Mit dem PC neue Firmwareupdates für das das HTC Desire aufspüren!

HTC Desire Froyo Linux Update Check Script
HTC Desire Linux Update Check

Update-Mania ist ausgebrochen und jeder will Froyo für sein Android Gerät. Das ständige „Prüfen nach neuen Updates“ im Android System Menü ist manchmal wirklich etwas ermüdend, nun haben unsere allseits beliebten XDA Developers, speziell mithrandi, Klutsh und 42turkeys, es geschafft zumindest für das HTC Desire ein OTA Script auf Linux Basis zu programmieren mit welchem man den HTC Server auf neue Updates prüfen lassen kann.

Anleitung

  1. Ladet euch hier das Script herunter.
  2. Entpackt es.
  3. Startet die menu.sh
  4. Es stehen euch nun 7 Optionen zur Verfügung:
    • Check for update now. – Prüft 1x die Server nach Updates
    • Check for update every x seconds. – Prüft den Server aller x Sekunden nach einem Update
    • Check for reports of the update. – Prüft einen Server, welcher von den Codern des Tools gestellt wurde, ob es bereits Berichte zum Update gibt.
    • Check for lastest OTA News. – Prüft den Server ob es Neuigkeiten zu OTA Updates gibt.
    • Upload update to RootMyDroid servers. – Wenn man das Update „gehuntet“ hat, kann man das Update auf den Server von RootMyDroid hochladen, das Passwort muss man jedoch vorher beantragen.
    • Check for Updates to this tool. – Prüft ob das OTA Tool ein Update hat.
  5. Wählt nun die erste bzw. die zweite Option aus und wartet bis das Tool ganz viel Text mit einer URL ausspuckt.
  6. Kopiert den Text und schreibt ihn im XDA Forum in den OTA Thread bzw. schickt eine E-Mail an desireota@maxmarroni.co.uk , von Welchem ihr dann ein Passwort bekommt, das ihr nutzen könnt um das Update direkt uploaden zu können.

Wie bereits geschrieben, handelt es sich bei dem Script um eine Linux Variante – diese funktioniert aber genauso gut auch unter Windows mit Cygwin. Interessant wäre es auch wenn man die Funktionen dieses Tools auch auf andere Android Geräte übertragen könnte – mal abwarten was die Coder sich da noch einfallen lassen.

Quelle: XDA Developers

Samsung Galaxy S Android 2.2 Froyo Testversion

Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo
Samsung Galaxy Android 2.2 Froyo

Samsung wird für das Galaxy S, laut eigenen Angaben, Android 2.2 Froyo im September zur Verfügung stellen. Offensichtlich wird Froyo bereits aktiv getestet, so gibt es bereits eine erste Testversion auf den Samsung Firmware Servern.

Diese Testversion I9000XXJP1 wurde von Samsung-Firmwares.com von den offiziellen Samsung Servern heruntergeladen und getestet. Im ZIP „I9000XXJP2“ befindet sich die Firmware mit der Versionsnummer I9000XXJP1. Diese Firmware enthält die PDA.tar zum Flash mittels Odin3.

Am heutigen 28.07.2010 soll der Download ab 12 Uhr (MESZ) freigeschaltet werden und auf Samsung-Firmwares.com zur Verfügung stehen. Interessierte Nutzer können diese Testversion auf ihr Galaxy S installieren, sofern sich bewusst sind, dass dies zwar eine Firmware Version von Samsung ist, die jedoch einen sehr frühen Stand in der Entwicklung darstellt und einen Garantieverlust bedeutet.

Samsung-Firmwares.com stellt eine PDF (Englisch) zum Download (eine deutsche Version gibt es bei Handy-FAQ.de) zur Verfügung, die die benötigten Schritte zum Flashen mittels Odin3 beschreibt.

Samsung-Firmware.com ist spätestens seit dem ursprünglichen Samsung Galaxy bekannt. Die Seite sammelt Samsung Firmware Versionen und stellt diese auf eigenen Servern zum Download bereit. Anleitungen und Links zur benötigten Software findet man ebenfalls auf der Webseite, die darüber hinaus keinerlei Support für die zur Verfügung gestellten Firmwares gibt.

