihr die nächsten Teile nicht verpasst.

Sucht man bei Goolge nach „mehr traffic fürs blog“ oder ähnlichen Suchphrasen, dann bekommt man häufig den Vorschlag in den sogenannten Top-Blog zu kommentieren. Ich weiss nicht was ich davon halten soll, grundlegend würde ich davon absehen. Das soll nicht heissen, dass ich dort nicht kommentieren sollt, sondern Kommentare machen nur dann Sinn, wenn ihr etwas zu dem entsprechenden Thema beizutragen habt. Kommentare abzugeben, nur um andere Leser des Blogs auf euer eigenes aufmerksam zu machen ist ganz klar Spam und wird, zu Recht, fast überall auch als solcher behandelt und entsprechend moderiert oder direkt gelöscht. Als Blogbetreiber wollt ihr selbst Kommentare die Gehalt haben und eine Diskussion anregen, davon lebt ein Blog. Kommentare wie „Das finde ich auch“, oder „gut geschrieben“ will keiner sehen. Bedenkt das bitte bevor ihr auf die Idee kommt einen Kommentar zu schreiben, habt immer die kleine Frage „würde ich mich über diesen Kommentar selbst freuen?“ in eurem Hinterkopf, dann kann nichts schief gehen.

Was viel wichtiger ist und das habe ich persönlich lange unterschätzt, sind Eintragungen in jedes noch so abstruse Onlineverzeichnis, ob es nun rein für Blogs ist der allgemein für Webseiten. Wenn dort nur 2 Besucher pro Seite täglich vorbeischauen, sind das zwei Besucher, die sonst nicht vorbeigekommen wären. Ich muss gestehen, die Eintragungen sind ermüdend, eintönig und und und. Tut euch den Gefallen und bereitet eine kleine Datei, aus der ihr die immer wieder abgefragten Eingaben einfach per copy&paste übernehmen könnte. Dazu gehören Daten wie den Namen des Blogs, eure URL, die URL des News-Feeds, eine Beschreibung der Webseite und mehr in dieser Richtung, ihr werdet diese Daten immer und immer wieder gebrauchen. Ungefähr die Hälfte dieser Verzeichnisse nehmen eure Einträge nur auf, wenn ihr sie selbst verlinkt, das könnt ihr aber irgendwo in eurem Blog tun, im ersten Eintrag, in der Sidebar, im Footer, wo auch immer, auf der Startseite sollten sie nur erscheinen,  wenn ihr die Besucherstatistiken der Verzeichnisse benutzen wollt, oder Wert darauf legt in den Verzeichnislisten weit oben zu stehen, dann muss der Link in der Sidebar, dem Footer oder dem Header erscheinen (bezogen auf WordPress), denn diese Bereiche werden beim Zugriff auf die Indexseite angezeigt.

In Google einfach nach „blog verzeichnis“ suchen und ihr findet mehrere Seiten in denen ihr euch registrieren könnt. Haltet Abstand von Seiten die zu viel Informationen von euch wollen, eure Anschrift hat ein Online-Verzeichnis nicht zu interessieren, ebenfalls könnt ihr auf kostenpflichtige Seiten verzichten, es gibt mehr als genügend Seiten, die kostenlos sind.

Dies war Teil 1 der Reihe: Wie bekomme ich mehr Traffic für mein Blog? Schaut wieder vorbei, ich plane, wenn ich es schaffe, alle zwei Tage den nächsten Teil zu veröffentlichen. Im nächsten Teil geht es um SEO, SERP und Newsseiten.

Energy Drinks helfen gegen Haarausfall!

Man sitzt vor dem Fernseher, schaut sich einen Film an und wird immer und immer wieder von Werbung belästigt.
Was einem da alles vor den Sehnerv kommt ist schon fragwürdig, besonders aber haben es mir heute zwei Produkte angetan, die für dichteres Haar sorgen sollen, den Haarwachstums-Zyklus dynamisieren (was auch immer das heissen soll, es wird so beworben), alles in allem sollen sie gegen Haarausfall sorgen, besser gesagt sofern diese nicht krankheitsbedingt ist.

Schaut man sich die Inhaltsstoffe der beiden Produkte an, die ich hier gerade noch in frischer Erinnerung habe, vor allem die beiden beworbenen Stoffe, die so super funktionieren und das Haar, die Kopfhaut, einfach alles was mit dem Sprießen der Kopfhautdeckfläche zu tun hat, dann kommt man doch ins Grübeln.

Ist es beim neuen „inneov homme – Anti-Haarausfall„, einem Nahrungsergänzungspräparat in Tablettenform, vor allem Taurin, ist es bei Alpecin der „hochwirksame Coffein Complex“.

