PogoPlug wird zum Cloud Printserver

PogoPlug
PogoPlug

PogoPlug vermeldet die baldige Verfügbarkeit einer neuen Firmware für die gleichnamigen Geräte aus eigenen Hause. Mit Erscheinen der neuen Software werden die PogoPlugs zu Webdruckern.

Drucken mit Androiden oder iPhones stellt mit der neuen Version der PogoPlug Software kein Problem mehr dar, denn man wird in der Lage sein, Dokumente an den am heimischen PogoPlug angeschlossenen Drucker zu senden und diese ausdrucken zu lassen.

Initial werden Drucker von HP und Epson unterstützt, sofern diese ab 2005 gefertigt wurden, weitere Hersteller sollen in Kürze folgen. Das Firmwareupdate ist, wie man es von PogoPlug kennt, kostenlos. „Man wolle zusätzliche Funktionen nicht separat monetarisieren, denn man hätte für PogoPlug eine grundlegende Vision und die neuen Funktionen seien darin enthalten“, sagte Jeff Fochtman in einem Interview mit dem Category5 Host Robbie Ferguson.

Die neuen Firmwarefunktion bringt, im ersten Schritt für die HP und Epson Besitzer, ein kostenloses Upgrade des PogoPlugs hin zu einem Printserver, der nicht nur im internen Netz funktional, sondern über das Internet erreichbar ist, unabhängig des verwendeten Gerätes (PC, Android, iPhone, iPad, …).

Neben der Grundfunktionalität des Cloud NAS, bietet PogoPlug eine konsequente Weiterentwicklung des Gedankens und verlagert eine weitere Funktion ins Internet, sehr zur Freude der Benutzer.

PogoPlugs bieten 4 USB Anschlüsse zum Anschluss von Festplatten oder Speichern, die über Netzwerkfreigaben, Weboberfläche oder Apps (Android, iPhone und iPad) erreicht werden und festplattenübergreifend durchsucht werden können. Die PogoPlugs verbinden sich dazu zum Dienst des Herstellers, dem sie die aktuelle externe IP mittteilen. Zugriffe von externen Geräten werden dann direkt an diese Verbindung übergeben und verschlüsselt. Neben der klassischen Datenfreigabe bieten die PogoPlugs Bildergalerien und Audiostreaming an, so hat man seine komplette Mediensammlung von Unterwegs im Zugriff, sofern der Upload der eigenen Internetverbindung ausreichend dimensioniert ist.

Für alle die einen PogoPlug in Deutschland kaufen wollen: PogoPlug Herstellerwebseite (Preis; €99,- zzgl. €4,95 Versandkosten)

via (PogoPlug Blog)

Google Docs Viewer für mobile Browser

Google Docs Viewer für Android
Google Docs Viewer für Android

Google stellt ab sofort eine mobile Version von Google Docs, zumindest als Viewer, für mobile Browser zur Verfügung.

Mit Google Docs Viewer für mobile Browser können auf Android, iPhone und iPad PDFs, .ppt, .doc and .docx Dokumente betrachtet werden, ganz ohne zusätzliche App. Eine Bearbeitung der Dateien ist bisher noch nicht möglich.

Der Google Docs Viewer ist erreichbar unter docs.google.com ein Herunterladen der Dokumente entfällt somit. Der Viewer bietet sich für den schnellen Blick in Docs durchaus an, Dokumente werden sauber formatiert angezeigt, Seitenwechsel und Zoom werden unterstützt.

Auf eine mobile Version von Docs dürften sicherlich viele Benutzer bereits seit einiger Zeit gewartet haben, auch wenn die Möglichkeit der mobilen Bearbeitung noch ein wenig auf sich warten lässt, ist die Veröffentlichung des Viewers ein erster Schritt in die richtige Richtung und entspricht Googles Vorliebe für mobile Webanwendungen.

Man darf gespannt sein wie schnell die mobile Version die Möglichkeit zur Bearbeitung der Dokumente erhält, ab diesem Zeitpunkt würden zusätzliche Apps überflüssig werden.

via (Google Mobile Blog)

Kindle für Android ab sofort im Android Market

Amazon Kindle für Android
Amazon Kindle für Android

Amazon stellt die Kindle App für Android ab Version 1.6 ab sofort im Android Market zum Download bereit.

Die Kindle App greift auf das umfangreiche Angebot an eBooks zurück, aus Deutschland sind dies im Moment rund 410000 Titel. Alle Titel werden zwischen dem Kindle bzw. der Kindle Software synchronisiert, auch die zuletzt gelesene Seite, damit man beim Gerätewechsel direkt dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat.

Aufgrund der durchaus zahlreichen angekündigten Android Tablets, tut Amazon gut daran, die App ab sofort zur Verfügung zu stellen, denn auf Tablets macht die App durchaus Sinn, halten doch mit diesen Bildschirmgrössen Einzug, auf denen es sich entspannt lesen lässt. Im Vergleich zum E-Ink Display des Kindles natürlich nicht ebenso ermüdungsfrei oder im Sonnenlicht, aber immerhin.

Kindle Store Android Version
Kindle Store Android Version

Zum Kauf von Büchern stellt Amazon eine für Android angepasste mobile Webseite zur Verfügung, die dort gekauften Titel werden mittels Whispersync auf die Kindle Geräte und Software übertragen.

Hier der Direktlink zum Download der Kindle App für Android, alternativ gibt es den QR-Code in der Sidebar.

Was haltet ihr von der Kindle Android App, gerade im Vergleich zur Konkurrenz?

Kostenlose VoIP Telefonate mit Android

Rebtel VoIP Android App
Rebtel VoIP Android App

Wäre es nicht schön kostenlos zu Telefonieren? Mit Android und der Rebtel App ist dies möglich, wie das funktioniert soll im Folgenden erklärt werden.

Rebtel ist ein VoIP Anbieter aus Schweden, die in 50 Ländern „Einwahlknoten“ in ihr Netz anbieten. Mit der Rebtel App für Android, die im Hintergrund läuft und auf internationale Nummern lauscht, können kostenlose Telefonate geführt werden.

Um ein kostenloses VoIP Telefonat zu führen muss man folgende Schritte befolgen (oder das Rebtel Video anschauen):

  • Der anzurufende Kontakt muss eine Rebtel Nummer zugewiesen bekommen, dies geht über die Weboberfläche von Rebtel: Nummerdes Kontaktes eintragen und warten. Die Rebtel Nummer, mit lokaler Vorwahl (in Deutschland bekommt der Kontakt eine Berliner 030 Vorwahl), wird per SMS und E-Mail zugesendet.
  • Kontakt über die Rebtel Nummer anrufen und ihn bitten auf dieser Nummer zurück zu rufen, ohne dabei den Anruf zu beenden.
  • Der Kontakt wird direkt ins laufende Telefonat überstellt und es fallen lediglich die Kosten des Anrufes zur lokalen Nummer an (im Beispiel die Kosten für einen Anruf auf die Berliner Festnetznummer).

Für internationale Anrufe ist dieses Vorgehen eine wirkliche Kostenersparnis, denn es fallen lediglich die inländischen Kosten für das Telefonat an.

Wie man sieht, Verbindungskosten entstehen nur noch für den lokalen Teil des Anrufes, sofern man keine Flatrate für Anrufe auf Festnetzanschlüsse im eigenen Land besitzt. Das oben beschriebene Vorgehen mag Vielen etwas kompliziert erscheinen, Android Besitzer müssen sich darum jedoch gar nicht kümmern.

Die Rebtel Android App übernimmt, bei Anrufen zu anderen Android App Nutzern, alle oben beschriebenen Schritte selbständig. Ruft man einen Android App Nutzer über dessen, von Rebtel zugewiesener, Nummer an, zahlt man lediglich die lokalen Gebühren, bei Flatrate Einsatz also nichts.

Die Kontakte können direkt aus dem Adressbuch angerufen werden, man muss sich also an kein verändertes Vorgehen bei Anrufen einstellen.

Die Rebtel Android App ist kostenlos über den Android Market verfügbar (QR-Code in der Sidebar), ein Account kann direkt in der App angelegt werden, ein Besuch der Webseite ist nicht zwingend erforderlich. Rebtel bietet hier eine echte Alternative zu Skype und Google Voice, die ebenfalls mit kostenlosen Verbindungen innerhalb des eigenen Netzes werben, jedoch, im Falle von Google Voice, nicht in Deutschland verfügbar sind, oder wie Skype, keine Android App mit Telefonfunktion zur Verfügung stellen.

Was haltet ihr von Rebtels Android App? Habt ihr sie bereits getestet?

via: Rebtel Blog

Hat das iPhone 4 massive Empfangsprobleme?

Apple iPhone 4
Apple iPhone 4

Apples iPhone 4 wird ab heute in den Apple Stores erhältlich sein. Just in diese überschwängliche Freude mischen sich Berichte über massive Empfangsprobleme.

Wie vom US Blog Gizmodo berichtet verliert das iPhone 4 Empfangsleistung in solch starkem Umfang, dass es zum vollständigen Verlust der Signalverbindung kommen kann.

Hält man das iPhone 4 an den Seiten, so wie man das Telefon intuitiv in die Hand nehmen würde, scheint man einen Kreislauf zu schliessen, der den Empfang stört. In die Seitenteile hat man im iPhone 4 die Antennen verbaut, eigentlich um die Empfangsleistung zu verbessern.

Das Problem scheint wohl nur aufzutreten, wenn man das iPhone an der linken Seite so hält, dass sowohl der obere Teil, also faktisch die Antenne für GSM und UMTS, und der untere Teil, der Bereich unterhalb optischen Trennstriches, den man auf dem Foto erkennen kann, bedeckt sind. Schützt man die betroffenen Stellen, mit nicht leitendem Material (z.B. Bumper Case), scheint der Fehler nicht aufzutreten.

Warum das Problem unbemerkt durch Apples Qualitätskontrollen rutschen konnte liesse sich durch die Verwendung von entsprechenden Gehäusen (man sah vorab ja einige iPhone 4 Geräte die als 3GS getarnt wurden) im Outdoor Test, sowie durch den Einsatz von Handschuhen in der Fertigung/Endabnahme, erklären.

Inwieweit dies ein Massenproblem ist, ist noch nicht bekannt. Es wäre nett, wenn künftige iPhone 4 Besitzer sich hier zu Wort melden würden. Überprüft bitte ob das Problem auch bei euch auftritt.

Twimbow bringt Farbe in Twitter

Twimbow farbenfroher Twitter Client
Twimbow - farbenfroher Twitter Client

Twimbow, eine Twitter Web-App, aktuell in einer Pre-Alpha Phase, filtert Tweets anhand von Farbcodes. Die ersten Eindrücke von Twimbow gibt es im folgenden Artikel.

Vor ein paar Tagen bin ich auf Twimbow aufmerksam geworden und habe die Twitter Web-App einem kurzen Test unterzogen. Twimbow stellt die Tweets in drei Spalten dar, wobei die erste Spalte, als Personal Buzz bezeichnet, eine wirklich gelungene Umsetzung aller eigenen Konversationen darstellt.

Personal Buzz fasst alle eigenen Tweets, Mentions, Direktnachrichten, Retweets und Favorites zusammen, man erhält somit mit einem Blick einen Überblick über alle laufenden Konversationen. Ein klarer Vorteil gegenüber der Herangehensweise anderer Twitter Clients, wo man in seperaten Spalten oder Menüs die Mentions, DMs und Ähnliches einzeln anschauen muss. Die anfängliche Befürchtung dass die Zusammenfassung der einen selbst betreffenden Tweets in einer Spalte unübersichtlich werden könnte, hat sich nicht bestätigt, gerade auch weil Twimbow die Möglichkeit bietet einzelne Tweet-Typen temporär auszublenden. Hierzu genügt ein Klick auf den farbig markierten Tweet-Typ und schon verschwindet dieser aus der Übersicht.

Ähnlich ist die Herangehensweise in Spalte zwei, wo man zwischen Home Buzz und den eigenen Listen wechseln kann. Im Home Buzz, welcher die klassische Timeline Ansicht beinhaltet, können Tweets mit Farbcodes versehen werden und ebenfalls temporär ausgeblendet werden. Ideal gerade dann, wenn einzelne Nutzer sich gerade dabei befinden ein Event live zu twittern, diese kann man schnell und unkompliziert aus der Ansicht filtern, ohne sie entfolgen zu müssen. Im Test habe ich die Twitter Benutzer thematisch farblich markiert (nach Technik, Security, Medien, Firmen, Allgemein) und temporär ein-, bzw. ausgeblendet. Der Mehrwert dieser klar verständlichen Filtermethode ist offensichtlich: Eine schnelle Übersicht nach Themengebieten, ohne viel Konfigurationsaufwand.

Die dritte Spalte beinhaltet eine globale Twittersuche, eine grosse Abhandlung erspare ich mir an dieser Stelle.

Twimbow befindet sich im Moment im Pre-Alpha Status und lädt, nach eigener Aussage, ausgewählte Benutzer ein. Für eine Einladung kann man sich auf der Twimbow Webseite bewerben (Klick auf den Flamingo).

Einige Dinge fehlen natürlich aktuell noch, so ist eine Nutzung von mehreren Accounts nicht möglich, ebenso wie das Hinzufügen von Twitter Benutzern zu Listen. Die Twimbow Webseite lässt sich im mobilen Browser, getestet unter Android, ohne Probleme aufrufen, jedoch ohne eine speziell angepasste mobile Version auszuliefern.

Alles in Allem sieht Twimbow bereits jetzt sehr vielversprechend aus und bietet eine interessante Herangehensweise an Twitter, mit Filtermöglichkeiten, die ein wenig an die Google Mail Labels erinnern.

Skobbler für Android veröffentlicht

Skobbler Navigation für Android
Skobbler Navigation für Android

Skobbler, ein weiterer Vertreter der Gruppe freie Navigationssoftware für Smartphones, ist ab sofort für Android verfügbar. Diese Veröffentlichung haben wir zum Anlass genommen einen kurzen Blick auf den Neuling zu werfen.

Skobbler (QR-Code in der Sidebar) gibt es schon eine Weile, zumindest für iPhone Geräte, die schon vor langer Zeit angekündigte Android Version hatte sich mehrfach nach hinten verschoben. Skobbler besteht aus ehemaligen Navigon Mitarbeitern und wurde 2008 gegründet, mit dabei der ehemalige Navigon CEO Peter Scheufen, der Navigon beinahe 10 Jahre lang leitete.

Die Software lehnt sich optisch an Navigon an, vor allem in der Kartenansicht, kommt jedoch nicht mit NAVTEQ Kartenmaterial, sondern setzt auf die Daten des OpenStreetMap Projektes.

Skobbler bietet alle Funktionen, die man von einem angestammten Vertretern dieser Zunft erwartet, Zielsuche, Navigation und POIs im Umkreis können angezeigt werden. Die Eingabe der Zieladresse bietet leider keine Logikprüfung, man gibt also zuerst seine Daten vollständig ein und sucht anschliessend nach dem Ziel, andere Systeme schränken schon während der Suche die Möglichkeiten ein, das beschleunigt die Zielfindung doch spürbar.

Skobbler Android POI Umkreissuche
Skobbler Android POI Umkreissuche

Die POI Umkreissuche funktioniert tadellos und gibt viele Ergebnisse zurück, deren Details sich näher betrachten lassen, stehen dort Adressen, Webseiten oder Telefonnummern zur Verfügung, kann man direkt aus dieser Ansicht auf verschiedene Funktionen zugreifen und direkt zum Ziel navigiert werden, anrufen oder die Webseite anschauen. Bewertungen, Infos oder Bilder zur den POIs kann man über die App leider nicht anlegen, hierzu muss man sich auf der Skobbler Webseite anmelden und kann anschliessend die Ziele dort bearbeiten, über die App wäre es jedoch um einiges schöner.

Skobbler kann ohne Account genutzt werden, hierzu einfach beim Applikationsstart „Überspringen“ drücken. Während Datenübertragungspausen wird Werbung eingeblendet, hier erscheint es hin und wieder so, als würden diese Pausen absichtlich länger dauern, aber dafür steht die App kostenlos über den Android Market zur Verfügung.

Die Navigation erfolgt in einer „gekippten“ 2D-Ansicht, die ein 3D-Gefühl vermitteln soll. Die Ansagen kommen klar und rechtzeitig, hier gibt es nichts zu beanstanden. Das Kartenmaterial wird online vom Server geladen, die Routenberechnung erfolgt angenehm schnell (getestet auf einem Motorola Milestone).

Wie sich Skobbler neben den kommerziellen Anwendungen und der frisch gestarteten Google Maps Navigation schlagen wird, darf durchaus mit Spannung erwartet werden.

Wie steht ihr zu Skobbler, Google Maps Navigation und Navigation unter Android im Allgemeinen? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

Android Fehler bei OTA Update beheben

Android Updates erhält man im Regelfall OTA (Over the Air) durch Benachrichtigung das ein neues Update zur Verfügung steht, leider kann es hierbei hin und wieder zu Problemen kommen.

Ein häufiges Problem sind Downloadprobleme, das Update scheint über Stunden nicht heruntergeladen zu werden, oder der Download ist defekt, das Update kann dadurch nicht eingespielt werden. Solche Probleme können unter anderem auftauchen, wenn während des Downloads die Netze gewechselt werden, von 3G auf Wifi oder anders herum.

Als Abhilfe hat es sich bisher bewährt die Daten und den Cache des OTA Update Dienstes unter Android zu bereinigen und das Update neu zu starten. In Anbetracht des bald verfügbaren vorbereitenden Updates für das HTC Hero, welches den Weg zu Android 2.1 bereiten soll, das noch im Juni erscheinen soll, hier eine kleine Anleitung wie man bei Problemen vorgehen sollte.

Um diese Daten zu leeren geht man wie im Folgenden beschrieben vor (Klick auf die Bilder um diese in voller Grösse anzuzeigen!).

1.: Die Android Einstellungen aufrufen

2.: Den Menüpunkt Anwendungen auswählen

Anwendungen aufrufen

3.: Filter auswählen

Filter auswählen

4.: Filter umstellen um alle Anwendungen anzuzeigen

Anwendungen Filter alle

5.: Die FOTA Anwendung aufrufen

FOTA Einstellungen

6.: Daten und Cache löschen

FOTA Daten und Cache löschen

Danach kann die Updateüberprüfung entweder manuell angestartet werden oder man wartet bis man erneut die Benachrichtigung bekommt dass ein neues Update zur Verfügung steht.

Public Viewing Veranstaltungen in Google Maps für Android anzeigen lassen

Google Maps Public Viewing Ebene
Google Maps Public Viewing Ebene

Pünktlich zur WM schaltet Google eine Ebene zur Suche von Public Viewings in Google Maps für Android. So ist es nun möglich Orte mit Public Viewing-Angebot in der Karte als Layer anzeigen zu lassen.

Mit der Funktion Ebenen ist es in Maps möglich Ebenen/Layer über die Standardkarten zu legen. Die gängigsten (und in Maps schon integrierten) Ebenen sind Verkehr (noch nicht überall verfügbar), Satellit (Ansicht wie in Google Earth), Buzz (Google’s Antwort auf Twitter und Facebook) sowie Latitude (Google’s Lokalisierungsdienst). Nun reiht sich die oben beschriebene Public Viewing Ebene, mit dem Titel „Die Weltmeisterschaft ansehen“, ein.

Klickt man auf die Schaltfläche „Weitere Ebenen“ (innerhalb der Ebenenauswahl) bekommt man als Option „Meine Karten“f (der Service von Google Maps, der es erlaubt, eigene Karten mit Point of Interests anzulegen), Wikipedia (eine Ebene, die Wikipedia-Einträge mit der Karte verlinkt) sowie Verkehrslinien (Hier werden öffentliche Verkehrsmittel, vorwiegend U- und S-Bahn, auf der Karte angezeigt). Unten werden kürzlich ausgeführte Suchanfragen angezeigt, die so schnell wieder auf der Karte visualisiert werden können.

Google hat die Ebene des Public Viewings sehr präsent auf die erste Seite der Ebenenauswahl gesetzt, wohlmöglich der Tatsache geschuldet, dass es sich hier um Kooperationspartner handelt, die auf Google Maps für ihre Location werben können.

Schon vor der WM hatte Google für Fußball-Content gesorgt. So führt eine Suche nach „wm 2010“ zu einer aktuellen Auflistung der letzen und nächsten Spiele der Weltmeisterschaft.

F-Secure Anti-Theft Mobile für Android kostenlos

F-Secure Anti-Theft Mobile
F-Secure Anti-Theft Mobile

Der finnische Hersteller für Security Produkte F-Secure bietet das Teilprodukt Anti-Theft Mobile, aus der F-Secure Mobile Security kostenlos für Android, Symbian OS und Windows Mobile zum Download an.

Es gibt bereits einige Produkte im Android Market, die es erlauben das eigene Telefon zu lokalisieren, sollte es verloren gegangen sein. F-Secures Anti-Theft Mobile konzentriert sich ebenfalls voll und ganz auf die notwendigen Funktionen, die mit dem Verlust des eigenen Gerätes zusammenhängen. So kann man als Benutzer sein Telefon „finden“ lassen, also den Standort auf einer Karte anzeigen, das Gerät über die Ferne sperren und als letzte Lösung gar sämtliche Daten löschen.

In Anti-Theft Mobile trägt man, wie von Konkurrenzprodukten schon bekannt, eine alternative Rufnummer ein, auf die Nachrichten gesendet werden können, sollte man sein Telefon verlieren. Ist das Gerät nun verloren gegangen und ein Dieb tauscht die SIM-Karte aus, wird das Gerät gesperrt und man erhält eine Nachricht unter welcher Nummer das eigene Gerät zu erreichen ist.

F-Secure Anti-Theft Mobile Einstellungen
F-Secure Anti-Theft Mobile Einstellungen

Mittels Kurznachrichten mit Steuerbefehlen kann man das Gerät sperren, lokalisieren (sofern GPS aktiviert) oder die Daten löschen. Die zur Verfügung stehenden Befehle dazu lauten:

  • #lock#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu sperren)
  • #locate#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um das Gerät zu lokalisieren)
  • #wipe#<eigener Sicherheitscode> (an die Nummer des Handys senden um die Daten zu löschen)

F-Secure Anti-Theft gibt es kostenlos über die mobile Webseite des Herstellers (QR Code in der Sidebar), dort den entsprechenden Download auswählen.

Zur Installation auf dem Gerät sind zwei Abfragen zu bestätigen, einmal die, dass man die Nutzungshinweise gelesen hat und einmal ob man seine eigene Telefonnummer an F-Secure übermitteln möchte. Die zweite Nachricht kann mit nein bestätigt werden, sofern man keine Aufnahme in Marketing und sonstige Analyseauswertungen wünscht.

Anti-Theft Mobile ist somit eine kostenlose Alternative zu Produkten wie WaveSecure, bietet allerdings auch weniger Umfang (Möglichkeiten zum remote Backup fehlen). Die enthaltenen Funktionen sind jedoch im Falle des Geräteverlusts viel Wert!