Pat(t) und Patterchon

Wir haben gewählt und der CDU mit 0,1% den Regierungsauftrag erteilt, aber was ist dieser wert, entsteht doch keine regierungsfähige Mehrheit aus den altgedienten Koalitionspartnern. Für andere Koalitionsspielchen sieht es ebenfalls schlecht aus, die FDP will nicht mit Rot und Grün, diese wollen nicht mit der Linken (vollkommen nachzuvollziehen) und die Grünen haben da so ein persönliches Problem zwischen ihrem Spitzenkandidaten und Herrn Koch.

Was passiert also? Koalitionsverhandlungen mit neuen Vorsitzenden? Man munkelt ja über einen Weggang von Koch in Richtung Berlin und will uns dafür den Jung schicken…ich glaub es geht los.

Mein Tipp: Neuwahlen, aber erstmal wird monatelang gegen die Wand verhandelt und regiert.

6 Gedanken zu „Pat(t) und Patterchon

  • Montag 28th Januar 2008 um 17:36
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    Na gut, angeblich freust Du Dich über politische Kommentare. Also hier meins zur Wahl:

    Mit diesem Ergebnis muss man sich bald schämen, ein Hesse zu sein.

    Bei laut diskutierten Themen wie z.B. Jugendkriminalität, Flughafenausbau, Mindestlöhne, Atomenergie usw zeigte die liebe Frau Y einen Kuschelkurs oder aber völlig weltfremde Ideen um diese Probleme zu beheben.

    Ich frage mich daher: Wieso wählten so viele die SPD und Die Linke, wo zumindest eine Partei davon bereits auf Bundesebene so eindrucksvoll bewiesen hat, dass sie es nicht schaffen auch nur eines der gesetzten Ziele annähernd zu erreichen?

  • Dienstag 29th Januar 2008 um 0:14
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    Da die Wähler billige „Medienschlampen“ sind und sich brav die Meinung zuwerfen lassen, ohne zu reflektieren, da muss man sich nicht wundern. Über Konsequenzen denkt natürlich niemand nach. Denken wir an den Flughafenausbau: Am Ende schreien sie alle wenn es am Flughafen so lange dauert, sie nicht zeitig in ihr gewähltes Ziel kommen, geschweigen denn in den Flieger der sie dorthin bringen soll. Wie aber soll es gemacht werden, wenn schon jetzt die Kapazitäten beinahe erreicht, wenn nicht gar schon überschritten sind? In Bochum schreien sie alle wegen Nokias Werksschliessung; es ist auch nicht auszuschliessen dass sich im Rhein-Main Gebiet mal ein Konzern sagt er müsse sich nach Alternativen umsehen, weil er seine Fracht nicht mehr zeitnah und bezahlbar ins Ausland bekommt, weil der Flughafen die Umschlagszahlen nicht mehr stemmen kann.
    Es ärgert mich einfach dass nur von zwölf bis Mittag gedacht wird und Parteien gewählt werden die keinerlei Ideen zur Finanzierung ihrer Vorschläge haben, bzw. wie die Grünen schon lange nicht mehr grün sind.
    Man sollte einen Asylantrag stellen und auswandern, politisches Asyl gewähren ja doch noch einige Länder!

  • Dienstag 29th Januar 2008 um 14:27
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    *lehnemichzurückundessepopcorn*

    Die ureigene Sinnfrage des Parteiensystems ist per se schon relativ schwierig zu begreifen, da hilft es leider nicht, wenn der liebe Herr Otto Normalbürger sich alle vier Jahre zwischen den Gruppierungen entscheiden muss, aber sonst sich absolut nicht an dem, was von den Gewählten eigentlich geleistet wird (oder auch gerade, was nicht geleistet wird), interessiert und orientiert.

    Sprüche kloppen können sie alle, aber ob da etwas dahinter ist, zeigt sich leider erst ein paar Jahre später – dann kommen aber schon die nächsten Sprüche. Eine öffentliche, ehrliche, selbstkritische und möglichst objektive Leistungsbilanz habe ich in diesen Bereichen -von allen Seiten- bisher noch nie gesehen. Wahrscheinlich interessiert das aber nicht, und das Werbebudget ist dafür auch nie zu haben.

    Wenn es denn woanders besser wäre…

  • Mittwoch 30th Januar 2008 um 14:48
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    Das stimmt wohl leider, jedoch ergibt sich bei Xylophoni, verzeihung Ypsilanti, bei mir kein durch Kompetenz geprägtes Bild. Darauf zu warten was eine solche Regierung in 4 Jahren verschlimmbessern kann ist halt auch keine wirkliche Lösung. Bisher konnte sie leider nicht schlüssig erklären wie sie ihre Ideen finanzieren will.

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