Offizielle WKW Android App verfügbar

Alles dreht sich um Google+ und Facebook, da passiert es schnell, dass andere soziale Netzwerke unter die Räder kommen. So bin ich nur durch einen Hinweis darauf aufmerksam geworden, dass WKW (Wer-kennt-Wen.de), nach der offiziellen iPhone App, nun eine eigene Android App zur Verfügung stellt.

WKW Android App
WKW Android App

Viel kann ich darüber nicht sagen, fehlt mir ein entsprechender Account bei WKW um die Funktionalität der App testen zu können. Positiv erscheint aber immerhin der sehr sparsame Rechtehunger, denn ausser Zugriff aufs Internet möchte die App nichts haben. Heisst im Umkehrschluss aber auch, dass Adressbuchsynchronisation und Ähnliches nicht mit an Bord sein können.

Schaut euch die App einfach mal an, sofern ihr einen WKW Account habt und das Smartphone mit einer weiteren App beglücken wollt.

Gibt es hier WKW Nutzer, die sich die App eventuell schon angesehen haben und was dazu sagen können?

Sat-TV – immer und überall

Mit diesen Worten wirbt VirtualSAT, eine recht neue und doch interessante Firma, die Satelliten Fernsehen über Internet an verschiedene Endgeräte streamt. Ihr könnt das ganze entweder auf eine gemietete TV Box, direkt auf euren PC und sogar auf euer Handy streamen. Gestern war das Ende der Beta Phase für Android Geräte, und vorweg, die Idee dahinter ist echt nicht schlecht.

VirtualSAT verspricht Sat-Fernsehen ohne Satellitenschüssel

Aktuell stehen 72 Sender zur Verfügung, wovon 24 deutsch sind. VirtualSAT verspricht jeden Monat noch mehr Sender, und wenn man bedenkt wie viele Sender es für Sat gibt, kann das auch noch eine weile dauern 😉 Es ist auch möglich Sender vorzuschlagen und das Team versucht dann diesen Sender einzubinden.

Die App für Android ist (noch) recht einfach gehalten. Ein kurzer SplashScreen und dann werden einen auch schon alle verfügbaren Sender angezeigt. Ein kurzes anklicken des Senders genügt um den Sender anzuschauen. Mit einer stabilen HSDPA Verbindung hatte ich keinen einzigen Hänger und auch war der Ton nicht versetzt. Die Qualität war an sich gut, zwar kein HD, aber das macht ja auch wenig Sinn auf einem kleinen Bildschirm. Ihr solltet lediglich auf euren Traffic achten, wenn ihr über HSDPA schaut. Leider kann ich keinen genauen Wert angeben aber eins ist gesagt: Entweder ihr habt ein großes Freivolumen oder ihr benutzt gleich WLAN 🙂

Die PC Anwendung ist auch recht übersichtlich, jedoch steht diese noch in den Startlöchern. Sie wirkt etwas hakelig und hängt ab und an mal, jedoch wird sich das hoffentlich in Zukunft noch ändern. Auch ist kein HD mit der PC Version möglich.

Leider ist das ganze nicht kostenlos, man muss aber auch kein lästiges Abo abschließen. Es werden Pakete zur Verfügung gestellt. von 4,90 € für 1 Monat bis 49,90 € für 12 Monate, ein recht fairer Preis meiner Meinung nach, wenn natürlich die Leistung stimmt. Noch ist das ganze eine Beta und es ist damit zu rechnen das noch viel mehr Leistung bereitgestellt wird. Ich wünsche mir z.B. Features wie:

  • Zeitversetztes Fernsehen
  • HD
  • Aufnehmen

Jeder kann das Angebot von VirtualSAT 3 Tage lang kostenlos testen und sich selbst ein Bild machen. Bedenkt jedoch das das ganze noch im Aufbau ist.

[sws_toggle3 title=“24 Deutsche Sender (Zum anschauen klicken)“][sws_2_column]

  • Pro 7
  • RTL 2
  • RTL
  • Super RTL
  • Nickelodeon
  • N 24
  • Viva
  • VOX
  • Sat 1
  • KI-KA
  • ZDF info
  • 3 Sat

[/sws_2_column]

  • Euro-Sport
  • Channel 21
  • TW1
  • 9 Live
  • n-tv
  • Kabel 1
  • Euro News
  • ZDF
  • ZDF neo
  • Servus TV
  • go tv
  • ZDF Kultur

[/sws_toggle3]

Was haltet ihr von so einer Idee? Würdet ihr Geld dafür ausgeben Fernsehen auf eurem Handy zu schauen?