Möchte man über die Verfügbarkeit des Firmwaredownloads heute informiert werden und auch bei zukünftigen Versionsveröffentlichungen zeitnah dabei sein, empfiehlt es sich dem Twitter Account SamsungFirmware zu folgen. Auch wenn das Avatarbild die Vermutung erwecken könnte, es handelt sich ausdrücklich nicht um einen offiziellen Samsung Account!

UPDATE: Der Download ist ab sofort online. Viel Spass beim Testen: Download Froyo Testbuild für Samsung Galaxy S

Android Entwickler bekommen Lizenzschutz von Google

Android Market LizenzserverIn den letzten Tagen gab es viel Neues rund um Androids Market, so wurden die die Marketbedingungen angepasst und sollen in Zukunft die Möglichkeit bieten Apps 48 Stunden lang, anstelle von 24 Stunden zu testen, sowie die Vorbereitung zur Abrechnung über den Mobilfunkanbieter.

Heute veröffentlichte Tim Bray eine weitere Neuerung im offiziellen Android Entwickler Blog: Android Entwickler sollen die Möglichkeit erhalten ihre Apps vor illegalen Kopien zu schützen, ein von Entwicklern bisher immer wieder erwähntes Manko.

Apps können auf Androidgeräten als APK Paket eingespielt werden, ohne Prüfung ob die App rechtmässig erworben wurde. In Zukunft sollen Entwickler die Möglichkeit haben eine Abfrage in ihre Anwendungen einzubauen, die Verbindung mit Googles Lizenzserver aufnimmt und den verknüpften Google Account prüft. Diese Verbindung soll eine zuverlässige Methode bieten zu erkennen ob eine Anwendung vom genutzen Account rechtmässig erworben wurde, andernfalls wird die Ausführung unterbunden.

Die Überprüfung einer Lizenz mittels Server soll in Zukunft die bisherige Kopierschutzfunktion für Bezahlanwendungen im Android Market ersetzen. Entsprechende Entwicklungsbibliotheken stehen für alle Androidversionen ab 1.5 zur Verfügung und können von den Entwicklern ab sofort genutzt werden.

Anwendungsentwickler werden sich freuen, bietet die Methode offensichtlich eine zuverlässige Art der Lizenzprüfung und Verteilung von APKs, im Sinne der illegalen Nutzung, sollte damit überholt sein. Eines der Hauptargumente, die grosse Entwicklungsschmieden gegen den Android Market immer wieder vorbringen, ist damit entkräftigt.

UPDATE: Kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrages hat Tim Bray einen neuen Blogartikel online gestellt in dem weitere Informationen zum Lizenzserver Vorgehen erklärt werden, unter anderem dass man im Offlinefall den letzten Status aus dem Cache auslesen kann, das Androidgerät also nicht permanent online sein muss um Anwendungen zu nutzen.

Ausgepackt: LG GT540 Optimus Testbericht

LG GT540 Optimus Android Smartphone
LG GT540 Optimus Android Smartphone

Frisch eingetroffen: Das LG GT540 Optimus, ein Einsteigergerät in die Android Welt. Das Touchscreengerät werden wir in den kommenden Wochen im Detail vorstellen, hier der erste Eindruck.

Das LG GT540 Optimus wurde nodch.de als Testgerät, für die kommenden 8 Wochen, zur Verfügung gestellt. Die erste Bildrecherche liess Schlimmes erwarten, mutete das LG Gerät nicht gerade optisch ansprechend an. Das gelieferte Optimus in schwarzer Farbe gefällt jedoch, wider jeder Erwartung oder gerade deshalb. Es ist sauber verarbeitet, oben und unten konkav, angenehm flach und von ansprechender Qualität. Das Kunststoffgehäuse kommt in der Optik von gebürstetem Aluminium daher, nichts klappert.

