Google Nexus One ab 5. Januar für 530$

Ab 5. Januar 2010 wird das Google Nexus One Android Smartphone erhältlich sein. Das Nexus One wird in den USA, parallel zum Direktkauf über Google, bei T-Mobile erhältlich sein. Lange wurde spekuliert und gerätselt, nun stehen die Eckdaten zum Google Nexus One fest.

Das von HTC entwickelte Gerät hat in den letzten Wochen für viel Furore gesort, da Google indirekt in den Hardwaremarkt mit einsteigt und, in den USA untypisch, ein Gerät ohne Providerbindung veröffentlicht.

Gizmodo hat die Preise veröffentlicht und kann als sichere Quelle angesehen werden. Inwiefern die Preise in Euro umgerechnet werden, oder ob nach alter US-Tradition nur das Währungszeichen getauscht wird, werden die nächsten Wochen zeigen. Fest steht, das Nexus One wird Realität.

Folgende Informationen sind erhältlich:

  • Direktkauf ohne Subevntionierung und ohne SIM-Lock: 530$
  • 180$ im 2 Jahresvertrag bei T-Mobile
  • Kauf ist direkt über Google möglich
  • Pro Google Account können maximal 5 Nexus One erworben werden
  • Der Verkauf wird über die Webseite: http://www.google.com/phone erfolgen
  • Es wird offensichtlich auch ausserhalb der USA geliefert. (ob eine GSM Variante direkt zum Marktstart erhältlich ist, ist noch nicht ersichtlich!)

Android Smartphone mit WaveSecure absichern

Was machen wenn das Android Smartphone verloren geht oder gestohlen wurde? Alle Daten sind weg und für Jeden frei zugänglich und das Telefon unauffindbar verloren.

Wäre es nicht wunderbar seine Daten zu sichern, diese vom Telefon zu löschen, oder zu erfahren wo das Telefon ist und wer es benutzt?

WaveSecure Android App
WaveSecure Android App

WaveSecure will hier Abhilfe schaffen. WaveSecure ist eine Android App, die sich in das System einbindet und viele nützliche Funktionen bereitstellt. So kann man seine Daten (Adressbuch, SMS und Call-Log) sichern, sowie jederzeit wieder herstellen. Beim Adressbuch mag dies noch egal sein, das synchronisiert sich ohnehin per Google, aber bei den SMS ist es schon wieder interessant.

Wesentlich attraktiver sind jedoch die anderen Funktionen, die WaveSecure mit sich bringt, so kann man seine Daten, bei Verlust des Gerätes wipen, hierzu gehören die Kontakte, die SMS, Fotos, Videos, sowie die komplette SD-Karte, ein durchaus angenehmes Gefühl, sollte das Gerät gestohlen worden sein, dass zumindest niemand mit den eigenen Daten Schindluder treiben kann.

Darüber hinaus kann man erkennen unter welcher Rufnummer das Gerät erreichbar ist, sollte zum Beispiel die SIM-Karte gewechselt worden sein. In diesem Falle kann man zuvor festgelegte Kontakte per SMS benachrichtigen lassen und ist somit stets informiert, sollte ein SIM-Wechsel vollzogen worden sein (leider betrifft dies auch den Flugzeugmodus). Weiterhin kann das Handy gesperrt werden und ein Text angezeigt werden, welcher frei konfigurierbar ist (man kann auch mit Alarm sperren, dann meldet sich das Handy lautstark zu Wort). Zusätzlich kann man sich die Lokation des Handys anzeigen lassen. Die Anzeige basiert auf der Funkzelle und wird per Google Maps angezeigt, somit hat man eine grobe Ahnung wo sich sein Gerät im Moment befindet.

Da WaveSecure bis zum 31. Januar 2010 kostenfrei aus dem Market zu beziehen ist und eine „free lifetime subscription“ bewirbt, ist es für mich eine klare Empfehlung, hat man dadurch doch bessere Karten, ein verlorenes/gestohlenes Gerät aufzufinden, oder zumindest zu sichern und die Fremdbenutzung zu vermeiden.

Umzug ins neue RZ vollendet

Wir sind wieder hier…der Umzug ist vollzogen, alle Server haben ihren neuen Standort in Frankfurt erreicht und haben sich freundlicher Weise dazu entschlossen brav zu booten.

