Finger weg von Android, kauft Android!

Das ist mal eine Überschrift, reisserisch und frei für jegliche Interpretation. Was ich damit sagen will werde ich euch aber auch gleich erklären, denn das Thema ist mir wichtig.

Die meisten Leser wissen es bereits, ich bin schon recht lange dabei, im Androidzirkus.. Mit dem Samsung Galaxy, also dem i7500, dem ersten Spross der großen Reihe, bin ich Mitte 2009 eingestiegen und will Android als Betriebssystem auf meinen Smartphones nicht mehr missen.

Google Nexus Portfolio

Im Februar 2010 machte ich mir Gedanken über das Updateverhalten der Hersteller, dies war der Zeitpunkt, als Google mit dem Nexus One erstmals ein Gerät mit direktem Support auf den Markt brachte, und was soll ich sagen – den Artikel könnte ich nahezu unverändert so stehen lassen. Traurig, aber wahr!

Wir schreiben den November 2012, die Verbreitung von Android hat in Deutschland die 50% überschritten (weltweit bereits 75%), wenn man von Smartphones redet und die auf Android 2.3 basierenden Gingerbread Versionen auf eben diesen ganzen Geräten haben immernoch mehr als 50% Marktanteil, obgleich es bereits zwei neue Versionen gibt und die Dritte bereits angekündigt ist und in wenigen Tagen auf den ersten Geräten verfügbar sein wird. Diese Geräte sind allesamt aus der Google Nexus-Reihe. Vom ersten Nexus One einmal abgesehen, haben alle Geräte zeitnah die aktuelle Androidversion erhalten und sind auf dem aktuellsten Stand.

Wie sieht es allerdings im restlichen Androidland aus?

Android 4.1 Jelly Bean erreicht Ende Oktober eine Verbreitung von weniger als 3%, die Geräte, die diese Version offiziell erhalten haben kann man an einer Hand abzählen und Version 4.2 ist in Form der neuen Nexusgeräte bereits kurz vor dem Startschuss. Updates kommen im Vergleich zu Anfang 2010 nur unwesentlich schneller auf den Markt, die Hersteller haben es sich aber noch schwerer gemacht, schon alleine aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Geräte, die sie selbst auf den Markt werfen.

Mit dem Samsung Galaxy Note habe ich ein Geräte, welches noch recht gut unterstützt wird, ich habe Jelly Bean in Betrieb, aber nur durch ein Custom ROM, denn die offizielle Version steht noch aus. Realistisch gesehen muss man sich auch beim Note, ein Gerät, das gerade einmal ein Jahr auf dem Buckel hat, schon langsam damit anfreunden, vom Hersteller nicht mehr allzu viele Versionen gereicht zu bekommen, gibt es doch bereits das Note 2 und vom 3er wird auch schon gemunkelt. Android 4.2 wird man wohl noch offiziell sehen, aber den Key Lime Pie wird man sich selbst (Community/Custom ROM) backen müssen.

Wie vorbildlich die Versionsverteilung funktionieren kann, sieht man an der Nexus-Reihe. Man kann beim Zeitfenster, das es braucht bis das Nexus Gerät die neue Version bekommt, schon fast noch von Tagen sprechen, maximal von Wochen. Bei den von den Herstellern und Providern verteilten Updates herrschen Quartalsangaben und Updatezeiträume wie „noch dieses Jahr“ oder „im ersten Halbjahr des kommenden Jahres“, meist heisst es aber ganz schlicht: Geht nicht! Die dafür genutzten Gründe sind unterschiedlich, die Gerätevielfalt, um es einmal positiv auszudrücken, wird jedoch den Herstellern selbst ein Bein stellen, denn bei zweistelligen Anzahlen von unterschiedlichen Geräten, die sich im freien Handel befinden und unter Garantie stehen, ist eine lückenlose Versorgung mit Entwicklungsressourcen schlicht nicht möglich.

Ich für meinen Fall weiss aber eines, seitdem ich ein Nexusgerät besitze, stellt sich für mich gar keine Frage mehr, wenn es um die Neuanschaffung geht: Es wird ein Nexus! (Nexus Geräte und Zubehör auf Amazon.de)

Traurig dass sich in bald drei Jahren, so gut wie nichts getan hat und die Schere weiterhin so klafft, was den Android Versionsstand angeht. Natürlich wollen die Hersteller sich vom Mitbewerb unterscheiden und eigene Oberflächen, die in dem ein oder anderen Fall tatsächlich einen Mehrwert bieten, aber wenn dies zu Lasten der Upgrades geht, dann will ich diese weiterhin nicht!

Der Hersteller, der sich dazu durchringt auf eigene Anpassungen am Grundsystem zu verzichten und Oberflächenänderungen in Form eines Launchers an den Mann/die Frau bringt, der wird sehr schnell zum Vorreiter im positiven Sinne, denn Updates können zeitnah ausgeliefert werden. Dieser Hersteller bekommt in Zukunft auch mein Geld wieder direkt, bis dahin verteilt es Google für mich.

Wie steht ihr zur Thematik? Zeichen setzen und die Hersteller wissen lassen, dass es auf die Updates ankommt, oder ist die Ausstattung/Hardware das A und O?

 

Details zum Sony Xperia S veröffentlicht – 4,3 Zoll mit 1,5 GHz Snapdragon Dual-Core

In Las Vegas tummeln sich diverse Hersteller auf der International Consumer Electronics Show unter ihnen befindet sich auch Sony, die ein neues Smartphone im Gepäck haben.

Sony Xperia S (Bild: Xperia Blog)
Sony Xperia S (Bild: Xperia Blog)

Sony hat im verganenen Jahr ein recht ordentliches Produktportfolio, noch mit dem ehemaligen Partner Ericsson, am Markt gehabt. Eines fehlte Sony bis zum Jahreswechsel allerdings merklich: ein Dual-Core Gerät um ganz oben mitspielen zu können. Zwar war das 2011er Portfolio gespickt von Geräten, die sehr gut auf die Software abgestimmt waren und allesamt flüssig liefen, wie man es sich von manch anderem Dual-Core Gerät gewünscht hätte. Der vertriebsstrategische Zweikerner konnte allerdings nicht auf die Fahnen geschrieben werden. Dies soll sich nun ändern!

Sony veröffentlichte schon einige Tage lang diverse Appetithappen in den verschiedenen Onlinekanälen und kündigte ein neues Smartphone an, welches man auf der heute stattfindenden Pressekonferenz in Las Vegas (um 2 Uhr MEZ) präsentieren wolle. Das Xperia Blog ist Sony zuvor gekommen und hat bereits Pressebilder und Details zum neuen Spitzenmodell aus dem Hause Sony veröffentlicht und die Daten können sich sehen lassen.

Das Xperia S getaufte Gerät (Viele hatten als Namen auf Xperia Arc HD spekuliert), kommt mit einem Qualcomm MSM8260 Chipsatz, das bedeutet 1,5 GHz in zwei Kernen! Der interne Speicher ist mit 32GB ausreichend dimensioniert und das 4,3 Zoll messende Display, mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln wird, unterstützt von der mobilen Bravia Engine, sicherlich zu überzeugen wissen. Die rückseitige Hauptkamera bekommt 12 Megapixel und einen Exmor R Sensor spendiert, das Licht fällt durch ein Objektiv mit einer Offenblende von f/2,4 und sollte auch in dämmrigen Licht halbwegs brauchbar sein. Videos können mit bis zu 1080p  aufgenommen werden, ausserdem bietet die Frontkamera Videoaufnahmen mit bis zu 720p an. Ein  1750 mAh Akku, HDMI Ausgang und NFC Chip runden das dicke Ausstattungspaket nach oben hin ab und wissen in jeder Hinsicht zu überzeugen.

Sony Xperia S - Farbvariante schwarz und silber (Bild: Xperia Blog)
Sony Xperia S - Farbvariante schwarz und silber (Bild: Xperia Blog)

Ein Gewicht von 144 Gramm und Abmessungen von 128 x 64 x 10,6 Millimetern lassen das Xperia S durchaus sehr gefällig wirken. Die Verarbeitungsqualität muss man natürlich in einem Hands-On Test bewerten, aber Sony hat sich bisher bei keinem seiner Smartphones aus 2011 in die Nesseln gesetzt und stets sauber verarbeitete Geräte abgeliefert.

Das Xperia S soll Ende des ersten Quartals auf den Markt kommen und wird noch mit Android 2.3 Gingerbread ausgeliefert. Ein zeitnahes Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich sei vorgesehen. Ich gehe davon aus dass dies im Rahmen der Updates für das 2011 Line-Up geschehen wird, also April/Mai 2012.

Sony Xperia S - Frontansicht (Bild: Xperia Blog)
Sony Xperia S - Frontansicht (Bild: Xperia Blog)

Bleibt nur zu sagen: Das Xperia S kann ein ganz grosses Gerät werden, wenn Sony hier nichts falsch macht. Ein entsperrbarer Bootloader sollte wie bei den 2011er Modellen mit von der Partie sein, dann klappt die Unterstützung in der Modding Community sicherlich auch und das Gerät wird seine Freunde finden.

Xperia S in der offiziellen Sony Videovorstellung:


YouTube Direktlink

Hallo Sony! Ich hätte das Xperia S gerne so schnell wie möglich für einen umfangreichen Test! Adresse steht im Impressum und ich bin jederzeit für Fragen erreichbar. 😉

Was sagt ihr zum Xperia S? Ein Smartphone nach eurem Geschmack?

Leak: Gingerbread für das LG Optimus 3D

Gingerbread
Gingerbread für das Optimus 3D

Wir haben es getestet, das LG Optimus 3D und leider wird es nur mit Android 2.2 ausgeliefert. Sehr schade, denn die Hardware verspricht einiges. LG hatte ein Update für Oktober versprochen, bis jetzt hat sich das aber etwas verzöget. Jetzt ist im XDA Forum eine geleakte Gingerbread Version aufgetaucht. Dabei handelt es sich um Android 2.3.5 und verspricht diverse Geschwindigkeitssteigerrungen.

Außerdem wurde viel an der Kamera gearbeitet. Neben Blitzlicht im 3D Modus ist es nun auch möglich 3D Videos nachträglich zu bearbeiten und Bilder werden im 2D sowie im 3D Modus stabilisiert. Die Interessanteste Neuerung ist allerdings, dass normale 3D Spiele auf OpenGL Basis jetzt in „echte“ 3D Spiele umgewandelt werden können. Also auf LG-3D. Leider konnte das bis jetzt noch niemand verifizieren, ob das auch in der geleakten Version geht. Es ist davon auszugehen, das die Firmeware noch nicht stabil ist, immerhin handelt es sich um einen leak. Offiziell angekündigt ist das Update für den 21. November.

Das Optimus Speed hat schon ein Update auf Gingerbread bekommen, und das LG Optimus Black soll ebenfalls ein Update am 28. November erhalten. Mehr Geräte wurden leider nicht genannt.

Hier geht’s zum XDA Forum.

Team Touchdroid bringt Android auf das HP Touchpad

Das HP Touchpad ist im Moment wohl eines der heissbegehrtesten Tablet auf dem Markt und das obwohl es bereits vom Hersteller HP abgekündigt wurde. Ein Leben nach dem Tod versprechen unzählige Entwickler, die sich dem Touchpad angenommen haben, eine Gruppierung davon ist das Team Touchdroid, die es sich zum Ziel gemacht haben Android auf das HP Touchpad zu bringen.

Bereits letzte Woche präsentierte man WebOS und Android 2.3.5 im Dualboot, damals jedoch noch ohne Treiber für den Touchscreen. Mittlerweile gibt es weitere Fortschritte, die man auf der Team Touchdroid Webseite nachlesen kann und ein erneutes Video zeigt Android 2.3.5 mit Touchscreen Treibern, inklusive Multitouch Unterstützung von 10 Fingern.

Youtube Direktlink

Eine wirklich interessante Sache, für alle die sich ein HP Touchpad ergattern konnten, denn egal wie es mit WebOS weitergeht, als Hardwaregrundlage ist das Touchpad allemal für Android interessant.

Was sagt ihr? Ist Android für das HP Touchpad der wahre Grund für einen Kauf, oder einfach der günstige Preis, am Ende sogar WebOS? Rein in die Kommentare und eure Meinung dagelassen!

AndyPad und AndyPad Pro ab sofort verfügbar

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über AndyPad geschrieben, das 7-Zoll Tablet vom gleichnamigen Hersteller aus England. Seit heute ist der offizielle Verkauf angelaufen und alle Details sind bekannt.

AndyPad Pro Daten
AndyPad Pro Daten

Der Versand soll ab dem 12. September starten und die offensichtlich nicht allzu grosse erste Charge an den Kunden bringen. Ab Oktober geht es mit der nächsten Fuhre los.

