Xperia Play / Arc auf 2.3.3 updaten – auch mit offenem Bootloader

Noch letzte Woche sagt Sony Ericsson, dass das 2.3.3 Update nächste, also diese Woche, kommt und zack ist es da. (Nicht wie gewisse Firmen immer zwanzig Mal anpassen und es künstlich in die Länge ziehen.)

Xperia Arc & Play 2.3.3 update + root

So wurde gestern das 2.3.3 Update für die Zwei aktuellen SE Geräte (Xperia Play& Xperia Arc) veröffentlicht. Zwar ist der Changelog sehr klein, aber besser als nichts. Zumindest kann man nun GTalk mit Video nutzen, ohne die Systemfiles ändern zu müssen.

  • Akkuleistung
  • Allgemeine Stabilität des Systems
  • Wi-Fi stabilität
  • HD Video Aufnahmen Qualität (Xperia™ arc)
  • Reaktionsfähigkeit des Touchscreens wurde verbessert

Alle Geräte, welche noch einen geschlossenen Bootloader haben, sprich ihr Gerät nicht modifiziert haben, können das Update ganz einfach via SEUS (Sony Ericsson Update Service) oder den PC Companion erhalten. Alle anderen müssen einen etwas umständlicheren Weg gehen. Wir sind mal so nett und verraten euch wie 😉

Benötigt wird:

Habt ihr alles heruntergeladen, können wir nun mit dem Flash Prozess beginnen.

  1. Entpackt das FlashTool in einen beliebigen Ordner.
  2. Entpackt die .ftf Datei in den firmwares Ordner des FlashTool’s
  3. Macht euer Handy aus.
  4. Startet das FlasTool (X10FlashTool.exe)
  5. Klickt auf Flash – worauf sich ein Menü mit verfügbaren Firmwares öffnet.
  6. Wählt die geladene Firmware aus und klickt auf OK (Der Hacken „Wipe User Data“ ist NICHT vorhanden weil eure Daten NICHT gelöscht werden.)
  7. Beachtet nun das Log Fenster. Das Tool bereitet die Files vor (durch Entpacken der ftf)
  8. Ihr werdet nun durch ein neues Fenster aufgefordert euer Telefon auszuschalten (schon erledigt) und es mit gedrückter Zurück-Taste an den PC anzuschließen.
  9. Windows wird versuchen euer Gerät zu erkennen und notfalls zu installieren. (eventuell braucht ihr ja noch mal die Treiber)
  10. Sobald das Gerät erkannt wurde, startet sofort der Flashvorgang.
  11. Der Vorgang ist beendet wenn im Log etwa folgendes steht:
    INFO – Flashing finished.“
  12. Schaltet das Telefon noch nicht wieder an, falls ihr root rechte haben wollt – andernfalls seid ihr nun fertig.
  13. Öffnet die Kommandozeile (Windowstaste + R)
  14. Wechselt in euren „Android SDK“ Ordner (falls ihr die SDK als globalen Pfad habt, ist das nicht nötig) – dann könnt ihr in euer Verzeichnis zum heruntergeladenen system.img wechseln (z.B. cd C:\Downloads)
  15. Entpackt das system.img nach /AndroidSDK_Ordner/tools/ (falls ihr die SDK als globalen Pfad habt, ist das nicht nötig, da ihr ja schon im letzten Schritt zu eurer system.img gewechselt habt)
  16. Gebt nun den Befehl
    fastboot devices
    ein – es sollte etwa 123456789ABCDEG fastboot da stehen.
  17. Nun flashen wir das system.img mit dem Befehl
    fastboot flash system system.img
  18. Nun schließt ihr euer Gerät ab während ihr die Suche / Lupen Taste gedrückt haltet – es werden möglicherweise Treiber installiert und der Flashvorgang startet.
  19. Wenn der Prozess beendet ist, erhaltet ihr die Meldung Flash operation complete und ihr könnt euer Gerät wieder anschalten.
  20. Willkommen auf Android 2.3.3 + root
BackTrack 5 Screenshot

BackTrack 5 für Android Smartphones

Ganz neu ist die Meldung für einige sicherlich nicht, Ubuntu basierte Distributionen wurden schon mehrfach für ARM Geräte und somit auch Android portiert, BackTrack 5 ist daher keine Ausnahme.