LG GT540 Optimus FM Radio
LG GT540 Optimus FM Radio

Auf der Frontseite befindet sich das 3 Zoll grosse resistive TFT Touchdisplay mit einer HVGA Auflösung von 320×480 Pixeln. Unter dem Display befinden sich die Menü- sowie Zurück-Taste, Beide als Touchtasten. Zusätzlich gibt es physikalische Tasten für „Abheben“ (ruft das Telefon auf), „Home“ und „Auflegen“ (dient ebenfalls als An/Aus-Taste sowie zur Displayentsperrung). Die linke Geräteseite bietet Platz für eine Lautstärkenwippe. Rechts befinden sich sowohl die Kamera- und Suchtaste, sowie der Micro-USB Anschluss, welcher sich hinter einem Kunststoffverschluss versteckt. Eine Standard 3,5mm Klinkenbuchse für den Anschluss vonn Kopfhörern oder dem mitgelieferten Headset (mit Rufannahmetaste), welches ebenfalls als Antenne für den FM Radioempfang (87,5-108 MHz) dient, befindet sich an der Gehäuseoberseite. Vervollständigt wird das Gerät durch die auf der Rückseite zu findende 3 Megapixel Kamera.

LG GT540 Android Version
LG GT540 Android Version

Angetrieben wir das LG GT540 Optimus von einer Qualcomm MSM 7227, der mit 600 MHz zu Werke geht. Im Micro-SD Slot ist eine 2 GB grosse Karte eingelegt, welche sich durch bis zu 32 GB Karten ersätzen lässt. Der 1500 mAh  Akku soll das Gerät mit bis zu 300 Stunden im Standby versorgen, wieviel von diesem Versprechen übrig bleibt werden die kommenden Wochen zeigen. Ansonsten kommt das Optimus mit allem was man aus Android Geräten bisher gewohnt ist: A-GPS Empfänger, WLAN, GSM (GSM850, GSM900, GSM1800, GSM1900), UMTS (UMTS900, UMTS2100). RAM und ROM sind mit 256MB knapp bemessen und Android 1.6 als Betriebssystem lechzt ebenfalls nach einem Update auf eine 2.x Version, wir bemühen uns hierzu eine Aussage des Herstellers zu bekommen.

Die technischen Daten können sich durchaus sehen lassen, wenn man bedenkt dass das Gerät auf Android Einsteiger ausgerichtet ist und preislich durchaus attraktiv daher kommt.

Soviel zu den technischen Daten, mehr zur Software und dem ersten Eindruck gibt es im nächsten Bericht. Wie das 199,98 € teure LG GT540 Optimus (Amazonpreis) in der Bedienung abschneidet und ob LGs Softwareanpassungen lohenswert sind, soll dann beleuchtet werden.

Lost in Translation: (K)ein Froyo für das Motorola Milestone

Bekommt das Motorola Milestone ein Update auf Android 2.2 Froyo, diese Frage beschäftigt aktuell die Besitzer wie keine andere.

Nachdem sich James King, Motorolas Marketing Director für Europa, mit folgenden Zeilen an die Besitzer gewendet hatte, sprudeln die Absagemeldungen zum Froyo Update für das Milestone unaufhaltsam. Ein Phänomen, wie es sich zu jedem Versionssprung von Android zuträgt, tritt an die Oberfläche: Wird das Gerät, welches man besitzt, ein Update erhalten oder nicht? Schnell sind vage Aussagen als klare Absagen zum eventuellen Update verstanden und das Geschrei gross.

Eines sollte man jedoch festhalten, abseits vom Google Nexus One, hat noch kein Gerät ein offizielles Update erhalten, zwar gibt es konkretere Aussagen für das eine oder andere Gerät, wie dem HTC Desire oder dem Samsung Galaxy S, doch verfügbar sind diese offiziellen Updates bisher noch nicht. Im Zusammenhang dieser Zusagen werden Milestonebesitzer natürlich schnell nervös, da sich Motorola noch zu keinem klaren „JA“ bekennt, was das Update betrifft.

Schauen wir uns daher die Meldung von James King einmal an:

Next European Milestone and 2.2 (Froyo). I have expressed over the last  few days that the decision is pending. The team here has been collating  key pieces of information and views from this community in the last  month and providing input to relevant teams in Motorola so they are  aware. I am pushing for that decision to be made as quickly as possible,  and we can then all go from there. Some others ask why the decisions on  upgrades take so long, and why does implementation then take much  longer still. What I can say and have stated recently is that upgrades  are not a walk in the park. Sure there are short cuts that people can  take, but when you have to integrate software to a specific hardware,  then test it and integrate with third party applications, let alone any  innovation from ourselves, plus then get approvals to make this all  official and safe… its is a big undertaking that requires planning and  resource and third party coordination to see this all through. As I say,  once we have decision, we will inform. JK