Das AndyPad kommt in zwei Versionen, dem AndyPad und dem AndyPad Pro, die sich primär durch ihre Touchscreens unterscheiden, denn das „kleinere“ AndyPad kommt mit einem resistiven Touchscreen (Auflösung 800×480 Pixel) und das Pro mit einem kapazitiven Touchscreen (Auflösung 1024×600 Pixel). Der interne Speicher beträgt 8GB bzw. 16. GB beim Pro, welches zusätzlich mit Bluetooth und einer rückseitigen Kamera ausgeliefert wird.

Beiden Geräten ist der mit 1,2 GHz getaktete A8 als CPU gegeben, sowie die Erweiterbarkeit durch SDHC Karten mit bis zu 32 GB. Ausgeliefert werden die Geräte mit 512MB RAM, sowie Android 2.3 (die genaue Version ist mir aktuell nicht bekannt).

In einem Promovideo schlugen sich die Pads nicht schlecht, gerade was die Leistung bei Spielen anbetraf, hier soll die verbaute GPU helfen, über die es aber ebenfalls noch keine genauen Informationen gibt. Die Akkulaufzeit wird als „Real Life Usage“ beschrieben und mit 6 Stunden angegeben, wie es bei weniger intensiver Nutzung und in Hinsicht auf die Standby-Zeit aussieht ist nicht zu erkennen.

Beide Geräte sind über den AndyPad Online Store zu beziehen und kosten 129 GBP, bzw. 179 GBP für das AndyPad Pro. Der Versand nach Deutschland schlägt mit 12 GBP zu Buche. Umgerechnet sind das rund 146 € für das AndyPad und 202 € für das AndyPad Pro, sowie Versandkosten von ca. 13,60 €.

Ich werde versuchen schnellstmöglich eines der Geräte in die Hand zu bekommen um es für euch testen zu können, das was ich bisher gesehen und gelesen habe, klingt nicht schlecht. Die AndyPads scheinen gut verarbeitet zu und recht performant zu sein.

Wie sieht es mit euch aus? Sind die recht günstigen AndyPad Geräte eine Alternative zu den bisherigen 7 Zoll Android Tablets, zumindest den Wifi-only Geräten?

Andy pad

Andy Pad 7 Inch Tablet Teaser

Andy Pad 7 Zoll Tablet kommt mit 256MB RAM und resistivem Touchscreen

Andy Pad 7 Inch Tablet TeaserAndy Pad, ein Hersteller aus England, will den Markt mit einem günstigen 7 Zoll Tablet aufmischen, welches ansprechend ausgestattet sein soll.

Neben einer 1,2 GHz schnellen A8 CPU soll das Tablet durch eine 3D fähige GPU unterstützt werden und 1080p mittels HDMI Ausgabe ermöglichen. Der 7 Zoll Touchscreen ist resistiv, und löst mit 480×800 Pixel auf. Wie es mit der Updatefähigkeit des mit Android 2.3 ausgelieferten Tablets aussieht, wird nur die Zukunft zeigen können, die recht dürftigen 256MB RAM wurden uns wie folgt beschrieben:

It has 265 RAM, but it’s ROM is optimised to run smoothly with a variety of applications – even 3D games and HD video with no lag.

Darüber hinaus bietet das Tablet einen USB Anschluss, der offensichtlich Massenspeichergeräte ansprechen kann, also als USB-Host fungiert.

The Andy Pad is a 7” white tablet with a highly responsive resistive screen. It’s aimed at the younger generation with an aim to being a tablet for those who simply want a cheap tablet that works and isn’t like the cheap Chinese imports (IE: slow & confusing).

Das Tablet zielt somit auf eine jüngere Zielgruppe ab, der der Einstieg in den Tablet Markt ermöglicht werden soll. Mit einem Preis von 129GBP, umgerechnet 145€, sollte dies ohne allzu grossen finanziellen Schaden möglich sein. Darüber hinaus werden Apps wie Twitter und Facebook bereits vorinstalliert, einige Spiele kommen ebenfalls mit.

Laut Hersteller ist bereits ein weiteres 7 Zoll Tablet, mit doppeltem Speicher und kapazitivem Touchscreen in der Planung, welches Andy Pad Pro bezeichnet werden soll.

Der Start des Andy Pad Tablets ist auf den 1. September 2011 angeplant, zuerst in der 256MB RAM Variante mit resistivem Touchscreen.