BackTrack 5 Screenshot

Heute hat allerdings msullivan, seines Zeichens Forenmitglied der XDA-Developers Foren, ein fertiges Paket zusammengestellt, welches sich mittels Shellscript leicht auf beinahe allen Android Smartphones installieren lässt. Lediglich die Installation der BusyBox wird vorausgesetzt, damit die benötigten Shellbefehle ausgeführt werden können.

BackTrack 5 ist die wohl bekannteste und umfangreichste Penetration Testing Distribution, mit einer Umfangreichen Sammlung an Programmen und Scripten, die von Netzwerkspezialisten gerne zur Sicherheitsüberprüfung der eigenen Netz verwendet wird. Mit BackTrack 5 für Android kann man viele dieser Aufgaben direkt vom Smartphone aus erledigen.

Dank msullivan ist die Installation von BackTrack 5 sehr einfach geworden, Root auf dem Android Gerät vorausgesetzt:

  1. Paket herunterladen und entpacken: Aktueller Link im XDA-Developers Thread verfügbar
  2. Den Ordner bt5 ins Rootverzeichnis der SD-Karte des Android Gerätes verschieben
  3. Android Gerät vom USB trennen, bzw. die SD-Karte wieder bereitstellen
  4. Einen Terminal Emulator starten
  5. su im Terminal Emulator eingeben und dann mit cd /sdcard/bt5 ins Verzeichnis wechseln
  6. BackTrack 5 mittels sh bt starten

Das wars auch schon, falls alles reibungslos geklappt hat, sollte man mittels SSH oder VNC Verbindung zum Android Gerät aufnehmen können. Das Rootpasswort, sowie das Passwort für den VNC-Zugang sind standardmässig auf ‚root‘ gesetzt.

Möchte man direkt am Android Gerät einen GUI-Zugriff auf BackTrack erhalten, sollte man sich einen VNC Viewer aus dem Android Market installieren und anschliessend eine Verbindung zu 127.0.0.1 (localhost) auf Port 5901 herstellen, Passwort, wie schon erwähnt, ist ‚root‘.

Quelle: XDA-Developers

Angry Birds Chrome

Angry Birds für Chrome ist im Chrome Webstore verfügbar

Die Keynote der Google I/O des zweiten Tages stand ganz im Zeichen von Chrome, so wurde unter Anderem Angry Birds für Chrome vorgestellt.

Angry Birds Chrome

Angry Birds für Chrome wurde mittels WebGL entwickelt. Mittels lokalem Caching ist das Spiel sogar offline spielbar, zumindest unter Chrome. Angry Birds ist ebenfalls für andere Browser verfügbar und unter chrome.angrybirds.com spielbar.

Rovio hat die Chrome Version mit einem eigenen Chrome Level angereichert und stellt das Spiel über den Chrome Webstore zur Installation zur Verfügung. Zusätzlich soll dank der neuen In-App Bezahlmethode der „Mighty Eagle“ erworben werden können, der Spieler über ein nicht zu lösendes Level herausbringt.

Wer Angry Birds für Chrome herunterladen will, der besucht einfach den Chrome Webstore und installiert sich Angry Birds.

Google I/O: Rückblick auf Tag 1 – Ein Ice Cream Sandwich für Alle

Google I/O: Rückblick auf Tag 1 – Ein Ice Cream Sandwich für Alle

Google veranstaltet gerade die Google I/O Entwicklerkonferenz in San Francisco und kann mit, teilweise schon vorher erwarteten, Neuerungen und Maßnahmen, die lange überfällig erscheinen, einiges an Berichterstattung generieren.

