Nexus 7 mit externem USB Speicher erweitern

Das Nexus 7 hat die Techwelt begeistert. Viel Leistung für verhältnismässig wenig Geld, das zieht positive Reviews nach sich und die eine oder andere Unzulänglichkeit wird als nicht mehr so schlimm erachtet, denn es kostet ja nur 200$.

So fehlem dem Nexus 7 ein UMTS Modul, was tatsächlich verschmerzbar ist, leider aber auch die Möglichkeit den Speicher per SD-Karte zu erweitern. Hier geht Google weiter den bisherigen Weg der Nexus-Geräte und verzichtet auf einen Kartenslot.

Nexus 7 Tablet (Foto: Google)
Nexus 7 Tablet (Foto: Google)

Gerade zur Urlaubszeit und wir befinden uns fast alle in der Ferienzeit, zumindest potenziell, ist ein Tablet wie das Nexus 7 ein begehrter Reisebegleiter. Angeboten wir das Nexus 7, welches vermutlich erst im September in Deutschland erhältlich sein wird, in einer 8GB oder einer 16GB Variante. Befüllt man den internen Speicher mit ein paar Happen für den Urlaub, ist schnell das Ende des verfügbaren Speichers erreicht. Das Nexus 7 wehrt sich aber nicht grundlegend gegen mehr Speicher, daher möchte ich euch nun zwei potenzielle Wege zeigen, wie man zu mehr nutzbarem Platz in Verbindung mit dem Nexus 7 kommt.

Wifi Speicher ohne das Gerät zu rooten:

Das Nexus 7 kann, wie so ziemlich alle Android Geräte, auf Speicherplatz zugreifen, der im verbundenen Netzwerk zur Verfügung steht. Mit Wifi-Festplatten, also Platten die bereits einen kleinen Server laufen haben und ihren Speicherplatz per WLAN zugänglich machen, kann man sich mit dem Nexus 7 bequem verbinden und ein Mehr an Daten mit sich führen. Externe Platten haben ihren Preis, Platten mit WLAN erst recht, das sollte einem bewusst sein.

Zwei Varianten wären die etwas günstigere [amazon_link id=“B005KSYWXS“ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Kingston Wi-Drive mit 16 GB (Amazon Link)[/amazon_link], die noch in einer [amazon_link id=“B005KSXZR2″ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]32 GB Variante[/amazon_link] und einer [amazon_link id=“B0081LJ0QK“ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]64 GB Variante[/amazon_link] angeboten werden. Hier bewegt man sich, je nach Variante noch preislich unterhalb von 120€.

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Darf es ein bisschen mehr sein – sowohl was den Speicher, als auch den Preis angeht, dann hat Seagate mit der GoFlex Serie bereits USB 3.0 und WLAN-fähige Platten im Angebot: [amazon_link id=“B0058FQAF6″ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Seagate GoFlex Satellite 500 GB (Amazon Link)[/amazon_link]. Für 165€ bekommt man hier eine schnell angebundene Platte mit 500GB Speicherplatz.

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Beide Lösungen haben sicherlich ihren Preis, allerdings sollte man bedenken dass man die Platten generell als externen Speicher nutzen kann und den Speicher per WLAN gleichzeitig mehreren Geräten zur Verfügung stellen kann.

Externer Speicher per USB-OTG und Root auf dem Nexus 7:

Variante zwei setzt voraus dass das Nexus 7 gerootet ist und eine App installiert ist, die es ermöglicht USB Geräte zu mounten. Eine Variante wäre StickMout von Chainfire:

[app]eu.chainfire.stickmount[/app]

Einfach die Suche im Play Store bemühen, es finden sich ein paar Apps die in der Lage sind USB Geräte mit dem Android Smartphone oder Tablet zu verbinden.

Besitzt man noch kein entsprechendes Kabel, so wir noch ein USB-OTG Kabel benötigt um aus dem Micro-USB Anschluss des Nexus 7 einen USB Port für die externe Festplatte zu „zaubern“. [amazon_link id=“B006TT8GZW“ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Ab rund 2€ geht es hier bei Amazon los[/amazon_link], doch selbst die originalen Kabel der Hersteller kosten um die 10€, falls man sich also beim Hersteller wohler fühlt.

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Hat man nun als Kabel und ein externes USB Speichermedium, egal ob Stick oder Platte, dann kann man beides mit dem Nexus 7 verbinden und mittels der App einbinden. Ein bisschen günstiger als die erste Variante, aber auch nicht so komfortabel und ein Rooting des Gerätes wird vorausgesetzt.