UPDATE 27.06.2011:

Andy Pad hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der man bekannt gibt, dass das Tablet mit 512MB RAM kommen wird, der Preis aber bei 129GBP bleiben soll. Die künftige Pro Version mit Front- und Back-Kamera, sowie kapazitivem Touchscreen.

As announced earlier today on our Twitter (AndyPadUK), the Andy Pad will come with 512 RAM, contrary to previous statements of 256. We believe that the user experience is paramount and after a large outcry from the community, we’ve decided to use 512 RAM. The price will remain the same at 129 pounds.

Was haltet ihr von den technischen Daten des Andy Pads und könnt ihr euch vorstellen ein solches Tablet für euren Einstieg in den 7 Zoll Sektor zuzulegen?

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 1

HTC Flyer Perfomance Update (kein Android Honeycomb)

Heute kam das HTC Flyer in der 3G Version für einen Test ins Haus und wir zäumen das Pferd einmal von hinten auf, denn just nach dem Einschalten meldete sich das Flyer mit dem aktuellen Systemupdate 2.00.405.3, welches in Hinsicht der Leistung optimiert sein soll.

Das HTC Flyer wird mit Android 2.3.3 Gingerbread ausgeliefert, das aktuelle Update ist kein Update auf Android Honeycomb, sondern soll die Leistung verbessern. Eines vorweg: Messbar ist diese Optimierung nicht, das Flyer bringt in allen Benchmarks, die ich haben laufen lassen (Quadrant: 1975 Punkte, Linpack: 56.836 MFLOPS, Neocore: 51.1 FPS und Smartbench 2011: 1495 PI und 2199 GI) im Groben identische Werte.

Eine Verbesserung der allgemeinen Systemleistung will ich nicht bescheinigen, dafür hatte ich das Flyer vor dem Update zu kurz in der Hand, als hierzu eine Aussage tätigen zu können.

Der erste Testbericht zum Flyer folgt in den kommenden Tagen, hier nun erstmal die Anleitung für das OTA Update auf Systemversion 2.00.405.3 (Auf die Bilder klicken um sie in voller Grösse zu sehen):

Das Flyer begrüßt euch mit der Meldung das ein Systemupdate zur Verfügung steht, hier könnt ihr auswählen über welche Datenverbindung ihr das Update herunterladen wollt. Wie immer ist die WLan/Datenkabelverbindung zu bevorzugen:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 1Den Beginn des Downloads muss man mittels Druck auf OK bestätigen und dann kann es schon losgehen:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 2Nach erfolgreichem Download kann man das Update installieren, sich entscheiden die heruntergeladenen Daten später zu installieren oder sie verwerfen. Mit einem Klick auf OK und Jetzt installieren startet der Updateprozess. Das Flyer startet hierzu neu, installiert das Update und bootet anschliessend wieder ins System:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 3Nach dem Start ins System meldet sich das Flyer mit der Meldung dass das Update erfolgreich war und zeigt euch an, dass die nun installierte Version 2.00.405.3 ist:

HTC Flyer Update 2.00.405.3 Schritt 4Ab diesem Punkt ist das Flyer wieder einsatzbereit und das Update (des Handys…) abgeschlossen.

Gibt es HTC Flyer Besitzer, die das Gerät länger in der Hand hatten als ich und die der Meinung sind dass die Performance besser ist, als vor dem Update?

Gmail Android Update

Gmail Update bringt Priority Inbox für Android

Google hat Gmail für Android erneut überarbeitet und stellt die aktualisierte Version 2.3.2, für Android Geräte ab Android 2.2, über den Market zum Download zur Verfügung.

Das bisher nur in USA erschienene Update bringt neue Funktionen, gerade im Bereich der Priority Inbox (des „Sortierten Posteingangs“). Dieser kann nun vollwertig auf Androidgeräten genutzt werden. Bisher konnte man den Filter nur über die Desktopversion von Gmail trainieren, ab sofort ist es nun auch in der Android App möglich als wichtig/unwichtig zu markieren.

Gmail Android Update
Mails können nun als wichtig/unwichtig markiert werden

Konnte man bisher lediglich das Konto schnell, über einen Klick am rechten oberen Bildschirmrand, wechseln, ist dies nun auch für Labels möglich. Der neue Menüpunkt befindet sich auf der gegenüberliegenden linken Seite, sofern man sich in der Mailübersicht befindet.

