Android Geräte mit Google Apps verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchsetzen

Android Geräte mit Google Apps verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchsetzen

Im vom Google Mobile Blog veröffentlichten Beitrag „Bring Your Phone to Work Day: Managing Android Devices With Google Apps„, stellt Google die Möglichkeit vor, Smartphones mittels Google Apps aus der Ferne zu verwalten.

Mit der in kürze im Android Market verfügbaren „Google Apps Device Policy“ App wird es möglich sein Android Smartphones mit verschiedenen Sicherheitsrichtlinien zu versehen. So können etwa die Passwortstärke, die Passwortzusammensetzung (mindestens Buchstaben und Zahlen), die Zwangsnutzung eines Passwortes für das Gerät, sowie eine Löschung aller Daten aus der Ferne (z.B. bei Verlust des Gerätes), konfiguriert werden.

Many Android devices feature tight integration with Google Apps, including native applications for Gmail, Google Talk, and Google Calendar, as well as mobile access to Google Docs. Now any employee with an Android device running version 2.2 – personal or company-issued – can access their corporate information while allowing administrators to enforce data security policies such as:

  • Remotely wipe all data from lost or stolen mobile devices
  • Lock idle devices after a period of inactivity
  • Require a device password on each phone
  • Set minimum lengths for more secure passwords
  • Require passwords to include letters and numbers

When the employee leaves the company, the administrator can withdraw access to corporate info, which allows the employee to continue to use their device if it’s their own

Mittels dieser Fähigkeiten können Unternehmen ihre Sicherheitsrichtlinien besser umsetzen und auf mobile Geräte ausweiten, gerade für Bestandskunden von Google Apps eine interessante Funktion. Die App und die Funktion in Google Apps sollen innerhalb der nächsten Tage für alle Kunden von Google Apps Premier und Google Apps Education Edition kostenfrei zur Verfügung stehen.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Androidgerät mit Android in Version 2.2.

Videobericht: myTouch4G ROM auf dem HTC Desire

ROM Portierungen sind keine Neuheit, doch das eine ROM noch vor erscheinen des eigentlichen Geräts portiert wird ist schon eine kleine Seltenheit. So wurde auch die myTouch4G ROM auf das Nexus One und das HTC Desire noch vor dessem Erscheinen portiert.

Die ROM läuft auf einer neuen Version von HTC Espresso, (einem Abkömmling des HTC Sense, schon beim HTC Espresso Phone genutzt) welche sich stark am Sense des neuen Desire HD orientiert.

So da ich nun schon viel zu oft das Wort HTC, Desire und ROM erwähnt habe (erinnert mich an ein schlechtes Product Placement) führe ich dies in einer Videodarstellung des ROM fort.


Nodch.de Youtube Channel

Mittlerweile ist die Version des ROMs auf V02 angestiegen (im Video seht ihr die v01), dort habt ihr einen stabileren Kernel und weniger „bloat“, also weniger sinnlose Apps, wie RockBand oder Asphalt 5.

Link: ROM-dev Thead

Gewinnspiel zum 6. Geburtstag von nodch.de

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und nodch.de feiert nunmehr den sechsten Geburtstag, ein Grund sich bei euch, unseren Lesern, zu bedanken.

Zwar ein bisschen verspätet, denn der eigentliche Jubeltag wäre schon im September gewesen, starten wir heute ein Gewinnspiel zum sechsjährigen Bestehen von nodch.de.

Nodch.de Gewinnspiel zum 6.Geburtstag!

Vielen Dank für alle Leser, die täglich ihren Weg zu unserem Blog finden und mit Kommentaren, Anregungen und Tipps, die Seite bereichern.

In den vergangenen sechs Jahren ist nodch.de beachtlich gewachsen und hat die Umstellung zum reinen Techblog hinter sich.

Dafür sagen wir DANKE und damit wir es nicht nur sagen, sondern auch zeigen, starten wir ein kleines Gewinnspiel. In diesem Zuge ein herzliches Danke an die Firmen, die uns hierbei unterstützen und uns die Preise zur Verfügung gestellt haben.

Nun aber ran an den Speck, zu gewinnen gibt es folgende Preise:

5 Lizenzen von TheftAware für Android dem Diebstahl- und Datenschutz fürs Handy. Zur Verfügung gestellt durch theftaware.com. TheftAware ermöglicht es gestohlene Smartphones zu lokalisieren, die Telefonnummer der eingelegten SIM herauszufinden und Daten aus der Ferne zu sichern, bzw. zu löschen.

