Ubuntu 13.04 Raring Ringtail ist released!

ringtail

Alle sechs Monate freuen sich die Nutzer der release Versionen von Ubuntu auf ein Update. Heute ist es mal wieder soweit, Ubuntu 13.04 steht als Download bzw. als Update bereit. Zu den Erneuerungen gehören die Social Lense (welche Gwibber ersetzt), verbesserte Bluetooth Steuerung, Kontrolle von Apps auf eure Socialnetwork Konten und ein Window-Snapping wie ähnlich wie bei Windows.

Der Hauptfokus des Updates liegt jedoch auf der Geschwindigkeit. Unity verbraucht weniger RAM und alles fühlt sich geschmeidiger an, was ja ein Kritikpunkt an der Version 12.10 gewesen ist.

Wie steht ihr zu den aktuellen Änderungen in Ubuntu? Mögt ihr die Lenses in Ubuntu?

Facebook Home – Facebook vergewaltigt Android

Facebook hat der Gerüchteküche entsprochen und sowohl einen Android-Launcher, als auch ein „Facebook“ Phone präsentiert. Zum 12.04.2013 soll Facebook Home, so der Name des Launchers, für ausgewählte Geräte (HTC One X, HTC One X+, Samsung Galaxy S III und Samsung Galaxy Note II) über den Android Play Store verfügbar sein. Weitere Geräte folgen nach und nach, man plant Facebook Home im Monatszyklus mit einem Update zu versehen, welches für neue Funktionen und eine erweiterte Geräteunterstützung sorgen soll.

Facebook Home Cover Feed

 

Was ist also Facebook Home?

Facebook Home ist grundlegend einfach nur ein Launcher. Launcher gibt es unter Android viele, sie sorgen für Abwechslung und stärken den Ruf der hohen Anpassbarkeit von Android. In diese Kerbe schlägt nun Facebook und positioniert somit sein soziales Netzwerk viel prominenter, als es eine einfache App jemals könnte. Facebook Home ist in der Lage den Desktop, ja sogar den Lockscreen zu verändern und tut dies sehr zu seinem eigenen Vorteil. Der klassische Lockscreen ist verschwunden, hier prangt der Cover Feed, eine Vollbildansicht einer einzelnen Statusmeldung eines eigenen Kontaktes. Mittels Wischgeste kann man horizontal durch die unterschiedlichen Meldungen blättern und diese mittels Doppelklick direkt liken. Über das eigene Profilbild kommt man in ein Schnellmenü, von wo aus man in den Messenger, die eigentlich Appliste und zur zuletzt verwendeten App wechseln kann. Benachrichtigungen werden mittels der sogenannten Chat heads angezeigt, also den Profilbildern der eigenen Kontakte, die einem gerade eine Nachricht zukommen lassen. Von dieser Art der Benachrichtigung profitieren nur die im Facebook Messenger nutzbaren Dienste, sprich SMS und Facebook Nachrichten.

Facebook Home Chat Heads

 

Die Chat Heads schweben über Allem und werden als Overlay jederzeit angezeigt, egal in welcher App man sich befindet. Die Gestensteuerung die Facebook seinem Home verpasst hat ist grundlegend schlüssig und einfach zu erlernen: will man einen Chat schliessen, so „packt“ man sich den entsprechenden Kopf und zieht ihn nach unten aus dem Display heraus.

Schöne neue Welt oder gibt es einen Haken?

Was für alle Teile von Facebook sehr gut klappt, ist für den Rest von Android tendenziell hinderlich. Die sehr funktionale Benachrichtigungsleiste von Android, inklusive Schnellfunktionen tritt durch Facebook Home komplett in den Hintergrund und ist grundlegend erst dann sichtbar, wenn man sich in einer App befindet (sofern es keine von Facebook eingebundene Anwendung ist), die sich aus dem Facebook-Universum heraus bewegt. Alles was Facebook selbst betrifft befindet sich im Vollbild-Modus, so auch der eigene App-Launcher, aus dem heraus man schnell Statusmeldungen und Check-Ins absetzen kann.

Facebook Home App Launcher

 

Hiermit erhält Facebook Vollbild-Werbeflächen, die man dringend benötigt um Geld mit dem Netzwerk verdienen zu können. Stellt euch also die zusammenhangslosen Werbeeinblendungen, die man im Moment in der App bekommt, im Vollbild vor, dann könnt ihr euch vorstellen, wohin die Reise gehen wird.

Facebook handelt hier, in meinen Augen, vollkommen konsequent und richtig. Ein eigener Launcher ist die maximale Präsenz die man auf einem Smartphone erreichen kann – nicht ohne Grund setzen alle Hersteller auf eine wie auch immer angepasste eigene Oberfläche, um sich so von der Konkurrenz abzusetzen. Facebook will das auch, aber alle Schäflein unter ein Dach ziehen.

Ich glaube der Launcher kann von Erfolg gekrönt sein, denn viele Anwender machen nicht viel mehr als eine paar Bilder, kurz die eigenen Freunde wissen was man treibt und im gleichen Atemzug zu schauen was eben diese gerade tun – all das geht mittels Facebook Home direkt über eine Anlaufstelle. Mit zusätzlichen Funktionen und sicherlich kommenden vernetzten Mini-Games, hat man 90% der klassischen Smartphonenutzung eines unbedarften Anwenders abgefangen, genaus diese sind sicherlich die Zielgruppe von Facebook Home und werden den Launcher auch installieren.

Was ist nun mit dem Facebook Phone?

Das „Facebook Phone“ ist das zuvor gemunkelte HTC First geworden, letztendlich ist dies aber nur ein Smartphone, welches Facebook Home vorinstalliert hat, mit LTE Unterstützung und bei AT&T im Vertrag angeboten wird. Dies soll nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt sein, denn letztendlich wird dank des Launchers so ziemlich jedes Smartphone (und in absehbarer Zukunft auch Tablet) zum Facebook Phone, sofern man dies denn möchte.

Und nun?

Ich werde mir für euch Facebook Home anschauen, einen kleinen Artikel mit Video dazu machen, damit ihr einen besseren Einblick bekommen könnt. Das Schöne an Facebook Home: jeder kann es sich anschauen, man kann den Launcher einfach nur mal testen und muss ihn nicht zum Standardlauncher befördern und vor Allem: man kann ihn wieder deinstallieren. In sofern darf man schauen was Facebook hier auf die Beine gestellt hat, ohne sich zu knechten, wie es Android passiert ist, denn das tritt bei Facebook Home sehr stark in den Hintergrund und wurde aus dem Grunde gewählt, weil es mit Android möglich ist, das System so weit zu verstecken und die eigene Anwendung in den Vordergrund zu spielen. Bei iOS, Windows Phone oder Blackberry OS geht das nicht. Ob das in dieser Hinsicht von Vorteil oder Nachteil ist, lasse ich einmal offen im Raum stehen.

Und nun kommt ihr, lasst uns eure Meinung zu Facebook Home da!

Erfahrungsbericht: LG Pocket Photo – mobiler Fotodrucker

LG hat ein sehr breites Produktportfolio, denn neben TV-Geräten, Smartphones, Mikrowellen, Staubsaugern und einer ganzen Menge an weißer Ware, macht man nun auch in Druckern – mobilen Druckern, um genau zu sein.

LH Pocket Photo Draufsicht

Den LG Pocket Photo haben wir im Rahmen des Festival der Farben in die Tüte gesteckt bekommen, mit der dezenten Bitte sich das Gerät doch einmal anzuschauen. Als Blogger ist man über Testgeräte immer froh und entwickelt daraus gerne Content, der Hersteller muss es sich aber trauen dabei einen Satz heiße Ohren zu bekommen, so wie es im Falle des Pocket Photo sein wird – dazu kommen wir aber im Laufe des Artikels.

Was ist der Pocket Photo?

Aus dem Namen erschließt es sich beinahe unweigerlich, der Pocket Photo ist ein mobiler Drucker, der quasi „aus der Tasche heraus“ Fotos erzeugen kann. Dank verbautem Akku kann dies ohne jegliche Stromzufuhr geschehen, sofern man das Gerät vorab über Micro-USB Verbindung mit einer Steckdose in Verbindung gebracht hat.

LG Pocket Photo Lieferumfang

Wie wird gedruckt?

LG greift beim Druckverfahren auf eine Variante zu, die von ZINK (steht für Zero Ink), einem Polaroid-Tochterunternehmen entwickelt wurde. Ganz grob gesprochen wird hier Papier genutzt, dass verschiedene Ebenen besitzt, in die Farbpigmente eingearbeitet sind und dann mittels Hitze angesprochen werden. Spricht man also die gelbe und blaue Farbe an, wird das Ergebnis ein grünes Farbpixel sein. Soweit so einfach. Zink setzt hier auf rund 180 Patente, bzw. zum Patent angemeldete Verfahren, für die man einen komplett eigenen Artikel schreiben könnte. Wen das Verfahren interessiert, der schaut einfach mal auf der Infoseite von Zink vorbei.

Grundlegend druckt man mit dem Pocket Photo, indem man ein geeignetes Endgerät mittels Bluetooth koppelt. Dank verbautem NFC-Chip klappt die Koppelung schnell und das Endgerät ruft direkt die richtige App im Android Market auf:

[appbox googleplay com.lge.media.lgpocketphoto screenshots]

Die App ist intuitiv bedienbar und lässt dem Anwender die Möglichkeit das Bild minimal zu bearbeiten, oder zusätzliche Informationen einzublenden. Hier können Textinformationen, sowie ein QR-Code eingebunden werden. Dieser ist jedoch beschränkt, was die Fülle an Informationen betrifft, denn man kann ihn nicht in der Größe ändern, um so Luft für mehr scannbare Inhalte zu bekommen.

Was liefert LG zusammen mit dem Pocket Photo?

Der Lieferumfang des Pocket Photo ist überschaubar, neben dem Gerät an sich befindet sich eine Bedienungsanleitung in der Box, sowie ein Micro-USB Kabel, nebst passendem Netzadapter, sowie 3 Pakete mit je 10 Seiten ZINK Papier. Man kann also direkt loslegen und 30 Seiten „verdampfen“ und sich kreativ ausleben. Nachschub gibt es im freien Handel, hier kosten 100 Seiten, also 10 Pakete, 19,90 € bei Amazon.de.

Wozu um Himmels Willen einen mobilen Drucker der Bilder in Visitenkartengröße ausgibt?

Das war die Frage, die Mann sich unweigerlich im ersten Moment stellt. Frau ist hier schon kreativer: personalisierte Visitenkarten, Passfotos und und und. Nun gut, es scheint einen Anwendungsfall zu geben, ich bin ja gar nicht so engstirnig! Personalisierte Visitenkarten lasse ich mir gefallen, kann ich mir beruflich sogar gut vorstellen: kurz ein Foto geschossen, persönliche Infos mit drauf, QR Code mit der VCard und ausgedruckt! Die nächste Messe ist gerettet und man fällt auf – Pustekuchen!

LG Pocket Photo Einschub

Das Aber!

Dem Pocket Photo geht, je nach Motiv, schon nach 10 Schnipseln die Puste aus. Mal ganz davon abgesehen dass dann auch das Papier leer ist. Hat man sparsame Motive, dann kann man auch 15 oder im Idealfall 20 „Seiten“ drucken, aber dann ist der Akku leer. Parallel am Strom betrieben hält der Pocket Photo leider auch keinen Dauerdruck aus, denn entweder wird nicht schnell genug nachgeladen oder man gelangt sehr schnell zur Meldung „Gerät ist zu heiß!“.

Was der Pocket Photo dann produziert ist leider ganz und gar nicht erfreulich, denn der Ausdruck lässt Farbvielfalt und Brillianz vermissen. Zwar schreibt LG in weiser Voraussicht bereits im Handbuch: „Die Farben auf dem gedruckten Foto können sch von denen auf dem Bildschirm des Smartphones unterscheiden.“, aber dass was am Ende dabei heraus kommt, will man trotzdem nicht wahrhaben. Die Fotos sind verwaschen, haben Schlieren, besitzen eine ganz schwache Farbsättigung und nehmen dem Anwender den Spaß an der eigenen Kreativität, denn bei Anschaffungskosten von 199 € für das Gerät und 20 Cent pro Druck, erwartet man einfach mehr und das zu Recht!

Leider scheint die Qualitätsproblematik kein Indiz für ein Montagsgerät zu sein, denn andere Teilnehmer der Bloggerevents klagen über ähnliche Qualitätsmängel. Selbst ein mehrfacher Durchlauf des sogenannten Smart-Blattes schaffte hier keine Abhilfe, denn dieses Blatt wird genutzt um das Gerät zu kalibrieren und zu reinigen. Alle Bilder waren von der Auflösung her auch weit über der geforderten Größe von 1280×2448 Pixeln. Eventuell schafft hier ein Update Abhilfe oder ein Nachfolgegerät.

Der Drucker im Bewegtbild

Ich habe ein Video zum LG Pocket Photo gemacht und stelle ihn und die Funktionen darin vor, zeige auch wie die Koppelung per NFC funktioniert, sowie was die App zu bieten hat:


YouTube Direktlink

Das Fazit

In seiner jetzigen Ausführung ist der [amazon_link id=“B00ALQICJE“ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Pocket Photo[/amazon_link] in meinen Augen nicht nutzbar. Zwar habe ich mich wirklich bemüht Anwendungsgebiete zu finden, jedoch versagt er gerade in diesem Umfeld und für die fallweise Anwendung, wenn mal ein oder zwei Ausdrucke benötigt werden (die man dann auch noch im Visitenkartenformat haben will), ist das Gerät mit 199 € eigentlich zu teuer, wie ich finde. Als Passfotodrucker ist die Qualität der Ausdrucke zu schlecht – es ist also ein Teufelskreis. Lediglich bei Ausdrucken in schwarz/weiß war das Gesamtbild befriedigend, aber das sollte kein Maßstab sein.

Finger weg und auf eine neue Serie warten, bzw. schonmal das LG Optimus G organisieren und damit einen Schwung Fotos geschossen, die man dann auf einem anständigen Fotodrucker ausgibt!

 

Copy wildert im Revier von Dropbox und box

Mit Copy hat Barracuda Networks einen Cloudspeicher-Dienst veröffentlicht, der es dem geneigten Benutzer noch schwieriger macht, im ohnehin schon fast undurchdringlichen Dschungel der Onlinespeicher-Anbieter, die richtige Wahr zu treffen.

Copy Cloud Speicher

Barracuda Networks sollte dem informierten Leser ein Begriff sein. In den letzten Jahren ist man eher dadurch aufgefallen, dass man interessante Firmen zugekauft und das Portfolio vervollständigt hat, als dass man durch eigene Innovationen von sich hätte Reden gemacht. Als einer der Pioniere im Anti-Spam Umfeld genießt Barracuda Networks einen noch immer ansehnlichen Ruf und diesen möchte man nun offensichtlich nutzen.

Copy bietet zum Start weg Clients für die wichtigsten Betriebssysteme: Windows, Linux und MacOS, sowie mobile Clients für Android und iOS.

[appbox googleplay com.copy screenshots]

Als Benutzer bekommt man 5 GB kostenlosen Onlinespeicher, welcher um weitere 5 GB aufgefüllt wird, wenn man einen Referrer-Link genutzt hat. Empfiehlt man selbst weiteren Leuten den Speicher, erhält man für jeden darüber angemeldeten Benutzer weitere 5 GB (sofern neben der reinen Anmeldung ebenfalls die Software installiert wurde). Hier geht Copy mit großen Schritten voran, bei der Konkurrenz sieht das Modell zwar ähnlich aus, die zusätzlichen Volumina fallen aber gleichfalls geringer aus. Benötigt man darüber hinaus Speicherplatz, so kann man sich diesen hinzukaufen, die Preise sind mit 99$/Jahr für 250 GB und 149$/Jahr für 500 GB ganz stark unter dem Preisgefüge der Konkurrenz.

Copy ist sicherlich einen Blick wert und kann durch verschiedenste Clients zu den jeweiligen Betriebsystemen glänzen, wie gut man sich gegen Dropbox und box in der Zukunft durchzusetzen vermag muss abgewartet werden, der Kampf kann nicht nur über Speicherpreisdumping gewonnen werden, denn eine solche Geschäftspraktik geht immer zu Lasten der Qualität.

Falls ihr euch anmelden wollt, dann dürft ihr das über unserer Referrer-Link tun und selbst zusätzliche 5 GB abkassieren: nodch.de Copy Referrer-Link

Was haltet ihr von Copy und wie steht ihr zu Cloud-Speicher generell?