Vertraut man seinem trainierten „Sortierten Posteingang“, kann man sich lediglich bei E-Mails benachrichtigen lassen, die in diesem Posteingang zugestellt werden, Nachrichten die in der normalen Inbox landen, erzeugen dann keine Benachrichtigung mehr. Der entsprechende Menüpunkt kann für jedes Konto einzeln aktiviert/deaktiviert werden und bedeutet gleichzeitig dass man den „Sortierten Posteingang“ als Standardansicht wählt.

Standardansicht Sortierter Posteingang aktivieren
Standardansicht Sortierter Posteingang aktivieren

Abseits der verbesserten Einbindung des „Sortierten Posteingangs“ wurde die Nachrichtenerfassung überarbeitet. Neben optischen Anpassungen ist es nun möglich innerhalb des Nachrichtentextes zu antworten, schnell zwischen „Antworten“, „Allen Antworten“ und „Weiterleiten“ zu wechseln, sowie unter jedem, in der Google Desktop Version angelegten, Absenderadressen seine E-Mails zu versenden.

Neues Nachrichten verfassen
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Google macht also Gebrauch von der Entkoppelung Gmails aus dem Grundsystem und stellt neue Funktionen und Verbesserungen über den Google Market zur Verfügung. Wie zu Beginn erwähnt ist das Update bisher nur in den USA verfügbar (der Market Enabler machte mir den Test möglich), eine Veröffentlichung in den restlichen Ländern wird in naher Zukunft folgen. Das Update steht allen Androidgeräten ab Android 2.2 zur Verfügung.

Quelle: Google Mobile Blog
Google Nexus S

Google Nexus S mit Android 2.3 Gingerbread offiziell vorgestellt

Google Nexus SAm heutigen 6.12.2010 stellte Google nicht nur Android 2.3 Gingerbread offiziell vor, auch das neue Smartphone Nexus S, welches mit Samsung in Kooperation hergestellt wurde.

Das Nexus S ist das erste Android Gerät auf dem Gingerbread bereits installiert ist. Mit seinem 4 Zoll SAMOLED „Contour Display“, also einem gewölbten Display, soll es besser in der Hand zu halten und durch die Kontur, den Zügen des Gesichts folgend, angenehmer beim Telefonieren sein.

Der Cortex A8 Hummingbird Prozessor, betrieben mit 1 GHz, ist identisch zur im Samsung Galaxy S verbauten CPU, der interne Speicher wurde allerdings auf beachtliche 16GB angehoben. Neben einem NFC Chip, wir erwähnten die Technik bereits im Artikel zu Googles NFC Zukunftsvisionen, wird ein 3-Achsen Gyroskop als Lagesensor verwendet.

Die restlichen Daten entsprechen im Grossen und Ganzem denen der aktuellen Samsung Galaxy S Smartphonereihe. Die 5MP Kamera hat im Vergleich zum Galaxy S endlich einen LED-Blitz erhalten, die Frontkamera löst ebenfalls mit VGA Auflösung auf, analog zum SGS.

Die Sprech- und Standbyzeiten des 1500mAh Akkus beziffert Google wie folgt:

  • Sprechzeit bis zu 6,7 Stunden bei 3G Nutzung (14 Stunden bei 2G Nutzung)
  • Standbyzeit von bis zu 17,8 Tagen bei 3G Nutzung (29.7 Tage bei 2G Nutzung)

Gingerbread wurde in Hinsicht Performance und Ressourcenverbrauch erneut optimiert, Google bewirbt Android 2.3 als bisher schnellste Android-Version. Neben der Unterstützung für NFC-Chips und Gyroskope bringt Gingerbread eine überarbeitete On-Screen Tastatur, eine verbesserte Copy&Paste Funktion, sowie eine ins System integrierte VoIP/SIP Telefoniefunktion.

Das Android 2.3 Gingerbread SDK steht ab sofort zum Download bereit, der Verkaufsstart des Nexus S wird der 16.12.2010 sein (USA) und nach dem 20.12.2010 bei ersten Händlern in UK. Ein Termin für Deutschland wurde nicht genannt.

Mehr Informationen zum Google Nexus S erhält man auf der offiziellen Nexus S Webseite von Google.

Auf zu bewegten Bildern, hier ist das offizielle Video zum Nexus S:

Quelle: Google Mobile Blog