Ein Aurora 4 Solarpanel von me2solar, bekannt aus dem nodch.de Artikel: Testbericht: Aurora 4 Solarpanel. Das Aurora 4 lädt USB Geräte über das zur Verfügung stehende Sonnenlicht. Es besitzt einen Standard USB Anschluss und kann somit nahezu jedes Gerät bedienen, sofern es eine USB Ladefunktion besitzt. (UVP €99,-)
me2solar Aurora 4

Das Android Smartphone LG GT540 Optimus, bekannt aus dem Artikel: Ausgepackt: LG GT540 Optimus Testbericht. Das hier zur Verlosung stehende nodch.de Testgerät wurde zur Verfügung gestellt durch LG Deutschland (Amazonpreis €172,-)

Die digitale Videokamera Kodak PlayTouch. Als Nachfolger der Kodak Zi8 präsentiert sich die PlayTouch mit grossem 3 Zoll Touchscreen und besitzt eine Bild-/Videobearbeitung direkt im Gerät. Das zur Verlosung stehende nodch.de Testgerät wird zur Verfügung gestellt von Kodak Deutschland (UVP €269,99)

Ein brandneues Android Smartphone Sony Ericsson Xperia X10 mini pro. Das kompakte Smartphone mit QWERTZ-Slider wird zur Verfügung gestellt durch Sony Ericsson Deutschland. (UVP €299,-)

Einen Überblick über die Sponsoren, die uns die Gewinne zur Verfügung stellen, uns mit Testgeräten versorgen und den Betrieb von nodch.de gewährleisten, gibt es auf der Sponsorenseite.

Am Gewinnspiel kann auf mehrere Arten teilgenommen werden, für die es eine unterschiedliche Anzahl an Lospunkten gibt:

  • Auf den Twitter Button klicken und den Gewinnspielartikel retweeten (1 Gewinnspiellos)
  • Den Gewinnspielartikel auf Facebook über den „Share“ Button teilen (1 Gewinnspiellos)
  • nodch.de auf Twitter folgen (1 Gewinnspiellos)
  • Fan von nodch.de bei Facebook werden (1 Gewinnspiellos)
  • Den neuen YouTube Kanal abonieren (1 Gewinnspiellos)
  • Einen Kommentar im Gewinnspielartikel abgeben (1 Gewinnspiellos)
  • Einen Blogbeitrag verfassen und zum Gewinnspielartikel verlinken (3 Gewinnspiellose)
  • Kreativ werden und das Ergebnis (Foto, Video, etc.) in den Kommentaren verlinken (3 Gewinnspiellos)

Die Lospunkte sind additiv, es können also maximal 12 Lospunkte gesammelt werden. Alle Teilehmenden Lospunkte werden zur Auslosung mit einer eindeutigen Losnummer versehen. Jeder Gewinn wird einzeln ausgelost und mittels random.org ermittelt. Das Gewinnspiel läuft bis zum 08.11.2010 0:00 Uhr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die ermittelten Gewinner erhalten ihre Gewinne durch zeitnahen Versand von nodch.de, bzw. der Agenturen der Hersteller. Testgeräte können Gebrauchsspuren aufweisen.

Viel Glück!

UPDATE: Vielen Dank für die zahlreichen Teilnahmen. Das Gewinnspiel ist nun beendet. Die Auslosung der Gewinner findet so schnell wie möglich statt (erstmal alle Daten sortieren und Losnummern zuteilen).

Die Gewinner werden in einem eigenen Beitrag veröffentlicht, spätestens Dienstag ist es soweit.

Die Kommentare sind ab sofort geschlossen, neue Follower (Twitter und YouTube) und FB Fans werden ebenfalls nicht mehr gewertet.

pyTOMTOM Linux

TomTom Navi unter Ubuntu Linux verwalten

pyTOMTOM LinuxAls Besitzer eines TomTom Navigationsgerätes ist man dank der TomTom Home Software auf Windows festgelegt. Das pyTOMTOM Projekt schafft eine Alternative, die die Grundfunktionen unter Linux zur Verfügung stellt.