Android Datenübertragung in öffentlichen WLANs verschlüsseln

Es ist noch nicht allzu lange her, da gab es ein riesen Theater darum, dass Google Anwendungen teilweise Daten unverschlüsselt überträgen. Das Problem wurde teilweise behoben und die bemängelten Google Anwendungen benutzen nun SSL zur Verschlüsselung, jedoch ist dieses Problem nicht Google exklusiv. Jeder der sich in einem ungesicherten WLAN befindet oder über einen WLAN Hotspot surft, ist potenziell gefährdet. Ein Angreifer kann problemlos an die übertragenen Daten gelangen und diese dann unter Umständen missbrauchen, wie es bei Googles Anwendungen möglich war. Es gibt viele Apps, die das in Android eingetragene Google Konto verwenden und sensible Daten wie Passwörter im Klartext durch die Luft schicken. Dem kann man nur entgegen steuern, indem man den gesamten Traffic einer Anwendung oder des ganzen Systems getunnelt über eine SSH- oder eine VPN- Verbindung laufen lässt. Das ist aber nicht immer einfach und oft wissen nur Leute, die sich wirklich damit auskennen, wie genau man so etwas unter Android macht.

Abhilfe schafft da ein Programm wie SSH Tunnel. Diese App ermöglicht es ganz bequem einen SSH Tunnel aufzubauen und den Datenverkehr einzelner Apps, oder des gesamten Android-Systems, umzuleiten. SSH Tunnel erlaubt es mehrere Profile anzulegen, welche alle unterschiedliche konfiguriert werden können. Man könnte theoretisch für jeden Hotspot einen anderen Proxy benutzen. 😉

SSH Tunnel Einstellungen

Die Konfiguration ist für jeden verständlich: Hostnamen und Port des Servers eingeben, auf dem ein SSH Deamon verfügbar ist. Benutzer und Passwort eingeben und eigentlich seid ihr dann auch schon fertig. Einfach Verbinden, und der Traffic geht sichere Wege. KeyFiles können natürlich auch verwendet werden (nur OpenSSH). Optional könnt ihr auch Port Forwarding betreiben, leider funktioniert das Ganze nur mit Root. Wollt ihr den ganzen Spaß nur für einzelne Anwendungen benutzen, muss zusätzlich noch iptables vorhanden sein.

Ein praktisches Feature ermöglicht es, den SSH Tunnel an WLAN Netze oder 2G/3G zu binden, so wird der SSH Tunnel nur aktiv, wenn ihr in einem speziellen WLAN seid.

Testet es selbst einmal und schreibt uns eure Erfahrungen!

 

[sws_blue_box box_size=“620″]Positiv:
[sws_ui_icon ui_theme=“ui-smoothness“ icon=“ui-icon-plus“] [/sws_ui_icon] Gelungene App, die ein großes Maß an Sicherheit in offenen WLANs und Hotspots garantiert.
[sws_ui_icon ui_theme=“ui-smoothness“ icon=“ui-icon-plus“] [/sws_ui_icon] Viele Einstellungsmöglichkeiten, sehr einfache Konfiguration und praktische Features.

Negativ:
[sws_ui_icon ui_theme=“ui-smoothness“ icon=“ui-icon-minus“] [/sws_ui_icon]  Nur mit Root wirklich lauffähig.[/sws_blue_box]

Start des Dell Vostro V130 Langezeittests – Hardware und Vorstellung

Ein Dell Vostro V130 hat sich bei mir eingefunden und will einem Langzeittest unterzogen werden. Was der kleine 13 Zöller zu leisten vermag und wie er sich in Verbindung mit Ubuntu schlägt, soll in einer Alltagstestreihe näher beleuchtet werden.