Der Umzug hat wie geplant funktioniert, wenn man von kleinen Hängern, wie sie immer vorkommen, absieht. Verlassen kann man sich halt nur auf seine eigene Planung, sobald andere Leute involviert sind, geht der Spass los. Alles in Allem dauerte der Ausfall von gestern 14:30 Uhr bis ca. 6:30 Uhr heute früh, in der Zeit wurde im alten RZ alles abgebaut, eingepackt, transportiert, ausgepackt, eingebaut, angeschlossen und wieder ans Laufen gebracht.

Nun gehts vom neuen Standort weiter, im ehemaligen Gebäude einer grossen deutschen Tageszeitung, na wenn das mal keine guten Vorzeichen sind! 😉

Howto: Motorola Milestone USB Tethering mit Ubuntu

Milestone Tethering mit Ubuntu und azilink
Milestone Tethering mit Ubuntu und azilink

Das Motorola Milestone ist schon ein tolles Smartphone und ein ideales Notebook für unterwegs. Man kann es als Modem für das Notebook nutzen und über die Datenverbindung des Milestones am PC surfen.

Hier kommt das Tethering ins Spiel: Per USB ist das mit dem Milestone und einem Debian basierten Betriebsystem kein Problem. Benutzt wird lediglich nicht kommerzielle Software. Es gibt kommerzielle Lösungen die das Tethering ebenfalls ermöglichen, dies nur der Vollständigkeit halber.

Getestet ist das Skript auf Ubuntu 9.10, sollte aber auch auf anderen Versionen laufen. Bitte bedenkt, das Tethering ist aktuell nur per USB möglich, nicht per WiFi, dafür wird aber auch kein Root auf dem Milestone benötigt und das Skript kann für alle ausgelieferte Geräte benutzt werden.

Shannon VanWagner hat das Vorgehen in 15 Schritten (1) beschrieben und der Benutzer bigmack83 hat für das AllDroid.org Forum ein Skript erstellt (2), dieses habe ich in die Hand genommen, es übersetzt und für das Milestone übernommen.

Als Voraussetzung muss das Android SDK auf dem System vorhanden sein und die adb Datei aus dem tools-Ordner im Pfad vorhanden sein. Am besten nach /usr/local/bin kopieren.

Nun das nodch.de android-tether Skript herunterladen und im Homeverzeichnis entpacken. Die Datei android-tether.sh ausführbar machen „chmod +x“ und starten „./android-tether.sh“, danach einfach den Anweisungen folgen.

Bei Fragen, Fehlern, Verbesserungsvorschlägen und Ähnlichem, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Das Wort zum Jahr 2009

Sehr geehrte LeserInnen,

das Jahr neigt sich seinem Ende zu, die Feiertage stehen vor der Tür, ein idealer Zeitpunkt mich für eure Treue zu bedanken. Das Jahr 2009 war ein tolles Jahr für nodch.de und das dank euch!

Ihr seid immer da und werdet von Tag zu Tag zahlreicher, das motiviert! Eure Kommentare zu den Beiträgen sind das Tüpfelchen auf dem I, der Applaus des Bloggerdaseins. Ihr seid klasse!

Geniesst die Feiertage, macht euch eine schöne Zeit und lasst euch reich beschenken und vor allem: schaut weiter regelmässig hier vorbei. 😉

Am 27.12.2009 wird nodch.de eine Weile offline sein, der Server zieht in ein neues Rechenzentrum innerhalb von Frankfurt um. Geplant ist der Umzug ab ca. 14 Uhr, gegen Abend wird dann alles wieder laufen wie gewohnt.

Nochmals vielen Dank für das erfolgreiche Jahr, dass ihr nodch.de beschert habt. Schliesst es gut ab, ich freue mich schon auf 2010. Viele interessante Themen stehen für das kommende Jahr an, gerade im Android-Bereich wird es richtig heiss werden, man denke nur an Googles Nexus One, auch alle anderen Hersteller wetzen schon die Messer. Wird 2010 das Android Jahr werden? Man wird es sehen.

Bis dahin, ihr seid die Besten! Empfehlt nodch.de weiter, lest was das Zeug hält, dank der neuen Unterstützung der Co-Autoren wird sicher für jeden etwas dabei sein.

Ein besonderer Dank an alle Leser des ubuntuusers.de Planets und der gesamten ubuntuusers.de Community, ich bin stolz ein Teil dieser Wunderbaren Benutzergruppe sein zu können.

2010: Noch mehr Berichte, noch mehr Tests, noch mehr News, noch mehr nodch.de!,

Security Begleiterscheinungen des grossen Promisterbens 2009

Brittany Murphy SEO
Brittany Murphy SEO

2009 war kein Gutes Jahr, viele „Persönlichkeiten“ haben sich vom Leben verabschiedet, fast alle haben eines gemeinsam, begleitend zum Tod gibt es Attacken, die versuchen vom „Tod“ Profit zu schlagen. Sei es Michael Jacksons Tod oder nun der von Brittany Murphy, nahezu unverzüglich gibt es eine Attacke, oder wie zumindest einen SEO Angriff.

Unter SEO Angriff verstehen wir eine optimierte Webseite, die schnell in den Google Suchergebnissen gerankt ist und auf eine Webseite verweist, die weitere Informationen zur Meldung bieten soll, dann jedoch eine sogenannte Scareware Meldung anzeigt. Scareware Meldungen sind Webseitenfenster, die Meldungen des lokalen Betriebsystems nachempfunden sind und den User in den Glauben versetzen sollen, sein PC wäre gefährdet.

Einen Link zur Lösung, oder zur Optimierung gibt es direkt dazu. Damit hat man sich das Problem aber erst wirklich eingefangen. Dubiose Virenscanner und Removal Tools werden dem Benutzer zur verfügung gestellt die, bei Installation, anfangen Daten zu sammeln, Teil eines Bot-Netzwerkes sind und so weiter.

Allen Anwendern sei hiermit nochmal eindringlich gesagt, wenn jemand einen Virus meldet, dann ist das der installierte Virenscanner. Sollte man die Virenmeldungen des eigenen Scanners noch nie gesehen haben, so kann man auf das Eicar Testfile zugreifen, damit man weiss wie eine solche Meldung auszusehen hat. Dieses Testfile ist ungefährlich und wird von allen Scannern erkannt. Bitte niemals auf die Links und Software klicken, die einem aus dem Browser heraus angeboten werden!

via (f-secure weblog)

WordPress 2.9 Carmen ist verfügbar

Wordpress 2.9 Carmen
Wordpress 2.9 Carmen

Die Freigabe der finalen Version von WordPress 2.9 ging schneller als gedacht. Am 16.12.2009 erschien der RC1 von WordPress 2.9, heute folgte die Veröffentlichung der endgültigen Version. Das WordPress Entwicklungs Team kündigte die Verfügbarkeit im WordPress Blog an.

Kernpunkte der neuen Version sind unter anderem die Möglichkeit Bilder rudimentär zu bearbeiten (zuschneiden, drehen, etc.), darüber hinaus wird die Nutzung von externen Videos vereinfacht. Es reicht nun den Link zur Webseite (z.B. Youtube, Vimeo, usw.) in eine eigene Zeile des Artikels einzufügen und das Video wird eingebunden. Ausserdem können ungewollte Löschungen von Artikeln oder Kommentaren rückgängig gemacht werden.

Das Upgrade kann durch die Upgradefunktion von WordPress vollzogen werden, zu finden unter „Tools“->“Upgrade“, bzw. per FTP mittels der Download-Version selbst eingespielt werden.

Zur eigenen Sicherheit gilt wie immer: Vorher ein Backup anlegen.

Die deutsche Version wird in Kürze verfügbar sein und kann über die Webseite de.wordpress.org heruntergeladen werden.

Howto: Doppelte Dateien unter Ubuntu finden und löschen

Doppelte Dateien unter Ubuntu mit fslint finden
Doppelte Dateien unter Ubuntu mit fslint finden

Mit zunehmender Nutzungsdauer von Systemen, nimmt auch der Datenmüll auf diesen zu, dopplte Dateien, seien es Bilder oder Musikdateien, sind ein übliches Vorkommnis. Es gibt jedoch Mittel und Wege gegen dieses Übel, eines soll hiermit vorgestellt sein: fslint eine GUI um doppelte Dateien aufzuspüren und das System von unnötigem Ballast zu befreien.

Ubuntu bringt zwar den Computer Janitor mit, diese eignet sich jedoch nur für Überbleibsel in Bezug auf Pakete und nicht mehr benötigte Konfigurationsdateien. Fslint geht einen Schritt weiter, so werden die Arbeiten des Computer Janitors (Installierte Pakete usw.) übernommen, sowie doppelte und temporäre Dateien, leere Verzeichnisse und mehr bereinigt/entfernt.

Die Installation ist dank Apt schnell erledigt, das zu installierende Paket nennt sich fslint. Danach findet sich die GUI unter den Systemprogrammen und kann von dort gestartet werden.

Das Home Verzeichnis ist die Vorauswahl, nach dem Programmstart und wird rekursiv durchsucht. Weitere Verzeichnisse, bzw. das komplette Dateisystem lassen sich schnell hinzufügen und ebenfalls durchsuchen.

Die Suchergebnisse werden sauber aufgelistet, die gleichen Dateien gruppiert und mit Pfad angezeigt. Zur eigene Sicherheit kann man aus der Liste in den die Datei beinhaltenden Ordner wechseln und schauen ob die Datei dort nötig ist, bzw. sie direkt löschen.

Ein sinnvolles Tool für alle die Platz und Ordnung schaffen wollen und sich mittels „fdupes“ auf der Kommandozeile tendenziell schwer tun.

Twitter wurde gehackt

Twitter durch Iranian Cyber Army "gehackt"
Twitter durch Iranian Cyber Army "gehackt"

Vor etwa einer gute Stunde, so berichtet mashable.com, wurde Twitter gehackt.

Bisher ist über den Hack wenig bekannt und es deutet alles auf ein reines Defacing der Webseite hin. Twitter hatte im vergangenen Juli schoneinmal Probleme mit Hackern, so wurden zum genannten Zeitpunkt interne Firmendokumente entwendet.

Inwieweit der Hack, abseits des Defacings, erfolgreich war und welches Ziel er verfolgte ist noch unbekannt. Anfragen an Twitter und die sich bekenndende Hackergruppe „Iranian Cyber Army“ stehen noch aus.

Zur eigenen Sicherheit wird eine sofortige Änderung des Twitter Passworts empfohlen, leider weiss man zum aktuellen Zeitpunkt nicht, ob Zugang zu den Benutzerdaten erlangt werden konnte. Die Benutzerdaten lassen sich durch die Eingabe des alten Passworts unter „Einstellungen“ – > „Passwort“ auf twitter.com ändern.

Update aus dem Twitter Status Blog:

Twitter’s DNS records were temporarily compromised but have now been fixed. We are looking into the underlying cause and will update with more information soon.

Das heisst, der DNS Eintrag von Twitter.com wurde abgeändert, damit er auf die von den Hackern bereitgestellte Seite zeigt. Diese haben sich darauf konzentriert der Welt mitzuteilen dass sie die Seite übernommen haben, jedoch keine Login Funktion oder Ähnliches angeboten, um an Benutzerdaten zu gelangen.

Twitter spricht deutsch, aber ohne RT Funktion

Twitter Englisch mit RT
Twitter Englisch mit RT

Twitter stellt nach und nach seinen Dienst in den verschiedensten Sprachen vor, das bezieht sich jedoch nur auf die Weboberfläche, mit den Tweets an sich hat es nicht viel zu tun. Über den Nutzen kann man sich streiten, allzuviel Englisch musste man ja auch vorher schon nicht können.

Wer seinen Twitter Account die deutsche Sprache beibringen will, muss unter „Settings“-> „Account“ -> „Language“ auf  „German – Deutsch“ wechseln und speichern. Danach wird man mit einer übersetzten Oberfläche begrüsst. Die kompletten Menüfunktionen sind nun in deutscher Sprache, sowie die wenigen Funktionen auf der Startseite an sich. Direct Messages als Direktnachrichten und Favorites als Favoriten zu indentifizieren wird auch vorher nicht allzu schwer gewesen sein, immerhin hilft es dem ungeübten User bei der Verwaltung seiner Einstellungen weiter, wenn auch diese ebenfalls nicht allzu umfangreich gewesen sin.

Nach der Umstellung auf die lokalisierte Sprachversion fällt jedoch Eines direkt auf: Twitters Retweet Funktion ist in der deutschen Oberfläche gänzlich verschwunden. Warum diese Funktion von Twitter nur in der englischen Variante angeboten wird ist mir nicht schlüssig, die Sprachversion der Oberfläche sollte hier eigentlich egal sein, kopiert man die Nachricht inhaltlich ohnehin nur.

Man kann von Twitters eigener Retweet Funktion halten was man will, es bleibt jedoch festzuhalten, ausser in der englischen Sprachversion, ist sie in keiner der lokalisierten Oberflächen enthalten.