Mit pyTOMTOM kann man das TomTom Gerät sichern, den GPSQuickFix einspielen, sowie eine POI Verwaltung nutzen. Updates der Kartensoftware kann man weiterhin nicht mittels pyTOMTOM durchführen. Doch schon die oben genannten Funktionen dürften vielen Linux- und TomTom Benutzern weiterhelfen, kann man dank pyTOMTOM auf eine eigene Windowsinstallation verzichten, wenn man die POIs verwalten oder die SD-Karte sichern möchte.

pyTOMTOM ist in Python programmiert, wie es der Name bereits vermuten lässt und steht als Paketdownload für Ubuntu, Mandriva, Arch Linux und Slackware zur Verfügung.

Eine Liste der unterstützten TomTom Navigationsgeräte findet man in der offiziellen Kompatibilitätsliste.

pyTOMTOM Linux Backup TomTomUm sein eigenes Gerät verwalten zu können muss dieses am PC angeschlossen, bzw. die SD-Karte in einen mit dem PC verbundenen Kartenleser eingelegt sein. Beim ersten Start von pyTOMTOM wählt man den verwendeten Gerätetyp aus und sichert die Einstellung, nach einem Neustart des Programmes stehen einem alle unterstützten Funktionen zur Verfügung.

Ob man darauf hoffen sollte dass Kartenupdates mittels pyTOMTOM in Zukunft möglich sein könnten darf bezweifelt werden, dazu müsste TomTom selbst eine Schnittstelle zur Verfügung stellen und pyTOMTOM mit den eigenen Servern kommunizieren lassen, um zu überprüfen ob der entsprechende TomTom Account für Updates berechtigt ist.

Den Download sowie weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage des pyTOMTOM Projekts.

me2solar Aurora 4

Testbericht: Aurora 4 Solarpanel

me2solar Aurora 4Akkubetriebene Endgeräte sind etwas Wunderschönes, man kann abseits von Stromanschlüssen mobil unterwegs sein, was jedoch wenn der Akku leer und der nächste Stromanschluss weit entfernt ist? Hier kommt das Aurora 4 Solarpanel von me2solar ins Spiel.

Nennt man ein neues Smartphone sein Eigen, wird man schnell, aufgrund der recht knappen Akkulaufzeit, entsprechende Kabel und Ladegeräte mit sich führen um immer dort, wo es sich anbietet, ein wenig Strom zurückzuführen. Befindet man sich jedoch in der freien Natur oder abseits von Stromquellen, so ist das Vergnügen oft ein kurzes.

Der Hersteller Euro-Line Solar GmbH veröffentlicht unter dem Namen me2solar eine Reihe von Solarpanels, die diesem Umstand entgegenwirken sollen. Das uns zur Verfügung gestellte Aurora 4 verfügt, wie man dem Namen bereits entnehmen kann, über 4 CIGS-Solarzellen (weitere Informationen zu CIGS-Solarzellen auf Wikipedia.org). Die verwendeten CIGS Dünnschichtzellen bieten selbst bei schwacher Bewölkung noch akzeptable Leistungswerte und erreichen einen Wirkungsgrad von 10-13%. Das Aurora 4 bietet eine Ausgangsleistung von 4 Watt und schafft es Akkus mit einer Ladekapazitat von 800mA innerhalb einer Stunde zu laden.

me2solar Aurora 4 stehendDas Aurora 4 ist dünn und leicht verstaubar, bei einer Grösse von 22,7 x 12,7 x 1,27 cm gefaltet. Ausgefaltet erreicht es eine Grösse von 63,7 x 22,7 x 0,07 cm. Dank zweier Metallösen und mitgelieferter Karabinerhaken lässt sich das Aurora 4 nicht nur aufstellen, sondern aufhängen. Geräte werden über einen Standard-USB Anschluss mit dem Aurora 4 verbunden, Adapter für gängige Gerätetypen (2x Nokia, 2x Samsung, 1x LG, 1x Mini-USB, 1xMicro-USB und 1x Apple 3G), prinzipiell kann allerdings jedes Gerät angeschlossen werden, das über eine USB-Ladefunktion verfügt. Mit knappen 178g fällt die Mitführung des Aurora 4 kaum ins Gewicht, das schlanke Packmaß vereinfacht den Transport ungemein.