Motorola scheint sich vorgenommen zu haben, seine Anwender auf direktem Wege, meist über ihre Facebook Gruppen/Seiten, über das Vorgehen zu informieren. Wahrscheinlich wäre es in solchen Fällen besser, Informationen erst dann zu veröffentlichen, wenn Entscheidungen getroffen wurden. Die Anwender sind ein nervöser Haufen, das sollten die Hersteller mittlerweile gemerkt haben, eine Meldung, dass man im Moment in der Entscheidungsfindungsphase („…decision is pending.“) bezüglich eine Froyo Updates ist und man darauf drängt diese so schnell wie möglich zu fällen („…pushing for that decision to be made as quickly as possible…“), lässt mehr Interpretationsspielraum, als sich das Herr King sicherlich, im Moment der Beitragserstellung, vorstellte.

Er hätte hier seinem abschliessenden Satz als Herangehensweise verfolgen sollen und eine Entscheidung dann veröffentlichen, sobald sie getroffen ist. So ist nun eine Lawine losgetreten, die selbst die Distributionspartner zu verunsichern scheint, so haben zum Beispiel O2 und Amazon, die Werbung, bzw. Beschreibungen zum Milestone angepasst und Informationen zur Flashfähigkeit, die mit Android 2.2 Froyo Hand in Hand daherkommen sollen, entweder entfernt (Amazon) oder umgeschrieben (O2).

Zwischenzeitlich veröffentlicht Motorola ein Bugfix Release und verteilt das Update OTA (Over the Air) sowie über die Motorola Software. Fehler bezüglich des Mediaplayers und Weckers sollen behoben worden, die allgemeine Systemstabilität verbessert, die zufälligen Reboots abgestellt und die Audioqualität erhöht worden sein.

Es ist weiterhin schwer vorstellbar, dass Motorola dem Milestone das Froyo Update verweigern wird, entstünden dadurch doch berechtigte Gründe zum Rücktritt des Kaufvertrages, was beim bisherigen Vorzeigeprodukt der neuen Androidserie von Motorola mehr als nur schlechte PR zur Folge hätte. Man wird es sich nicht erlauben können! Wann das Update allerdings veröffentlicht wird, ist eine andere Frage und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Froyo das letzte Update für das Milestone sein wird, welches einen Android Versionssprung mit sich bringen wird.

Drakaz zeigt Android 2.2 Froyo auf Samsung Galaxy

Samsung Galaxy GAOSP
Samsung Galaxy GAOSP

Drakaz portiert gerade die Cyanogen Mod 6 fürs GAOSP und verschmilzt den Code mit seinem ROM, damit scheint das Erscheinen einer Android 2.2 Froyo Version für das Samsung Galaxy i7500 nahezu gesichert.

Es ist noch nicht lange her seitdem Drakaz die Beta 2 des GAOSP (Galaxy Android Open Source Project) ROMs veröffentlicht hatte, nun zeigt er in einem Video die Alpha 1, beruhend auf Android Froyo. Machte die Beta 2 bereits einen recht vernüftigen Eindruck, ist sie natürlich für den täglichen Gebrauch noch nicht bereit, zeigt allerdings dass Android 2.x auf dem Samsung Galaxy durchaus lauffähig ist. Was man nun im Video zur Froyo Alpha 1 sehen kann stimmt noch um einiges positiver. Die erste Version sieht nochmals flüssiger aus und verspricht Galaxy Besitzern eine aktuelle Android Version, in diesem Falle Froyo.

Sollte Drakaz mit seiner gemeinschaftlichen Entwicklung schnell voran kommen, könnte das längst totgesagte Samsung Galaxy wieder von sich reden und seine Besitzer glücklich machen, denn Froyo scheint auf den Galaxy durchaus gut zu laufen.

Eine öffentliche Beta 3 steht laut Drakaz ebenfalls in Kürze bevor, ohne hier genauere Angaben zu machen. Sobald es an dieser Front Neuigkeiten gibt werden wir darüber informieren.

