Passwörter aufschreiben ist sicher!

Einen sehr guten Artikel zum Thema Passwörter habe ich im Weblog von F-Secure gefunden und werde den relevanten Teil wiedergeben. Der Tipp ist einer von vielen, wie man gute Passwörter generieren und merken kann.

Im Prinzip verhält es sich damit wie bei EC-Karten der Banken, zur Nutzung werden zwei Faktoren benötigt. Informationen wie Kontonummer und Bankleitzahl sind offen abgedruckt, sollte man also den Geldbeutel verlieren kennt der „Finder“ diese beiden Daten, was ihm jedoch fehlt ist die PIN, nur damit werden die Informationen auch einsetzbar.

Sehen wir uns das Beispiel von F-Secure an:

F-Secure: password on post it

F-Secure: password on post it

Im oben gezeigten Beispiel ist das Passwort nach folgendem Schema erstellt. Die ersten drei Stellen sind eine Identifizierung wozu das Passwort dient. aMA ist in diesem Fall für Amazons Webseite. Die Schreibweise kann variieren, aMa, AMa, amA und AMA sind natürlich ebenso möglich, das kann man sich ganz nach eigenem Gusto erstellen. Die nun 4 folgenden Stellen sind eine zufällige Zeichenfolge und der Grund dafür dass man sich das Passwort aufschreiben sollte, da sich keinerlei Zusammenhang haben. Zu guter Letzt kommt nun noch eine „PIN“, die man sich auswendig merken sollte, wie die PIN der EC-Karte. Die gemerkte PIN wird dann mit dem aufgeschriebenen Passwort kombiniert und dort einfach vorne, in der Mitte oder hinten angestellt und schon hat man, je nach Länge der PIN (gehen wir mal von einer vierstelligen PIN aus, wie bei den Bankkarten), ein 11-stelliges recht sicheres Passwort.

Um eines Beispiels Willen sagen wir die „PIN“ wäre: 4n$1

Kombiniert man diese nun mit dem ersten Post-it Beispiel von F-Secure lautet das Passwort also: 4n$1aMA2242, aMA4n$12242, oder aMA22424n$1, alles Passwörter die keine direkten Zusammenhänge haben und als recht sicher einzustufen sind, da sie 10 oder mehr Stellen haben, Buchstaben und Zahlen beinhalten, Gross- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen enthalten.

Das Schönste ist jedoch. Man muss sich nur die PIN merken und kann den Rest des Passwortes an den Monitor heften, in den Geldbeutel legen, all das, vovon man immer abgeraten bekommt, wenn es um Passwörter geht.

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. mehr Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Weitere Informationen

Schliessen