Moment mal! Die Kombination kenn ich irgendwoher, erstmals bin ich damit 1992 oder ’93, in Österreich, in Berührung gekommen. 1994 gabs es das Ganze dann auch in Deutschland zu kaufen, die Rede ist von Red Bull, einem Energy Drink, der seither viele Nachahmer gefunden hat.

Reicht es nun nicht aus, wenn man regelmässig eine halbe Dose Red Bull trinke und die andere Hälfte ins Haar schmiert?

Augen auf beim Preisvergleich im Supermarkt

Seit dem gestrigen 11.04.2009 hat die EU die einheitlich Verpackungsgrössen gekippt und erlaubt den Herstellern Produkte so zu verpacken, wie es ihnen lieb ist. Das heisst, dass in Zukunft Milch oder andere trinkbare Kost in den verwirrendsten Grössen unterwegs sein können: 50ml, 735ml, 5.2l, oder was ihnen noch alles einfallen wird.

Waren wir bisher unserem deutschen Standardisierungswahn unterworfen, der die Produkte anhand ihrer einheitlichen Grössen zumindest leicht vergleichbar machte, heisst es in Zukunft mehr denn je, Augen auf beim Preisvergleich.

Einzig Wein, Sekt und Spirituosen sind von der Deregulierung ausgenommen, das heisst Bier kommt wohl bald auch in seltsamen Einweggrössen. Mit einer grossartigen Änderung bei den Mehrweggütern rechnet man nicht da dies eine Umrüstung der vielen Pfandautomaten mit sich bringen würde und das kostet Geld, an einer Stelle, an der man welches verdienen möchte.

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Ubuntu Videoanleitung: Howto Openfire Installation

Video zur Installation gibt es weiter unten
Video zur Installation gibt es weiter unten

Heute gibt es eine besondere Art der Anleitung, nämlich eine Video Howto zum Thema: „Wie installiere ich Openfire auf einem Ubuntu Server?“

Wozu braucht man eigentlich einen eigenen Server? Zum Beispiel innerhalb von Firmen oder in grösseren privaten Netzen ist es konfortabler einen eigenen Server zu betreiben und man ist nicht auf die Verbindung zu einem Server im Internet angewiesen, oder man möchte einem ausgewählten Kreis den Zugang zu einem Chatserver gewähren, ohne dass dieser mit anderen IM Gateways kommunizieren kann, oder oder oder, es gibt viele Gründe für ein warum. Viel wichtiger ist doch, es geht und das noch sehr einfach, also tun wir es!

Das Video ist eine Echtzeitaufnahme der Installation, wie ihr sehen könnt ist der Server schnell installiert, ein Plugin heruntergeladen und eingerichtet, sowie ein Benutzeraccount hinzugefügt. Mit Ende des Videos ist der Server vollständig einsetzbar, man braucht nur noch einen geeigneten Client der sich mit dem Server verbinden kann. Auf der Openfire Webseite gibt es ein paar Vorschläge, ich persönlich nutze Pidgin für XMPP/Jabber.

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Was ist der beste BitTorrent Client für Ubuntu?

Diese Frage haben sich beinahe alle Nutzer von Ubuntu schon gestellt und allgemein kann sie so nicht beantwortet werden, hängt die Antwort doch sehr von den persönlichen Vorlieben des jeweiligen Anwenders ab.

Ich werde euch hier aber nun erklären warum Deluge für mich der beste BitTorrent Client für Ubuntu ist.

Ich habe vor einiger Zeit schon meine drei Favoriten vorgestellt und deren Funktionen, wenn überhaupt nur angerissen, seitdem hat sich viel verändert und auch Deluge kommt in einer gänzlich anderen Version daher, als damals. Eines hat sich aber nicht verändert, in der Kombination Funktionen:Ressourcenverbrauch ist er ganz klar der Spitzenreiter.

Vergleiche zu anderen Clients, Vorteile und Nachteile, all das gibts nach dem Klick im vollständigen Beitrag.

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Conficker lädt Update von C auf E

Nun ist er doch aktiv – Conficker.C nutz seine Update Funktion und verwandelt sich in Conficker.E, jedoch nicht wie erwartet mittels Download über eine der vielen angefragten Webseiten, sondern durch die integrierte P2P Funktionalität. Die Hersteller von Anti Viren Lösungen versuchen sich gerade einen Reim darauf zu machen, denn die heruntergeladene Datei (484528750.exe) steht in Verbindung zum Waledac Botnetz und wird von den Herstellern schon lange erkannt.