Im Folgenden will ich die Ankündigungen kurz vorstellen und kommentieren. Einige der vorgestellten Dienste und Neuerungen wissen zu begeistern, andere locken lediglich einen verhaltenen Optimismus hervor, denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Ice Cream Sandwich und Honeycomb 3.1:

Mit Android Ice Cream Sandwich wird die überfällige Vereinigung der Geräte vollzogen, soll heissen sowohl Tablets als auch Smartphones erhalten wieder eine einheitliche Version. Leider stieß Google mit der Honeycomb genannten Android 3.0 Version in den Markt und veröffentlichte eine rein für Tablets angepasste Variante von Android, die Smartphones blieben auf Gingerbread zurück. Hier musste man offensichtlich schnell eine Version für Tablets zur Verfügung stellen um Apple auf den Fersen zu bleiben. Mit der Rückführung zu einer gemeinsamen Version, die alle Vorteile der neuen UI auch den Smartphones zugänglich macht, werden die Kunden und Entwickler zufrieden gestellt.

Honeycomb wird auf Version 3.1 geupdated und bringt einige Verbesserungen im Task Management, sowie in der Größe anpassbare Widgets mit sich. Der Topseller, was die neuen Funktionen angeht, ist meiner Meinung nach, ist auf alle Fälle die USB-Host Fähigkeit von Android. Somit können USB Geräte angeschlossen und verwendet werden, seien dies Tastaturen, Mäuse, Gamecontroller oder Festplatten, der Kreativität sollten hier keine Grenzen mehr gesetzt sein. Ice Cream Sandwich, als vereinte Version soll in Q4 zur Verfügung stehen, Honeycomb 3.1 wird ab sofort ausgerollt, wann es durch die entsprechenden Hersteller/Provider tatsächlich verfügbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

Die 18 monatige Update Garantieabsicht:

Um der Fragmentierung von Android auf den Leib zu rücken, hat sich Google die grössten Hersteller und Provider ins Boot geholt und verhandelt aktuell über eine Update-Garantie, die 18 Monate umfassen und Kunden eine Planungssicherheit verschaffen soll, wenn es um den Gerätekauf geht. Der Plan sieht folgendermaßen aus: Die teilnehmenden Hersteller sollen, sofern die Geräte die Hardwareanforderungen der neuen Androidversionen erfüllen, für alle Geräte, für mindestens 18 Monate Updates zur Verfügung stellen. Dies soll und das ist wichtig, zeitnah geschehen, damit man als Kunde nicht so lange wie bisher auf Updates warten muss und man der Android Fragmentierung entgegenwirkt.

Anzumerken gilt jedoch: Noch ist das keine verpflichtende Zusage, man verhandle im Moment mit den Herstellern, wie dieses Vorhaben umsetzbar ist und welche Voraussetzungen erforderlich sind. Mehr lesen

sekerneltux

Sony Ericsson Tutorial online: How to build a Linux kernel and flash it to the phone

Sony Ericsson nimmt weiter Schwung und platziert sich aktuell als Firma mit Nachahmungspotenzial, was Android-Geräte und vor allem die Unterstützung bezüglich Offenheit der eigenen Systeme angeht.

sekerneltuxNachdem man bereits die Unlocking-Webseite, auf der man Schritt für Schritt erklärte, wie man die Bootloader des Xperia PLAY, Xperia Arc und Xperia neo öffnet, online gestellt hat, folgt nun eine offizielle Seite, die den Weg zu Custom ROMs ebnen soll.

Sony Ericsson reagiert damit aktiv auf Einträge aus dem XDA-Developers Forum, wo einige User von Problemen bei der Kernelanpassung berichtet hatte. Ein Verhalten das anderen Herstellern absolut zur Nachahmung empfohlen werden sollte!

Was haltet ihr von Sony Ericssons Bemühungen die Custom ROM Szene zu unterstützen, bzw. den Benutzern die Freiheit zu lassen ihre Geräte zu nutzen wie sie wollen?

Quelle: SE Developer World (Blog)