Mit Spannung darf man beobachten ob das Samsung Galaxy noch vor dem Motorola Milestone, dessen Schwestergerät, das Motorola Droid, in der vergangenen Woche den „end-of-life“ Status verpasst bekam und somit bei zukünftigen Update wohl das Nachsehen haben dürfte, ein Update auf Android 2.2 Froyo erhalten wird.

Das Video gibt es nach dem Klick:

Mehr lesen

Benutzerfreundliches HTC Desire Root per unrevoked3

unrevokedBisher war das rooten des HTC Desire nur über diverse mehr oder weniger komplizierte Schritte machbar, das hat weniger ambitionierte Benutzer abgeschreckt.

Mit unrevoked3 gehört dies der Vergangenheit an. Es eignet sich momentan zum Rooten folgender Andorid basierenden Geräte:

  • Sprint EVO 4G (HTC Supersonic)
  • Droid Incredible (HTC Incredible)
  • HTC Desire
  • HTC Aria
  • Droid Eris (HTC DesireC)

Auf der Basis von Linux, Mac und Windows stellt unrevoked3 eine durchauch als One-Click-Solution bezeichenbare Lösung dar. Ich selbst habe die Windows und Mac Variante mit einem HTC Desire getestet.

Beim Rooten gibt es nicht viel zu tun, es wird lediglich der Plattformabhängige Client (http://unrevoked.com) heruntergeladen und entpackt.

  • Dann in Einstellungen -> Anwendungen -> Entwicklung-> USB-Debuggung aktivieren.
  • Das Gerät per USB mit dem Rechner verbinden und die Applikation starten.

Nun wird das Gerät gerooted, dies kann am Display des Gerätes nachvollzogen werden.

Das Gerät startet während des Root Vorganges neu und bleibt im Bootloader stehen. Hier kann man sich dann für ein Wipe oder ein normalen Reboot entscheiden.

Facebook sperrt alle Bit.ly Links [UPDATE]

Facebook sperrt Bit.ly Links
Facebook sperrt Bit.ly Links

Facebook hat alle Bit.ly Links gesperrt und verweist auf Missbrauchsmeldung. Davon betroffen sind nicht nur neu eingestellte Links, sondern auch alle bereits geposteten Links, die Bit.ly als URL Kürzungsdienst nutzen.

Nutzt man Bit.ly um eine URL zu kürzen und postet diesen Link auf Facebook, so wird man als Nutzer mit einer Fehlerseite (siehe Screenshot) begrüsst und darauf hingewiesen, dass dieser Link von anderen Facebook-Nutzern als Missbrauch gemeldet wurde. Alle Bit.ly Links führen somit ins Leere.

Der Social Media Onlinedienst Mashable.com bezweifelt dass dies eine geplante Aktion ist und vermutet einen Fehler in der Algorithmik der Spambehandlung von Facebook.

Bis zur Klärung des Problemes und einer Stellungnahme seitens Facebook sollte man tunlichst auf Bit.ly gekürzte Links verzichten. Es ist nicht anzunehmen dass Facebook den Dienst des grössten URL Kürzers Bit.ly von ihrer Plattform ausschliesst, daher einfach Ruhe bewahren und das Problem aussitzen.

UPDATE: Die Bit.ly Links auf Facebook funktionieren wieder, eine Aussage seitens Facebook, warum sie gesperrt wurden, steht jedoch weiterhin aus.

Apple gibt Gummi fürs iPhone 4

Apples auserordentliche Pressekonferenz zum „Antenna Gate“, wie die Empfangsproblematik in US Blogs gerne genannt wird und was ist das Fazit?

Eigentlich lief Steve Jobs Keynote so ab, wie alle anderen Apple Presseevents auch. Ein bisschen Beweihräucherung, ein bisschen Lobhudelei hier und bei Problemen immer auf andere deuten. Genauso wurde sich des problemhaften iPhone Empfangs angenommen. Man sei ja auch nicht schlechter als Andere, was sogleich im Vergleich mit einem BlackBerry 9700, einem Samsung Omnia 2 und einem HTC Droid Eris, am Rande bemerkt spielt keines der Geräte in der gleichen Liga, ein Direktvergleich zu einem HTC Desire oder Ähnlichen wäre angebracht gewesen, darauf wurde jedoch wohlwissen verzichtet, man hätte nicht viel zu präsentieren gehabt. Ausserdem klingt das alles ohnehin ein bisschen nach typischen Kinderstandpunktsuntermauerungen: „Der/Die hat aber auch…“. Auf alle Fälle sei das iPhone ohnehin das beste Smartphone, was Apple bisher gebaut habe.