Die neue Variante deaktiviert sich zum 3. Mai, ob sie sich vorher ein erneutes Update zieht ist unklar. Unternehmen und Firewallbesitzer sollte die P2P Schnittstelle keine Sorgen bereiten, denn Port 5114 ist im regelfall ohnehin deaktiviert. Da die Windows Skriptinglücke die einzig verbliebene Infizierungsquelle ist, reicht ein Update um Ruhe vor dem Wurm zu haben.

Ob man schon infiziert ist kann weiterhin mittels Eyechart-Test überprüft werden, zur Desinfektion helfen die Tools der AV Hersteller, oder Microsofts Removal Tool, welches sehr zuverlässig laufen soll.

via: heise online

Woopra Live Statistik – Zwischenbericht

Nun habe ich Woopra ein paar Tage laufen und muss sagen, es ist wie Fernseh schauen. Es macht wirklich Spass sich in Echtzeit seine Statistiken anzeigen zu lassen, die Wege der Seitenbesucher mitzuverfolgen und zu sehen über welchen Link sie die Seite verlassen und so weiter und so fort. Die Besucher meldet Woopra absolut zuverlässig, soll heissen, ich sehe genau die selbe Anzahl auch in den anderen Statistik Tools.

Woopra Live Statistik 1.3 RC1
Woopra Live Statistik 1.3 RC1

Woopra befindet sich aktuell in einer privaten Beta Phase und Beta heisst nunmal Beta und sollte auch als solche aufgefasst werden. Die Webverbindung zum Woopra Server steht nicht sehr stabil, parallel dazu ist sie regelmässig wegen Wartungsarbeiten nicht erreichbar, das heisst alle Besucher, die in diesen Zeiten auf die Webseite kommen, werden nicht gemeldet und nicht gespeichert. In den paar Tagen, die ich nun Woopra installiert habe, ist es drei Mal vorgekommen dass nach Rückkehr der Webverbindung meine Statistiken wieder genullt sind. Drei mal heisst in diesem Fall, drei Mal in 5 Tagen. Der Screenshot bezieht sich auf eine Zeitspanne von knapp 26 Stunden, leider war auch hier zwischendurch die Verbindung mehrfach down, aber es geht mir ja auch darum ein Bild des Liveviews zu vermitteln. Im Screenshot sieht man die aktuell, also zum Zeitpunkt des Shots, auf der Webseite befindlichen Besucher, mit allen Schnellinformationen, die man zu ihnen erhält. Der ursprüngliche Referrer wird immer mit angezeigt, sehr hilfreich. Woopra zeigt ausschliesslich „menschliche“ Besucher, keine Bots oder Feeds. Das sollte immer bedacht werden, wenn man die Statistiken mit anderen Tools vergleicht, dort sollte man sich dann die Spider ausblenden lassen.

Das Interface ist die Desktopanwendung für Linux in Version 1.3rc1.

Den Test in der ursprünglich geplanten Version fort zu setzen erachte ich im Moment nicht als sinnvoll, denn aussagekräftige Vergleichswerte sind nicht zu bekommen. Sobald die Statistiken mehrere Zeit überleben, werde ich den Test neu beginnen.

Alles in allem macht Woopra aber Spass und bietet über die Gimmicks wie Liveview und Livechat hinaus klar verwertbare Statistikdaten.

Portable Ubuntu für Windows

Richtig praktisch ist dieses Fundstück, Ubuntu Portable für Windows. Eine mit dem Colinux Kernel gestrickte und auf XMing X Server aufbauende Version von Ubuntu.

Nachdem man sich bei SourceForge die sebstentpackende Datei geladen hat, kann man eigentlich schon loslegen.

Einfach im entpackten Ordner die run_portable_ubuntu.bat ausführen und schon gehts los. Es dauert einen Moment bis Ubuntu gestartet ist, danch steht dann ein frei beweglicher Menübalken zur Verfügung und man hat Zugriff auf eine Ubuntu Standardinstallation. Mit allem drum und dran. Super auch für USB Sticks, entpackt auf den Stick und an einem beliebigen Windows PC gestartet und man hat ein paralleles Ubuntu, klasse natürlich wenn man ein Dual-Monitor-System hat, dann kann man den einen Bildschirm mit den Linux Programmen beladen und den anderen als Windows Ausgabe nutzen. Die PCs sollten nicht allzu schwach auf der Brust sein, immerhin virtualisiert man Ubuntu quasi. Auf aktuellen PCs läuft es aber flotter als die LiveCD, daher eine ratenswerte Alternative, zumal man parallel noch Windows gestartet hat.

Screenshots gibt es auf der nächsten Seite.

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