SHA-1 geknackt

Bruce Schneier hat in seinem Blog bekannt gegeben dass das Hashverfahren SHA-1 geknackt wurde.

Mehr Informationen gibt es bei heise und auf Bruce Schneiers Webseite

SHA wird als so genannte Hash-Funktion von vielen Applikationen eingesetzt, um die Echtheit von Daten zu bestätigen. Insbesondere viele Verfahren zur digitalen Signatur setzen unter anderem SHA ein. Eine Hash-Funktion erzeugt aus einem Datensatz eine vergleichsweise kurze Zahl, den Hash-Wert, der als eine Art Fingerabdruck benutzt wird. Stimmt der abgespeicherte Hash-Wert des Originals mit dem der vorliegenden Kopie überein, sind die Daten gleich beziehungsweise unverändert. Gelingt es jedoch, einen zweiten Datensatz zu erstellen, der den gleichen Hash-Wert erzeugt — also den gleichen Fingerabdruck hat — dann ist das Verfahren geknackt. Angreifer könnten Daten manipulieren, ohne dass es über den Hash-Wert bemerkt würde.

Quelle: heise.online

SHA-1 Broken

SHA-1 has been broken. Not a reduced-round version. Not a simplified version. The real thing.

The research team of Xiaoyun Wang, Yiqun Lisa Yin, and Hongbo Yu (mostly from Shandong University in China) have been quietly circulating a paper announcing their results:

* collisions in the the full SHA-1 in 2**69 hash operations, much less than the brute-force attack of 2**80 operations based on the hash length.

* collisions in SHA-0 in 2**39 operations.

* collisions in 58-round SHA-1 in 2**33 operations.

This attack builds on previous attacks on SHA-0 and SHA-1, and is a major, major cryptanalytic result. It pretty much puts a bullet into SHA-1 as a hash function for digital signatures (although it doesn’t affect applications such as HMAC where collisions aren’t important).

The paper isn’t generally available yet. At this point I can’t tell if the attack is real, but the paper looks good and this is a reputable research team.

More details when I have them.

Quelle: Schneier on Security

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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