Variante 1 mit externen Speicher per WLAN sollte bei fast allen Android Geräten funktionieren, Variante 2 mittels USB-OTG Kabel klappt nicht bei allen Geräten und setzt Root voraus!

Ich hoffe dieser Tipp war für euch hilfreich, falls ihr selbst Hinweise oder Ideen habt, dann einfach rein in die Kommentare damit!

How To: .cue/.bin Dateien in .iso konvertieren

Es ist äusserst einfach Images von CDs oder DVDs unter Linux einzubinden, ohne diese auf ein physikalisches Medium brennen zu müssen.

ISOs, häufig anhand der .iso Endung erkennbar, sind nach den Vorgaben der Internationalen Standartisierungs Organisation erstellte Abbilder von Medien. Wie man diese unter Ubuntu mounten kann, haben wir bereits beschrieben: ISOs unter Ubuntu mounten

Hin und wieder kommt man allerdings an kombinierten .cue/.bin Dateien vorbei. Häufig empfiehlt es sich diese Dateien einfach in ein ISO-Format zu konvertieren, mit bchunk geht das schnell und ohne Probleme.

Zuvor muss bchunk installiert werden, das kann man direkt über das Software Center machen oder auf der Konsole mittels APT:

sudo apt-get install bchunk
.cue/.bin Image nach .iso umwandeln mit bchunk
.cue/.bin Image nach .iso umwandeln mit bchunk

Um nicht zu sehr zu verwirren ersparen wir uns die kompletten Optionen von bchunk und behandeln eine reine Umwandlung von .cue/.bin Dateien ins ISO-Format. Dies geht mit folgendem Befehl:

bchunk image.bin image.cue image.iso

Das war es auch schon, denn nach kurzer Zeit ist eine .iso Datei erstellt, die nun gemountet werden kann.

War der Artikel für euch hilfreich, dann freuen wir uns über ein +1 oder like. Gerne könnt ihr den Artikel auch teilen.

Testbericht: Sony Xperia S – Der Allrounder?

Das erste Android Smartphone unter Sonys eigener Flagge, also getrennt vom ehemaligen Partner Ericsson, ist das Xperia S. Das mittlerweile schon einige Zeit auf dem Markt befindliche Dual-Core Gerät hat sich bei uns eingefunden, um seine Stärken und Schwächen in einem Test durchleuchten zu lassen.

Sony Xperia S Front
Die Front des Sony Xperia S wird durch die transparente LED Leiste an der Geräteunterseite bestimmt.

Seit März diesen Jahres ist das aktuelle Spitzenmodell aus dem Hause Sony auf dem deutschen Markt verfügbar. Das Xperia S ist ein äusserst potentes Dual-Core Gerät, welches Sonys Lineup nach oben hin abrundet. Bis zur Wachablösung, diese soll wohl das LT29i Codename Hayabusa vollziehen, ist das Xperia S das Höchste der Gefühle, was Sonys Android Hardware im Smartphonebereich angeht.

Nach der Übernahme der Ericsson Anteile, betreibt Sony das Mobiltelefongeschäft wieder alleine. Das Xperia S ist der erste Spross aus der neuen alten Familie und ein ansehnlicher noch dazu. Bevor wir hier auf die Details eingehen gibt es vor ab die nackten Zahlen.

Technische Daten:

[sws_blue_box box_size=“550″]Abmessung: (H x B x T) 128,0 x 64,0 x 10,6 mm
Gewicht: 144 g
Display: 10.9 cm (4,3″) TFT-Touchscreen, 16 Millionen Farben, 1.280 x 720 Pixel
CPU: 1,5 GHz-Qualcomm-Dual-Core-Prozessor
GPU: Adreno 220
Akku: 1750 mAh (nicht wechselbar)
RAM: 1GB
Interner Speicher: 32GB, bis zu 1,8GB für Apps
Externer Speicher: nicht erweiterbar
Kamera: 12,1MP mit LED-Blitz, Video bis 1080p
Frontkamera: 1,3 MP, Video bis 720p
WLAN: 802.11 b/g/n
Daten: UMTS HSPA 850 (Band V), 900 (Band VIII), 1900 (Band II), 2100 (Band I), GSM GPRS/EDGE 850, 900, 1800, 1900[/sws_blue_box]

Sony Xperia S Lieferumfang
Sony Xperia S Lieferumfang: Standardkost + 2 NFC Tags

Design:

Vom Design her geht Sony mit der neue NXT Reihe eigene Wege und verbaut eine LED beleuchtete transparente Leiste am unteren Ende der Geräte. Optisch sicherlich ein Hingucker, wie das ganze Gerät. Schlicht und schnörkellos kommt unser Testgerät daher, welches in schwarzer Farbe gehalten ist, die Rückseite ist dabei mattiert. Die Frontseite wird vom 4,3 Zoll grossen Touchscreen dominiert, der an seinem unteren Ende durch immer sichtbare „Berührungspunkte“ der Soft-Touch Tasten abgerundet wird. Damit man erkennt welche Funktion diese Tasten innehaben, werden sie in Form von Symbolen, in der transparenten Leiste direkt unterhalb des Displays, dargestellt. Sowohl Micro-USB als auch Micro-HDMI Eingang werden von einem Schutzdeckel verschlossen, das lässt keine offenen Lücken im Design, stört aber gerade beim USB Anschluss, der häufig genutzt wird, durchaus, denn es ist einfach fummelig. Wie dünn die Abdeckung der Rückseite wirklich ist, sieht man erst wenn man diese entnimmt. Dies ist einzig und alleine dafür notwendig um die Micro-SIM ins Gerät einzulegen. Der Akku ist fest ins Gerät verbaut, einen SD-Karten Slot gibt es nicht. Warum man die SIM nicht direkt per Slot an einer Gerätekante verbaut hat, ist mir ein Rätsel. So hätte man sich ein echtes Uni-Body Gerät zaubern können – im Marketing ja nicht ganz unwichtig.

Eine Rundumansicht des Gerätes gibt es in unserem Video zum Lieferumfang und der Hardware:


YoutTube Direktlink

Hardware:

Stephen Sneeden, Product Marketing Manager von Sony Mobile, liess im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona verlautbaren, dass man 2012 wohl keine Quad-Core Geräte von Sony erwarten sollte und somit liegt das Xperia S voll im Zeitplan. Bereits auf der CES angekündigt, präsentierte es sich auch auf dem MWC als Spitzenmodell aus dem Hause Sony. Der verbaute 1,5 GHz getaktete Qualcomm Snapdragon Prozessor zählt leider noch nicht zur aktuellen S4-Serie, weiss aber im laufenden Betrieb durchaus zu begeistern, anders als der festverbaute 1750 mAh Akku. Diesem ging in unserem Test recht schnell die Puste aus, bei wirklich intensiver Nutzung: Always On, Autosync immer an, vielen Mails, zahllosen WhatsApp Nachrichten, Google Talk aktiv usw.. Verglichen mit meinem Galaxy Note das bei gleicher Nutzung locker 1 1/2 Tage hält, doch enttäuschend. Zwar ist der Akku im Note mit 2500 mAh spürbar grösser dimensioniert – das Display allerdings auch, so sollte sich die Akkunutzung in der Waage halten.

Ansonsten gibt es bei der Hardware keine Kritikpunkte. Das Display besitzt eine tolle Schärfe und weiss mit seiner Leuchtkraft zu überzeugen. Subjektiv betrachtet gefällt es mir von allen aktuellen Smartphones am besten, selbst mein Galaxy Note muss sich hier hinten anstellen. Auf die front- und rückseitige Kamera gehe ich gesondert ein. Sony verbaut NFC ins Xperia S und legt zwei Smart Tag getaufte NFC Tags bei, damit man sofort loslegen kann.

Sowohl RAM als auch interner Gerätespeicher sind ausreichend bemessen und stellen 1GB bzw. bis zu 1,8GB zur Verfügung. Der intern verbaute Flashspeicher von 32GB ist leider nicht durch SD-Karten erweiterbar, aber ebenfalls grosszügig dimensioniert.

Vom Hardwarepaket ist das Xperia S ein wirklich ausgewogenes Angebot, welches dank stimmiger Softwareabstimmung Spass in der Benutzung macht.

Software:

Sony liefert das Xperia S mit Android 2.3 Gingerbread aus, welches als Grundlage dieses Tests diente. Pünktlich zum Abschluss des Tests stand das angekündigte Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich bereit, welches aus Zeitgründen nicht mehr getestet und in diesen Bericht einfliessen konnte.

Die letzten Sony Ericsson Modelle die ich in der Hand hatte und hier bereits in Tests vorgestellt habe, wie zum Beispiel das Xperia PLAY als auch das Xperia mini pro, fielen vor allem durch die gut abgestimmte Systemsoftware angenehm auf, das Xperia S ist hier zum Glück keine Ausnahme. Die Bedienung des Android Grundsystems geht flott von der Hand, Ruckler und Ladeverzögerungen sind nicht zu beobachten. Sonys Anpassungen an die Androidoberfläche gestalten sich gewohnt minimalistisch, im aktiven Betrieb sieht man vor allem die Widgets, welches sich schnell entfernen lassen. Alle weiteren Anpassungen, wie Sortiermöglichkeiten des App-Drawers sind nützlich und unaufdringlich.

Kamera:

Sony verbaut einen Exmor-R Sensor in das Xperia S und bietet eine Auflösung von maximal 12 Megapixeln für Fotoaufnahmen sowie Full-HD mit 1080p bei Videoaufnahmen mit der rückseitigen Kamera. Die Frontkamera liefert immerhin noch 1,3 Megapixel und Videoaufnahmen mit bis zu 720p. Der Exmor-R Sensor ist hintergrundbeleichtet, was Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen zu Gute kommen soll, also immer dann wenn man in Räumen Fotografiert und die Beleuchtung nicht ausreichend ist. Leider konnte im Test von diesem Werbeversprechen nichts festgestellt werden. Fotos in schlechten Lichtverhältnissen verrauschen so stark, dass man sich wünscht einen externen Blitz für das Smartphone zu haben, hier hilft auf die verhältnismässig gute maximale Offenblende von 2,2 nicht weiter. Alle Testfotos waren unansehnlich und dies obwohl sie natürlichen Tageslichteinfall hatten, also nicht bei Dunkelheit, sondern zu Sonnenauf- oder Sonnenuntergang im Zimmer aufgenommen worden. Fotos mit dem verbauten LED-Blitz sind nicht ansehnlicher. Hier gilt weiterhin: Smartphonekameras machen bei gutem Licht schöne Fotos, ersetzen aber die Kompaktkamera nicht – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kommen wir aber zu den positiven Seiten der Kamera und des Xperia S. Ich liebe dedizierte Kameratasten!!! In jedem – in Worten: J E D E M – Smartphone ist genug Platz auf der Geräteseite, eine Kamerataste zu verbauen. Hier wünscht man sich eine Vorgabe wie einst von Microsoft bei den Windows 7 Geräten, dort mussten die Geräte eine dedizierte Kamerataste besitzen. Ob man sie nutzt, oder lieber mittels Touchscreen seine Auslösungen startet, das mag jedem Anwender selbst überlassen sein, aber ich mag die Auswahl haben. Man verwackelt einfach weniger Bilder wenn man nicht in einer Hand halten und mit der anderen Hand aufs Display grabschen muss. Sony spendiert der Kamera eine Schnellstartfunktion, einfach Kamerataste durchdrücken und gedrückt halten, dann startet die Kameraanwendung und ein Bild wird ausgelöst. Das funktioniert auch wenn sich das Gerät mit gesperrtem Bildschirm im Standby befindet. Eine Voransicht was man dann anvisiert bekommt man allerdings nicht, so startet und schiesst man zwar innerhalb von 2 Sekunden ein Bild, kann dies aber fast immer direkt in die Tonne treten, weil man nicht das eingefangen hat, was man wollte. Um die Kamera schnell zu starten lohnt die Taste allerdings immer, man muss ja nicht durchgedrückt halten und kann so, nach dem wirklich schnellen Start der Anwendung, in Ruhe seinen Bildausschnitt wählen.

Die Automatikfunktionen, vor allem die Szenenerkennung des Xperia S funktionieren durchwegs tadellos, alle Umgebungsbedingungen wurden korrekt analysiert und die entsprechende Option umgehend gewählt. Ein Resultat der Makrofunktion könnt ihr hier erleben:

Sony Xperia S Makroaufnahme
Test der Makrofunktion der Kamera des Sony Xperia S

Für eine Smartphonekamera ein wirklich ansehnliches Resultat, auch wenn der Käfer natürlich etwas blöd in der Achse liegt und somit der Kopf leicht in die Unschärfe gleitet. Nicht nur die Makrofunktion liefert schöne Bildresultate, auch die integrierte Panoramafunktion ist funktional:

Sony Xperia S Panorama
Die Panoramafunktion des Sony Xperia S weiss durchaus zu gefallen, das Stitching funktioniert gut.

Mehr als eine Auslösung und einen ruhigen Schwenk benötigt es nicht um derlei Aufnahmen zu produzieren. Das macht Spass und ofrdert die Nutzung solcher Funktionen, denn mit den Resultaten kann man wirklich leben.

Grundlegend ist mir der Sensor des Xperia S aber zu verrauscht und Sony versucht dies mit eine etwas zu wohlwollenden Komprimierung der JPEG Dateien zu kompensieren. Heisst letztendlich: 100% Ansichten sind nicht mehr schön, auch wenn die Bilder auf dem Smartphone selbst richtig klasse wirkten. Dort spielt allerdings eine Optimierung der Bilder durch die Mobile Bravia Engine ebenfalls eine Rolle, diese hebt einige der Unzumutbarkeiten der Kameara wieder auf.

NFC und Smart Tags:

Das Xperia S kommt mit einer NFC Funktion und ist damit für die ferne Zukunft gerüstet und das schreibe ich bewusst so provokativ, denn eine Flächendeckende NFC Unterstützung werden wir erst in ein paar Jahren sehen. Allerdings kann NFC sehr bequem sein, für jeden Anwender persönlich, wie die Nutzung von Smart Tags in Kombination mit dem Xperia S zeigt:


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Man kann sich komplette „Schaltstrecken“ bauen, vom Schlafzimmer bis ins Büro und so jederzeit, völlig unkompliziert und schnell, das Anwendungsprofil des Smartphones wechseln. Kurz an den NFC Tag halten und schon ist das Profil gewechselt, WLAN aktiviert/deaktiviert, bestimmte Apps gestartet und und und. Das macht Spass und in der kurzen Testphase konnte ich die potenziellen Möglichkeiten überhaupt erst zu erahnen beginnen.

Fazit:

Werfen wir zum Fazit mal direkt die Negativpunkte in den Raum, die im Gewand des Akkus und der Kameraleistung bei schlechten Lichtverhältnissen daherkommen. Die Leistung des Akkus kann mich überhaupt nicht überzeugen, hier war nach 10-15 Stunden Nutzung bei mir Ebbe. Das hält für einen Arbeitstag, da darf aber auch nicht viel passieren und die Länge von Telefonaten sollte sich in Grenzen halten. GPS oder Navigation wollen wir gar nicht erst aktivieren, dann sind maximal einstellige Laufzeiten möglich. Ich konnte es selbst zwar nicht mehr testen, aber nach Rückfrage scheint sich an der Akkulaufzeit auch mit dem Update auf Ice Cream Sandwich keine Besserung einzustellen. Über die Kameraleistung bei schlechten Lichtverhältnissen haben wir ja schon gesprochen, lassen wir an dieser Stelle einfach nochmal Bilder sprechen.

Xperia S Kameratest Innenraum ohne Blitz
Xperia S Kameratest Innenraum ohne Blitz
Xperia S Kameratest Innenraum mit Blitz
Xperia S Kameratest Innenraum mit Blitz am Tag

Bildet euch selbst eine Meinung, die Unzulänglichkeiten sieht man selbst im Crop auf 1280 Pixel und das nicht unwesentlich.

Probleme mit Displayverfärbungen, wie sie offensichtlich häufiger auftauchen, gerade in den Ecken sollen hier Gelbstiche auftauchen, konnte ich beim Testgerät nicht feststellen. Abseits vom bereits erwähnten Punkt dass man auf den Rückdeckel hätte verzichten und einen Slot für die SIM-Karte hätte verbauen können, bleibt nicht viel zu kritisieren.

Das Xperia S fühlt sich einfach gut an, sowohl von der Hardware gesehen, als auch von der Abstimmung der Software. Es macht Spass es zu benutzen, egal wann und wo, denn das Display bietet eine sehr gute Ablesbarkeit, selbst bei Sonnenlicht. Mit Preisen ab 379€ (Amazon), ist es eine sehr gute Wahl, denn man bekommt viel für sein Geld. Man muss sich der Schwäche des Akkus bewusst sein, ausserdem entspreche ich nicht dem durchschnittlichen Smartphone Benutzer, denn dieser sollte den Akku etwas länger beanspruchen können. Eine Laufzeit von 24 Stunden sollte im Rahmen des Machbaren sein, aber ein Laufzeitwunder wird das Xperia S dadurch trotzdem nicht.

Stellt man alle Vor- und Nachteile gegenüber dann ist das Xperia S ein attraktives Gerät, gerade für den verhältnissmässig „geringen“ Preis. Gegen mein Galaxy Note würde ich es nicht tauschen wollen, aber allen Anderen Aufsteigern kann ich es ohne schlechtes Gewissen empfehlen.

Das Schlussfazit und noch ein paar weitere Eindrücke gibt es ebenfalls in Videoform, viel Spaß dabei:


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