Nodchs Alltagstipps

Herzlich willkommen, zu einer, eventuell neuen Kategorie.

Heute möchte ich euch, anhand meiner Versäumnisse, Probleme im Alltag ersparen und beginne daher mit dem richtigen Umgang gegenüber Polizeibeamten.

Um nach Hause zu kommen habe ich eine, noch nicht offizielle, Auf- und Abfahrt der Autobahn, über einen Rastplatz. Klar, hin und wieder stehen dort auch mal ein paar Beamte und kontrollieren, aber das kommt selten genug vor, bisher wurde ich erst einmal zur Kasse gebeten – 20 Euro – das ist nicht teuer, vor allem, wenn man ansonsten den Umweg fahren müsste.

Als ich nun also auf der A7 unterwegs gewesen bin, um zu einem Kunden zu kommen, dachte ich mir, da ich auch hier den Weg über den Rastplatz kenne, kein Problem, kürzt du einfach ab. Weit gefehlt – willkommen in Bayern, hier gehören Polizeibeamte zum Landschaftsbild und sind immer und überall anzutreffen. Naja was solls, die Beschilderung gleicht der „meines“ Rastplatzes – ergo: kostet auch gleich viel.


Da ich ein umsichtiger Mensch bin und mitdenke, lege ich, parallel zur Aufforderung:

„Führerschein und Fahrzeugpapiere“,

die sicherlich geforderten 20 Euro gleich mit in die Mappe meiner Fahrzeugpapiere und lächel den Polizisten an, unterstreiche die Geste sogar noch mit:

„Damit wir hier schneller voran kommen!“

Wäre ich nun eine Frau, könnte somit um die Ecke denken, hätte ich ahnen können, was nun kommen sollte.

„Wollen sie uns bestechen? Steigen sie bitte mal aus!“

Der Ton wird zunehmend unfreundlicher, damit kann ich gar nicht gut umgehen, jeder der mich kennt weiss das. Autoritätsproblem nannten das einige Lehrer, damals zur Schulzeit und testierten dies in der Schulakte. Beim Aufeinandertreffen mit der Polizei, vor allem in Bayern, wenn man selbst durch und durch Hesse ist, nicht angebracht!
Wir kommen also nicht wirklich voran, könnte daran liegen, dass wenn drei Leute gleichzeitig reden, keiner wirklich zu Wort kommen kann, oder daran, dass ich von Natur aus einfach immer Recht habe. 😉

Der kleine Ausflug endet also auf dem Präsidium, meinen Termin muss ich noch nach hinten schieben, toll, nun auch noch den Kunden verägert! Der soll bloss nicht auf die Idee kommen, mich dafür später anzumachen, das könnte heute böse enden.
Auf dem Präsidium geht dann alles ganz schnell, Herr Leitner, der zuständige Beamte, knapp einen Kopf kleiner als ich und mit der Stimme eines 12 Jährigen gesegnet, sieht schnell ein, was meine wahre Intension gewesen ist, ich also alles im Sinn hatte, aber keine Bestechung – mal im Ernst, wenn man bestechen will, dann fängt man doch nicht mit einem zwanzig Euro Schein, für zwei Leute an – aber egal.

Das ganze Schauspiel, von der Abfahrt auf der Raststätte, bis zur Abfahrt auf dem Präsidium dauerte 1 Stunde 23 Minuten, besten dank.


Hier nun also mein wohlgemeinter Alltagstipp:

Solltet ihr in Berührung mit der Polizei kommen, das Strafmaß schon kennen, dann wartet entweder ab, bis ihr aufgefordert werdet, oder bestecht gleich richtig! 😉

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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