Dell Vostro V130 rot und silber
Dell Vostro V130 rot und silber

Beruflich befinde ich mich häufig bei Kunden vor Ort und bin auf das Notebook als mobilen Begleiter angewiesen. Bisher leistete mir mein 15 Zoll Notebook von Samsung gute Dienste, aber es ist durchaus in die Jahre gekommen und schon ein ganz schöner Brocken. So begab es sich, dass Dell im Rahmen eines Mittelstandprojektes ein Vostro V130 für einen Langzeittest zur Verfügung stellte, hierfür schonmal vielen Dank. Für alle Facebookmitglieder lohnt es sich auf alle Fälle die interessante Dell Mittelstand Deutschland Seite im Auge zu behalten, hier gibt es im Rahmen der „Trade Secrets“ ebenfalls ein V130 abzustauben.

Im ersten Artikel will ich kurz beleuchten was das Vostro V130 ausmacht und in welcher Ausstattung es von mir getestet wird. Weitere Artikel gehen dann auf die Installation von Windows 7 und Ubuntu als Dual-Boot, vom USB Stick heraus, ein. Soviel zur ersten Planung, bzw. Dingen die bereits umgesetzt sind und nur noch in Textform gebannt werden wollen.

Grundlegendes schonmal vorweg, das Vostro V130 wurde bereits vom Vostro V131 abgelöst, sollte es Kritik am 130er geben und diese Dinge im V131 bereits von Dell verbessert worden sein, so werde ich dies entsprechend vermerken.

Display, Abmessung und Akku:

Das Vostro V130 kommt im schlanken Format mit 13,3 Zoll WLED Display (matt mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln) daher und bringt bei  einer Breite von 33cm, einer Tiefe von 23cm und einer Höhe von 1,65cm (vorn) bis 1,97cm (hinten), gerade einmal 1,59kg auf die Waage. Das Gehäuse wird von Aluminiumdeckeln umschlossen, die die Rückseite des Displays, sowie die Unterseite des Gerätes umschliessen. Der 6-Zellen Akku mit 30 Wh ist leider nicht austauschbar und der Schwachpunkt des V130, denn nach rund 2,5 Stunden geht ihm die Luft aus, so sehr man sich um batterieschonende Benutzung bemüht. Damit ist die sehr gute Mobilität, die der handliche V130 bietet, schnell durch die Rückkehr an den Stromanschluss geprägt. Beim V131 verbaut man hier gleich einen 6-Zellen Akku mit 65Wh, der produktiv bis zu 9,5 Stunden Laufzeit liefern soll: Kritikpunkt mit Bravour beseitigt!

Prozessor und Speicher:

Als Prozessor werkelt, im von mir getesteten V130, ein Intel Core i5-470UM mit 1,33 GHz (das Core i5 Equivalent im neuen V131 kommt als  i5-2410M mit 2,3 GHz daher). Unterstützt wird der Prozessor von 4 GB DDR3 SDRAM und einer 500 GB SATA Festplatte, die jederzeit deutlich hörbar ihre Scheiben mit 7200 U/Min kreisen lässt. Alternativ kann man auf eine SSD als Speicheroption zurückgreifen, die in der 128 GB Variante zur Verfügung steht.

Anschlüsse:

Dell Vostro V130 Anschlüsse Rückseite
Dell Vostro V130 Anschlüsse Rückseite

Beim V130 liegen noch alle Anschlüsse an der Geräterückseite, beim V131 wurden diese auf die rechte und linke Geräteseite verlegt, um den geänderten Akku unterbringen zu können. Die Variante der rückseitigen Anschlussverteilung erscheint mir wesentlich angenehmer, zumal sie so, aufgrund des fehlenden Dockports, immerhin zu mehr Ordnung auf dem Schreibtisch führt. Als Anschlüsse stehen ein HDMI-Port, ein VGA-Anschluss, zwei USB 2.0, sowie ein kombinierter USB/e-SATA Port und ein RJ45 fürs Netzwerk zur Verfügung. Komplettiert wird die Rückseite vom Anschluss für das Netzteil, sowie zwei grossen Lüftungsschlitzen, die die Abwärme aus dem Gerät transportieren soll. Die linke Geräteseite ist völlig unbefleckt, rechts befindet sich ein 5in1 Kartenleserslot und an der Gerätefront zwei Klinkenstecker für Headset und Mikrofon, sowie ein Simkartenslot für das integrierte UMTS Modem, der verbaute WLAN-Chip funkt in allen Netzen, beherrscht also 802.11 a,b,g und n.

Tastatur, Webcam und Verarbeitung:

Die Tastatur ist angenehm gross bemessen und nimmt quasi die vollständige Breite des Gerätes ein, Platz bleibt da nur noch für ein Touchpad, und die Möglichkeit die Handballen beim Schreiben abzulegen. Angenehm: die Handballenfläche ist angerauht und matt, das verhindert zwar keine Fingerabdrücke, aber lässt sie optisch nicht so starkt in den Vordergrund treten. Sowohl die Tasten des Touchpads, als auch die der Tastatur haben angenehme Druckpunkte und lassen sich sehr gut bedienen. Für meinen persönlichen Geschmack könnte die Tastatur eine Dämmungsmatte vertragen, das Anschlagsgeräusch entspricht nicht ganz der ansonsten makellosen Verarbeitung des Gerätes, welches an jeder Stelle, trotz der geringen Dicke, absolut verwindungssteif ist und kein Knarzen oder Zweifel an der Wertigkeit aufkommen lässt. Um diesen Eindruck zu unterstreichen verbaut Dell bei der Displayhalterung breite, bombenfest sitzende, Scharniere mit Kupferabdeckung (zumindest sieht es so aus). Oberhalb vom sehr hellen Display (das ohne Probleme im Freien abgelesen werden kann) befindet sich das eingebaute Mikrofon und die 2 Megapixel Webcam. Sowohl Mikrofon als auch Webcam können in einem ersten Google+ Hangout überzeugen, die Sprache ist klar und fast Telefonqualität und die Webcam liefert eine gefällige Bildübertragung. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder Kunstlicht, fängt sie, wie fast alle Webcams das Rauschen an.

Anmerkungen und erster Eindruck:

Das Vostro V130 weiss durchaus zu gefallen und ist für mobile Arbeiten kein schlechter Begleiter, sofern man stromgebunden arbeiten kann. Für mein altes Samsung habe ich zwei Akkus, damit ich durchwechseln kann und komme somit auf 6 Stunden Laufzeit, das reicht für einen Tag beim Kunden vor Ort, mehr als 6 Stunden aktive Arbeit am Notebook fällt da nie an, aber die 2,5 des V130 sind dann doch zu knapp bemessen. Ist, wie gesagt, aber hinfällig, das V130 wurde abgelöst und beim V131 hat man sich dieser Problematik erfolgreich angenommen. In Kombination des neueren Prozessors und höherer Taktrate, kann ich das V131 beinahe ungesehen empfehlen. Wie es allerdings mit dem Luftfluss und den Anschlüssen ist, die auf die Seiten verlegt wurden, kann ich nicht beurteilen. Beim V130 hört man den Lüfter, selbst im intensiven Betrieb, immer nur kurz, ob das auch beim V131 so geblieben ist – es bleibt zumindest zu hoffen.

Ich werde das Vostro V130 in der kommenden Zeit ausschliesslich benutzen und schauen wie es sich im Alltag schlägt und hier in regelmässigen Abständen davon berichten.

Die nächsten Artikel beziehen sich auf die Installation von Windows 7 und Ubuntu, die aufgrund des fehlenden optischen Laufwerks aus dem Netzwerk oder vom USB-Stick installiert werden müssen.

Falls ihr selbst Fragen habt oder Wünsche auf was ich in einem zukünftigen Test eingehen soll, lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das Xperia 4.0 Update

Xperia Play Update 4.0
Wer hätte nach dem Release des X10 damals gedacht, dass Sony Ericsson sich noch so mausert, klasse neue Geräte, schnelle Updates und sogar das X10 selber geupdated wird. So auch wieder passiert, seit einigen Tagen geistert bei den XDA Developer das 4.0 Update für das Xperia Play und Xperia Arc herum. Da man ja meist vorher wissen will, was in so nem Update steckt, will euch mal die Erneuerungen näher bringen …

Setup Assistent

Dieser hat einen neuen Anstrich verpasst bekommen und führt nun zusätzlich durch die WLAN Settings – vorher wurde man nur gefragt ob man WLAN nutzen will jedoch ohne irgendeine Reaktion dann dazu, wieso auch immer. Die Interneteinstellungen lädt, wie vorher auch, nach einer Provider-Abfrage die APN herunter. Ansonsten hier und da zwei – drei neue Grafiken. Chic Chic, wie meine ehemalige Werbetechnik-Lehrerin sagen würde.

Allgemein

Hier und da haben die System-Eigenen Applikationen einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Zum Beispiel sind die Anruf-Knöpfe im Anrufverlauf etwas Haptischer beim Anschauen – wirken mehr plastisch. Das „Spiele abrufen“ hat nun eine zusätzliche App in der man alle Xperia Play kompatiblen Spiele nun auch im Portrait Mode anschauen kann. Einige Widgets haben leichte Design Anpassungen erhalten, so hat man beim Musik-Widget ein leichtes Funkeln über der Seekbar (oder es ist mir vorher einfach nicht aufgefallen) und das „Spiele abrufen“ Widget heißt nun Fun & Downloads und hat auch eine kosmetische Behandlung erhalten.

Neuer Launcher

Dieser hat nicht nur ein leicht verändertes Aussehen verpasst bekommen, sondern kommt mit einigen neuen Funktionen daher. Die, zumindest aus meiner Sicht, wichtigste Erneuerung ist die Landscape Funktion. Endlich kann man das Telefon bedienen, während man es horizontal hält, es lebe die Wissenschaft. (Übrigens haben so ziemlich alle hauseigenen Apps einen Landscape Support.) Jetzt hat man außerdem einen „Design“ Menüpunkt. Doch leider fallen die Designfunktionen etwas mager aus. Man hat sieben vorgegebene Designs, welche nur das Wallpaper auf dem Homescreen und dass in den Apps beeinflusst. (Ihr wisst schon, dass das man eh kaum sieht …) Hoffe mal das Sony, da noch mehr Funktionalität nach liefert.


Neue Widgets

Auch hier hat sich die Japaner reichlich Mühe gegeben. Zu den neuen Widgets zählen: Datenmonitor (mit eigener App) welcher über einen Alarm verfügt, sodass man weis wie viel man im Monat noch verbrauchen kann. Ein „Favoriten und Anrufprotokoll“, wo man … ja halt seine Favoriten und seinen Anrufverlauf sieht. Zudem hat man nun auch ein eigenständiges Wetterwidget – ohne irgendeine App dahinter. Sehr cool. Was ich aber viel Coolerer (Superlative sind was Tolles) finde ist das Qriocity Widget und die dazu gehörigen Apps. Gibt es in zwei Varianten: Film und Musik. Dazu später mehr.

Qriocity

Sprecht mir nach. Ku-ri-o-si-tie. Sony’s eigener Medien-Kauf-und-Verleih-Dienst welcher einigen eventuell von der Playstation3 bekannt sein wird, ist nun auch auf den Xperia Geräten gelandet. Die Preise sind aber relativ teuer. 3€ für SD (das Gegenteil von HD) ausleihen. Zumal man eine Kreditkarte für den ganzen Spaß braucht und, zumindest bei mir, die PSN Punkte (also Prepaid aufgeladen) nicht zum Bezahlen genutzt werden konnten.

Das waren im Großen und Ganzen die Erneuerungen an der aktuellen Firmware. Ist euch, noch was aufgefallen was ich hier vergessen habe? Und was haltet ihr vom aktuellen Produkt Line-Up und der Produktbetreuung von Sony? Schreibt es mir in die Comments.

Datenschutzfreundlicher Facebook Like/Share Button

Die sozialen Facebook Plugins, darunter auch die Facebook „Like“ bzw. „Share“ Buttons sind heute auf fast jeder Internetseite zu finden und erfreuen sich großer Beliebtheit. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass diese Plugins gegen das Telemediengesetz (TMG) sowie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verstoßen und vor allem ab September gegen das Landesdatenschutzgesetz in Schleswig-Holstein. Den Betreibern von Webseiten werden Geldstrafen angedroht, wenn sie weiterhin diese Facebook Plugins benutzen, da diese jeden Besucher auf der Webseite tracken, ohne das der Benutzer davon etwas mitbekommt.

Soziale Facebook Plugins
Soziale Facebook Plugins tracken die Besucher der Webseite

Jeder der Geldstrafen aus dem Weg gehen möchte, oder einfach nicht möchte, dass Facebook seine Besucher trackt kann dies einfach umgehen. Wir auf nodch.de gehen ebenfalls diesen Weg, auch wenn wir nicht aus Schleswig-Holstein heraus handeln. Es reicht aus, wenn ein Anwalt sich auf das Recht in Schleswig-Holstein bezieht!

Statt des Facebook Like/Share Buttons benutzen wir nun folgende Adresse:

   http://www.facebook.com/sharer.php?u={URL zum Beitrag}&t={Titel}

Unter WordPress lässt sich das recht simpel mit folgendem Code einbauen. Einfach an entsprechender Stelle folgenden Code einbauen;

<a href="http://www.facebook.com/sharer.php?u=<?php the_permalink() ?>&amp;t=<?php the_title(); ?>">
    <img src="http://www.nodch.de/wp-content/themes/nodch2011/custom/images/icons/fbshare.png">
</a>

Ihr braucht nur ein eigenes kleines Bild wie z.b. unser schamlos gefälschter  Button, den ihr auch gerne benutzen könnt 🙂

Damit werden nur Informationen zu Facebook übertragen, wenn der Benutzer eine Aktion mit Facebook ausführt und ihr seid Datenschutzrechtlich auf der sicheren Seite. Einziger Nachteil ist, das neben dem Button kein Zähler angezeigt wird. Es lässt sich nun darüber streiten, ob nur Facebook die bösen sind oder alle Webseiten die ein CDN benutzen oder Sachen extern hosten.

Was haltet ihr davon? Werdet ihr die Plugins ausbauen bzw. austauschen? 

Mit Fastboot unter Ubuntu ein Image flashen

Am Beispiel von Ubuntu 11.04 und dem Sony Ericsson Xperia PLAY möchte ich hier ganz kurz auf die Nutzung von Fastboot zum Flashen von Image Files eingehen.

Fastboot Xperia PLAY unter Ubuntu 11.04
Fastboot Xperia PLAY unter Ubuntu 11.04

Will man unter Ubuntu einen neuen Kernel auf Android Smartphone flashen, braucht man, (unter Windows natürlich auch) zusätzlich zum Android SDK, die fastboot Binary.

Eine reibungslos funktionierende Version, im Zusammenhang mit dem Xperia PLAY, gibt es z.B. in folgendem Beitrag bei den XDA-Developers.

Auf der Konsole kann man fastboot von dort schnell mittels wget ziehen:

wget http://xt720.ru/Tools/fastboot

Grundlegend läuft der Flashvorgang mit allen Geräten identisch ab:

  • Entsprechende Image Datei herunterladen (z.B. boot.img)
  • Endgerät in den Fastboot Modus versetzen (Beim Xperia PLAY muss man hierzu das ausgeschaltete Gerät bei gedrückter Suche/Lupe-Taste per USB an den PC anschliessen)
  • Fastboot das Image flashen lassen
  • Gerät anschalten
Der Befehl zum Flashen ist immer ähnlich, man startet fastboot, gibt an was man machen will, in diesem Beispiel flashen, welchen Bereich man schreiben möchte und letztendlich die Image Datei.
Ausgeschrieben stellt sich das im Falle einer boot.img so dar:
sudo ./fastboot flash boot boot.img
Hier gehen wir davon aus dass sich fastboot, als auch die Image Datei im selben Verzeichnis befinden, sollte das abweichen, dann muss der Pfad zur boot.img natürlich entsprechend angepasst werden.
Das Xperia PLAY verhält sich unter Ubuntu ein bisschen anders, hier müssen wir fastboot noch einen Parameter mitgeben, damit der richtige Bereich auf dem PLAY angesteuert und der Befehl überhaupt ausgeführt wird:
sudo ./fastboot -i 0x0fce flash boot boot.img
Damit klappt es auch mit fastboot, dem Xperia PLAY und Ubuntu 11.04, wie im vorgestellten Fall.

Ubuntu Passphrase vom verschlüsselten Homeverzeichnis auslesen

Schon während einer Neuinstallation von Ubuntu bekommt man angeboten das komplette Homeverzeichnis verschlüsseln zu lassen und zum Abschluss der Installation wird man aufgefordert die Passphrase zu sichern/notieren, damit man im Falle der Fälle wieder an seine Daten kommt, sollte das System kaputt sein, oder man die Platte in einen anderen PC einbinden möchte.

Ubuntu Workspaces

Hat man sich die Passphrase allerdings während der Installation nicht gesichert, oder die Mitschrift verlegt, so kann es einem schnell warm und kalt werden.

Ein kleiner Konsolenbefehl schafft hier Entspannung und man kann sich jederzeit, im laufenden Betrieb, die Passphrase anzeigen lassen:

ecryptfs-unwrap-passphrase

Sichert euch diese an einer geeigneten Stelle, sonst kommt ihr nicht mehr an eure Daten heran, sollte das System, aus welchen Gründen auch immer, mal nicht mehr funktionieren!

Eye-Fi Pro X2 – Es liegt Speicherplatz in der Luft

Daten von der SD-Karte direkt auf einen PC speichern, auf dem Smartphone ablegen oder direkt zu Onlinediensten hochladen und das beinahe mit jedem Gerät das SD-Karten unterstützt?  All das verspricht Eye-Fi, eine Firma die SD-Karten WLAN fähig macht.

Eye-Fi Pro X2
Eye-Fi Pro X2

Wie das Ganze tatsächlich funktioniert wollte ich mir natürlich einmal selbst anschauen und habe freundlicherweise eine Eye-Fi Pro X2 Karte für einen Test bekommen.

Was sind nun diese Eye-Fi Karten? Erstmal sind es handelsübliche SD-Karten, mit unterschiedlichen Speichergrössen, die getestete Pro X2 kommt mit 8GB Class 6 daher. Das Interessante ist, dass man eine WLAN-Funktionalität in den Karten verbaut. Somit kann sich die Karte in quasi jedes Drahtlosnetzwerk einbinden lassen und dann seine Daten, je nach vorheriger Konfiguration über diesen Weg zur Verfügung stellen.

Inbetriebnahme und Einrichtung:

Soviel zur Theorie, in der Praxis ist dafür ein bisschen Vorarbeit nötig. Zuerst will die Karte eingerichtet werden, das kann über einen beliebigen SD-Kartenleser geschehen, oder mittels des mitgelieferten SD auf USB Adapters. In der Software, die für Windows und MacOS zur Verfügung steht (Linux fehlt hier leider), registriert man die Karte und richtet diese ein.

Hierzu gehören die Einrichtung der Netzwerke, in denen man die Karte betreiben möchte, denn dies ist nur über die Software und Kartenleser möglich, eine Funktion um auf die Karte per IP zugreifen zu können, würde ich mir hier wünschen, oder diese über die Android, bzw. IOS App zu konfigurieren. Alternativ kann man, zumindest bei der Pro X2 einen vorhandenen Hotspot Account hinterlegen, auf diese Weise verbindet sich die Karte selbständig, sobald man in Reichweite eines geeigneten Hotspots ist. Interessant ist der Direct-Mode, der ein Ad-Hoc Netzwerk erstellt, auf das man über die App zugreifen und Daten zwischen Karte und Smartphone austauschen kann.

Nun kann man die Art und Weise des Datenaustausches konfigurieren und sich entscheiden welchen Weg die Dateien von der Eye-Fi Karte aus nehmen. Die Auswahl ist hier äusserst umfangreich, so kann man den direkten E-Mail Versand konfigurieren, Dateien auf den PC übertragen lassen, oder sie direkt zu beliebten Diensten hochladen (Flickr, Picasa, Youtube und viele mehr).

Eye-Fi Center
Eye-Fi Center

Man muss sich also vorher Gedanken machen wohin die Daten sollen, um diese Einstellung zu ändern muss die Karte nämlich wieder an den PC angeschlossen werden. Hat man allerdings die wichtigsten Netze, Direct-Mode und Freigabeoptionen eingerichtet, kann man die Karte in ein beliebiges Gerät, in meinem Fall eine Kamera, einlegen und loslegen.

Direct-Mode:

Ab hier ist es relativ unspektakulär, denn die Eye-Fi Karte tut genau das, was sie verspricht: sie funktioniert. Bilder und Videos wurden direkt über den konfigurierten Weg von der Karte aus übertragen und standen in akzeptabler Zeit (natürlich abhängig von Netzwerkgeschwindigkeit, oder Internetgeschwindigkeit des genutzten WLANs) auf dem Zielrechner, oder in den Onlinediensten zur Verfügung. Interessant beim Direct-Mode, gerade für Fotografen, die Karte schiebt Bilder direkt auf den PC, hier sind sie für eine erste Bildbetrachtung an einem Notebook, iPad usw. verfügbar, ohne jegliche Kabelschlacht.

Eye-Fi Direct Mode
Eye-Fi Direct Mode

Die Verbindung mit dem Smartphone ist zwar ganz nett, aber hier schiebt man von einer 8GB Karte in Richtung eines Gerätes, das im Regelfall über eine ähnliche Speichergrösse verfügt. Einzig die Option diese Daten dann direkt über das Mobilnetz des Smartphones zu versenden ist interessant, einen entsprechenden Tarif mit ordentlich Volumen vorausgesetzt.

Endless Memory:

Eine nette Funktion und ebenfalls für Fotografen interessant: der quasi endlose Speicher. Die Eye-Fi Karte überträgt die Daten permanent ans ausgewählte Ziel und kann so eingerichtet werden, dass sie die Daten von der Karte quasi von vorne wieder entfernt, wenn es nach hinten heraus eng wird. In diesem Fall dienen die 8GB eigentlich nur als Puffer und die Karte als Übertragungsbrücke zum Zielgerät. Einem Shooting ohne Kartenwechsel steht somit nichts im Wege, da die Pro X2 RAW Formate unterstützt, ist sie für Fotografen wie geschaffen.

Akkulaufzeitverkürzung:

Sowohl die Konfigurationssoftware, als auch die getestete App funktionieren reibungslos und machen Spass. Natürlich verbraucht das Gerät, in dem die Eye-Fi Karte eingelegt ist, mehr Akku als mit einer herkömmlichen SD-Karte, aber das sollte ja selbstverständlich sein. Genaue Messungen kann ich hierzu nicht anbieten, gefühlt ist aber aber gut ein Viertel weniger, was bei Geräten mit ohnehin kurzer Akkulaufzeit durchaus unangenehm werden kann. Ersatzakkus retten an dieser Stelle natürlich und man muss sich entscheiden ob die zusätzliche Funktionalität den erhöhten Akkuverbrauch rechtfertigt.

Fazit:

Alles in Allem bin ich mit der Eye-Fi Pro X2 sehr zufrieden gewesen, lediglich eine „Over-the-Air“ Konfiguration per Webbrowser oder App hätte ich mir gewünscht. Mit einer UVP von 99€ (ist die Eye-Fi Pro X2 sicherlich kein offensichtliches Schnäppchen, funktioniert allerdings so tadellos, dass man, gerade als Fotograf, darüber nachdenken kann, nimmt sie einem doch einiges an Arbeit und Einrichtung (Kabelverbindung zum Notebook usw.) ab. Wer auf RAW-Format Unterstützung, Geotagging und Hotspot Access verzichten kann, der darf ruhig mit der Eye-Fi Connect X2 mit 4GB duchstarten. Diese wird mit einem UVP von 59,99 € angeboten und die 4GB sollten dank der unterstützten Endless Memory Funktion ohnehin nicht ausgehen.

Mehr Informationen, zu den unterschiedlichen Funktionen der Karten und zu Eye-Fi generell, gibt es auf der offiziellen Webseite von Eye-Fi.

Amazon hat die Karten ebenfalls im Sortiment und ist immer einen Blick wert:

Minecraft Pocket Edition für das Xperia PLAY

Es wurde ja bereits angekündigt und nun ist es erhältlich, Minecraft in der Pocket Edition. Vorerst exklusiv für das Sony Ericsson Xperia PLAY als Download im Android Market.

Minecraft Pocket Edition
Minecraft Pocket Edition

Ich konnte mich bisher nicht für Minecraft begeistern lassen, es scheint allerdings ein wirklich grosser Erfolg zu sein. Konsequent folgt daher die Androidumsetzung für das Xperia PLAY, um auch mobil weiter kleine Klötzchen setzen zu können.

Die veröffentlichte Version trägt die Nummer 0.1 ist ist tendenziell als Alpha Version zu sehen. Bisher sind 36 Blocktypen verfügbar und man ist nach dem Kauf um €4,86 ärmer. Weitere Funktionen, sowie eine Veröffentlichung auf weiteren Androidgeräten wird in der Zukunft erfolgen.

Wo sind die Minecraft Spieler? Habt ihr ein PLAY und werdet das Spiel kaufen, oder habt ihr es gar schon angetestet?