Ist genügend Sonnenlicht vorhanden, funktioniert das Aurora 4 tadellos und überflügelt alle bisher von uns getesteten Solarladegeräte. Je intensiver das Licht umso höher natürlich die Ausbeute, gerne hätten wir das Aurora 4 schon im Sommer getestet um die volle Leistungsfähigkeit beurteilen zu können, jedoch selbst bei den kläglichen Sonnentagen, der aktuellen Jahreszeit, schafft es das Aurora die Testgeräte zu laden.

me2solar Aurora 4 iPodIm Test hatten wir einen iPod der fünften Generation, sowie das Motorola Milestone, das Samsung Galaxy S und die Kodak Zi8. Alle Geräte wurden aus völlig entleertem Zustand aufgeladen, die Ladezeiten variierten hier, aufgrund der Lichtverhältnisse, bedeutend. Was leider nicht klappte war ein quasi Dauerbetrieb der angeschlossenen Komponenten, sprich Videoschauen auf dem Endgerät und paralleles Laden, hier tritt trotz angeschlossenem Aurora 4 eine Entladung des Geräteakkus auf. Die Aufladung aller Geräte, in unbenutztem Zustand, also mit deaktiviertem Display, oder abgeschaltet, klappte jedoch reibungslos. Ob der solarbetriebene Dauerlauf der Geräte in der Sommersonne möglich wäre kann an dieser Stelle jedoch nicht bestätigt werden.

Das Aurora 4 ist auf alle Fälle ein guter Retter in der Not, einen 1500mAh Akku konnten wir im Test in gut 3 1/2 Stunden vollständig aufladen. Eine durchaus beachtenswerte Leistung, bedenkt man die aktuellen Wetterbedingungen. Die Nylonoberfläche des Aurora 4 liess zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Belastbarkeit aufkommen und ist sehr gut verarbeitet. Einzig einen kleinen internen Akku, der zusätzlich geladen werden und als Puffer fungieren könnte, hätten wir uns noch gewünscht. Ansonsten tut das Aurora 4 genau das was es verspricht, es lädt angeschlossene Geräte, sofern genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Der Hersteller m2solar bietet die Aurora-Serie in mehreren Ausbaustufen als Aurora 2 und 4, sowie als Aurora Pro 12 und 25 an. Die Aurora Pro Ausführungen unterscheiden sich durch mehr Solarzellen und den 12V Anschluss, der zusätzlich zum 5V USB Anschluss vorhanden ist.

Das von uns getestete Aurora 4 ist für €99,- über den Herstellershop von me2solar zu beziehen.

Herstellerseite von me2solar mit allen Produkten und Beschreibungen der Aurora und Xpedition Serie.

Flash sbf file with linux

HowTo: SBF Files unter Linux flashen

Flash sbf file with linuxIm Zuge der Veröffentlichung, der Android 2.2.1 Froyo Version für das Motorola Milestone durch G.O.T., ist es an der Zeit, den Linux Benutzern zu erklären, wie man SBF Files unter dem Betriebssystem der Wahl flashen kann.

Als Linuxnutzer ist man nicht darauf angewiesen eine funktionierende virtuelle Maschine mit Windows am Laufen zu haben, oder auf einen Rechner mit eben diesem Betriebssystem auszuweichen müssen, damit man die SBF mit RSD Lite flashen kann, man ist nämlich in der Lage SBF Files bequem unter Linux auf das Endgerät flashen.

Man benötigt lediglich das sbf_flash Tool von OPTICALDELUSION: Direklink zum Blogeintrag mit der jeweils aktuellsten Version

Das Endgerät muss über adb erkannt werden, mit einer funktionierenden Installation des Android SDK ist dies kein Problem.

Nach dem Download von sbf_flash, muss dieses ausführbar gemacht werden:
chmod +x sbf_flash

Anschliessend kann das Tool mittels
./sbf_flash name_der_sbf_datei.sbf
aufgerufen werden.

Die aktuelle G.O.T. Android 2.2.1 von gestern konnte somit problemlos auf das Motorola Milestone geflasht werden. Das Gerät muss sich im Bootloader befinden, damit es vom sbf_flash Tool erkannt werden kann. Das Motorola Milestone muss man hierzu ausschalten, auf dem D-Pad die Taste für „oben“ gedrückt halten und das Gerät einschalten. Sobald das Gerät vom sbf_flash Tool erkannt wird, beginnt der Flashprozess, nach Abschluss des Flashvorgangs bootet das Gerät.

Rückfragen und Anmerkungen einfach in die Kommentare, ansonsten viel Erfolg beim Flashen unter Linux.

Android 2.2.1 Froyo für Motorola Milestone

G.O.T. veröffentlich Android 2.2.1 Froyo für das Motorola Milestone

Android 2.2.1 Froyo für Motorola MilestoneDie Group of Ten (G.O.T.) ist in der Vergangenheit schon mehrfach durch ihre Veröffentlichungen rund um das Motorola Milestone in Erscheinung getreten, die heutige Veröffentlichung von Android 2.2.1 für das Milestone festigt den Bekanntheitsgrad.

Zusammen mit dem Release der Android 2.2.1 Version für das Milestone gibt es eine neue Version der G.O.T. OpenRecovery in Version 2.0.

Die nun veröffentlichte Version basiert auf dem Android 2.2.1 Froyo Kernel und bietet somit alle Funktionen und Verbesserungen, die bisher aufgrund fehlender Kernelunterstützung noch nicht umgesetzt werden konnten. Zwar existierte schon eine Weile verschiedene Anpassungen, die Froyofunktionen für das Milestone boten, doch keine dieser Versionen basierte auf dem neuen Kernel der Android 2.2 Benutzern vorbehalten war.

Nachdem G.O.T. anfangs der Woche den Besitz einer geleakten Version, die der Motorola internen Testversion entsprechen dürfte, bekannt gab, steht nun ab sofort diese Version zum Download bereit.

Die neue Version des OpenRecovery in Version 2.0 (basierend auf der OpenRecovery 1.44 von Skrilax_CZ) beinhaltet Funktionen die für die neue Androidversion angepasst wurden, so haben sie Veränderungen in der Overclocking Funktion ergeben, sowie weitere Abweichungen.

Aufgrund des geschlossenen Bootloaders des Motorola Milestone können keine Custom ROM Mods, wie zum Beispiel auf dem Google Nexus One, eingespielt werden, sondern lediglich Updates mit einer gültigen Signatur. Ein Flashen einer neuen Kernelversion ist daher erst möglich, sobald eine offizielle Version des Herstellers, in diesem Falle Motorola, bereit steht. Daher gab es bisher zwar Anpassungen der auf den Android 2.1 update1 basierten Kernelversionen, die Froyo ähnliche Funktionen bereithielten, auf alle Funktionen die den neuen Kernel nutzen jedoch keinen Zugriff hatten.

Sowohl OpenRecovery 2.0, als auch die inoffizielle Android 2.2.1 Version für das Motorola Milestone und eine entsprechende Anleitung, stehen über die Webseite der G.O.T. zum Download zur Verfügung.

Angry Birds

Angry Birds für Android ab sofort kostenlos verfügbar

Rovio vermeldet die sofortige Verfügbarkeit von Angry Birds für Android.

Angry BirdsDie finale Version von Angry Birds für Android ist ab sofort über das App-Portal Getjar.com verfügbar und soll in Kürze ebenfalls im Android Market und weiteren altenativen App-Stores zur Verfügung stehen.

Grosse Neuigkeit für alle Androidnutzer: Angry Birds ist kostenfrei! Im ersten Schritt wird Angry Birds mit eingeblendeter Werbung veröffentlicht, eine zukünftige Kaufversion soll es ermöglichen die Werbung zu deaktivieren.

Androidsysteme ab Version 1.6 aufwärts werden unterstützt, sofern das Gerät sich auf OpenGL ES 2.0 versteht. Der Support für QVGA Displays ist bisher noch nicht vorhanden, soll jedoch bald nachgereicht werden.

Wer nicht auf die Veröffentlichung im Android Market warten möchte kann direkt auf Getjar.com durchstarten, hierzu die mobile Webseite http://m.getjar.com ansurfen, ganz nach unten scrollen und „Quick Download“ auswählen und 43600 als Code eingeben.

Angry Birds für AndroidAktuell scheint die Webseite massiv überlastet zu sein, Geduld zahlt sich aus, der Download klappt nach einigen Anläufen.

UPDATE: Mittlerweile gibt es die Wütenden Vögel auch im Android Market: Direktdownload Angry Birds für Android (QR-Code in der Sidebar)

Quelle: Rovio Angry Birds Newsletter

Twitter Plugin für Pidgin

Twitter mit Pidgin nutzen dank Plugin

Twitter Plugin für Pidgin
Twitter Plugin für Pidgin

Pidgin versteht sich im Instant-Messenger Bereich mittlerweile mit fast jedem Netzwerk. Fehlt etwas, gibt es fast immer ein Plugin dafür, so auch für Twitter.

Mit dem microblog-purple addon, gehostet auf Google Code, kann man Pidgin mit Twitter kommunizieren lassen. Die aktuelle Version des Plugins beherrscht die Authentifizierung mittels OAuth, zur Accounterstellung muss man daher die Kommunikation auf Twitter.com erst erlauben und anschliessend die angezeigte PIN im Pidgin-Dialog eingeben.

Die Installation ist schnell vorgenommen, das zum Betriebssystem passende Paket von der Webseite herunterladen und installieren. Das Plugin steht sowohl für Linux als auch Windows zur Verfügung. Auf dem getesteten Ubuntu 10.10 System war das Paket in den Quellen vorhanden und mittels apt installierbar:

sudo apt-get install pidgin-microblog

Nach abgeschlossener Installation muss Pidgin erneut gestartet werden, sollte es noch geöffnet gewesen sein. Unter den Konteneinstellungen kann ab sofort TwitterIM ausgewählt werden. Nach Eingabe des Benutzernamen und Passwortes wird die OAuth Seite von Twitter.com geöffnet, hier muss dem mbpidgin Plugin der Zugriff erlaubt werden, erst dann bekommt man die PIN angezeigt, die man in Pidgin eingeben muss.

Twitter für Pidgin: Anzeige der Replies
Twitter für Pidgin: Anzeige der Replies

Alle Tweets werden im bekannten Chatfenster von Pidgin angezeigt, die jeweils neuste Nachricht zum Schluss. Neue Tweets werden dank Autorefresh automatisch gemeldet und eigene Tweets kann man einfach durch die Eingabe des gewünschten Tweettextes versenden. Um @-Replies angezeigt zu bekommen muss man einen Steuerbefehl „/replies“ absetzen, danach werden die Replies im Chatfenster angezeigt (siehe Screenshot).

Kommen wir zu den negativen Seiten: Die Übersichtlichkeit, oder besser gesagt, die fehlende Übersichtlichkeit, ist frappierend. Sollte man andere Clients wie Tweetdeck, oder wie sie alle heissen mögen, gewohnt sein, so wird man Pidgin nicht für Twitter nutzen wollen. Eine Anzeige der verbleibenden Zeichen fehlt ebenso wie die Anzeige der Avatarbilder der eigenen Kontakte.

Für Puristen mag es eventuell interessant sein, gerade weil sich das Plugin auch mit der mobilen Variante von Pidgin nutzen lässt, für den Rest nennen wir es einfach: Proof-of-Concept. Es gibt ein Twitter Addon für Pidgin, es funktioniert und hierbei belassen wir es auch!

Android 4 Beta für Android

Firefox 4 Beta für Android und Maemo

Android 4 Beta für Android
Firefox 4 Beta für Android

Ab sofort ist die Beta von Firefox 4 für Android und Maemo zum Download verfügbar.

Wie im Mozilla Blogeintrag beschrieben, beruht Firefox 4 Beta für mobile Geräte auf der selben Plattformtechnologie wie die Desktopvariante. Funktionen wie Firefox Sync und Add-ons sind auch mobil nutzbar.

Augenmerk habe man auf die Verbesserung der allgemeinen Perfomance gelegt, so soll das Scrollen, Zoomen und die Anzeige von Grafiken flotter von der Hand gehen.

Die Beta für Android kann über die Mozilla Webseite heruntergeladen werden: Downloadseite für Firefox 4 Beta für Android (alternativ QR-Code in der Sidebar nutzen).

Dank Firefox Sync kann man seine Browser History, die Bookmarks, geöffnete Tabs, Passwörter und Formulardaten nahtlos zwischen Desktop und mobilem Firefox nutzen. Das Add-on Angebot kann sich langsam aber sicher ebenfalls sehen lassen.

Mit stolzen 17,5MB verbraucht die Firefox 4 Beta weiterhin viel Speicherplatz, zumal sie sich noch nicht auf die SD Karte verschieben lässt.

Ausprobieren werdet ihr die neue Beta aber sicherlich trotzdem, oder? 😉