Von den 3 Millionen verkaufen Geräten hätten sich gerade einmal 0.55% der Besitzer mit Apples Kundensupport in Verbindung gesetzt und Empfangsprobleme beklagt, dieser Wert sei verschwindend gering. Man könne also festhalten dass die Problematik nicht bei jedem Gerät auftritt. Da man aber immer auf Kundenzufriedenheit bedacht sei bekommen Kunden die das iPhone 4 bis zum 30. September kaufen ein kostenloses Bumper Case, da man hiervon allerdings nicht genug auf Lager habe, hat man sich dazu entschlossen Gehäuse von Drittherstellern einzukaufen und diese zur Verfügung zu stellen. Sollte man als Kunde damit nicht zufrieden sein, könne man das Gerät natürlich zurückgeben und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen.

Eine billige Lösung für ein Problem dass man weiterhin nicht zugeben will. Der Nichtkauf-Empfehlung von Consumer Reports (einer Art Verbraucherschutz) in den USA wird dies jedoch nicht entgegenwirken. Es ist jedoch anzunehmen dass Apple die Produktion umgestellt hat und entweder eine interne Überbrückungslösung verbaut oder die Antennen extern beschichten wird, zumindest klingt die Terminnennung ein bisschen danach, als würden nach dem 30. September Geräte ausgeliefert, die ganz sicher das Problem, von dem die aktuellen iPhones natürlich ebenfalls nicht betroffen sind, nicht mehr haben werden. Die vollmundige Versprechung, Geräte zum vollen Kaufpreis zurück zu nehmen, löst ein leichtes Schmunzeln aus, welche Möglichkeit hat man denn sonst? Fehlerfreie Ersatzgeräte scheinen ja noch nicht vorrätig zu sein, also erspart man den Kunden die mehrfache Wandlung und erstattet den Kaufpreis.

Wären es nicht Applekunden, so könnte man hoffen dass die Geräte flächendeckend zurückgegeben werden und man einen Konzern dazu zwingt eine klare Stellungnahme zu veröffentlichen oder einen Rückruf zu starten, denn nur so zeigt man, dass man sich als Kunde nicht verarschen lässt.

So gibts ein Verhüterli für das Übel, das nach der Pressekonferenz immernoch die Anderen, oder gar die eigenen Kunden sind, denn die halten das iPhone 4 wohl weiterhin falsch, Steve Jobs kann sein iPhone immerhin auch ohne solche Hilfsmittel halten.

Apple Pressekonferenz Live Streams

Apple iPhone 4
Apple iPhone 4

Apple wird am heutigen 16. Juli 2010 eine Pressekonferenz abhalten. Um 19 Uhr (MESZ) will Apples CEO Steve Jobs persönlich zu den iPhone 4 Empfangsproblemen Stellung nehmen.

Wie wir bereits berichteten, verschlechtert sich der Empfang des iPhone 4, bei „falscher“ Haltung, extrem. Zwar wurden diese Probleme zwischenzeitlich von Apples PR Abteilung als Unwahrheiten abgetan, nachdem nun jedoch der Verbraucherverband der USA offen von einem Kauf des neuen iPhone 4 abriet, schwenkt Apple um.

Eine Aussage dazu, wie die Probleme behoben werden sollen, wird mit Spannung erwartet. Eine externe Beschichtung der Antennen, sowie eine interne „Bumper“-Lösung sind der Gerüchteküche zu entnehmen. Interessant dürfte es sein, zu erfahren wie Apple mit den rund 3 Millionen bereits Verkauften Geräten verfahren will. Eine Rückrufaktion würde dem Konzern sicher teuer zu stehen bekommen. Ob sich Besitzer des neuen Gerätes jedoch mit einem kostenlosen Bumpercase befriedigen lassen, dürfte ebenfalls zu bezweifeln sein.

UPDATE: Ergebnis und Fazit der Pressekonferenz

Wer die Konferenz mehr oder minder live verfolgen möchte, der kann sich folgende Webseiten anschauen: