Halbherzig

Man kann beinahe alles, was man macht, mit vollstem Elan und besten Marketing vollziehen. Zumindest, wenn man etwas erreichen will.
Allerdings gibt es auch Menschen, die diesem Erfolgsprinzip, nichts abgewinnen können.
Dies konnte ich erneut am Wochenende bewundern.
Der Kneipenwirt, den ich gerne mal am Wochenende, mit meiner Anwesenheit beehre, hatte Livemusik im Programm, schön dass er dies nicht beworben hat, sich der Besuch zahlender Gäste dadurch auf etwa 10-15 Leute beschränkte und der Wirt trotzdem immer wieder darüber jammert, dass niemand da ist und die Abende ihn kein Geld bringen.
Hätte ich nicht durch Herrn G., der am Abend zuvor, wohl auch durch Zufall, erfahren hatte, dass es Samstags Livemusik geben wird, mitgeteilt bekommen, dass man mal vorbei schauen könnte, so wäre dies komplett an mir vorüber gegangen.
Schade für die Musiker, denn die ware alles andere, als schlecht und haben das nicht verdient.
Naja, zum Ende des Jahres ist Schluss, dann gibt es einen neuen Wirt und der alte wird sich weiterhin wundern, was er falsch gemacht hat.
Unverständlich und schade, denn die Vergangenheit hat definitiv gezeigt, dass der Laden eine Goldgrube sein kann, wenn man ein wenig mehr Elan an den Tag legt.

4 Gedanken zu „Halbherzig

  • Montag 23rd Oktober 2006 um 18:37
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    Wir sollten uns dem Herrn R. vielleicht als Marketing Spezialisten vorstellen. Schließlich kennen wir die Lokalität ja inzwischen lange genug. 🙂

  • Dienstag 24th Oktober 2006 um 11:14
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    Ach was, halbe Sachen machen wir nicht. Wo kämen wir denn hin? Bringen den Laden ans Laufen und zahlen dann trotzdem unser Abendmahl…nee, wir übernehmen die Bude einfach gleich ganz und stellen uns Ralle als Geisel an 😉

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