Test: Samsung i7500 Galaxy Review

Samsung i7500 Galaxy

Samsung i7500 Galaxy

Endlich ist es soweit, die ersten Galaxys sind ausgeliefert und ich war direkt dabei.

Ich werde hier meine Erfahrung mit dem Galaxy sammeln und allgemein zur Verfügung stellen. Aussagen zur Akkulaufzeit kann ich aktuell natürlich noch nicht machen, es ist gerade erst 4 Stunden da.

Erster Amtsschritt nach dem Auspacken war es die schon zuvor bestellte 3M Vikuiti Displayfolie anzubringen, vielleicht bin ich da penibel, aber die Folien haben sich noch nie gerächt und die Geräte sind an dieser Stelle wohlgepflegt. Beigelegt sind ein USB Datenkabel, ein Ladeteil, sowie ein Stereo Headset mit In-Ear Kopfhörern und eine Schutzhülle.

Erster Eindruck vom Handy an sich: Es ist sauber verarbeitet, hat keine sichtbaren Spaltmaße, knarzt nicht, zieht Fingerabdrücke allerdings an wie nichts anderes. Auf der Rückseite habe ich erstmal die Transportfolie drangelassen, damit bleibt der Akkudeckel wenigstens unversehr. Apropos Akku: Vor Auslieferung war ja nicht sicher mit welchem Akku das Samsung kommen würde, ob es ein 1440 mAh Akku sein wird, oder doch der zuerst angekündigte 1500er, nun ist es raus, in meinem Galaxy steckt ein 1500 mAh Akku. Das lässt auf eine akzeptable Laufzeit hoffen. Ein Branding ist nicht vorhanden, ein vollständig blankes Android begrüsst nach dem Start des Telefons, kein O2 Logo oder Ähnliches!

Das Display ist das AMOLED wirklich berauschend. Ich habe es gleich auf die geringste Helligkeitsstufe gestellt und selbst da sieht es noch besser aus als hier verfügbare LCD Displays (DSLR z.B.). Mal sehen ob die Veränderung der Helligkeit ebenfalls Vorteile im Bezug auf die Laufzeit bringen wird. Die Lesbarkeit ist beinahe aus jedem Winkel gegeben, AMOLED ist eindeutig die Zukunft, das macht Samsung richtig.

Ansonsten bringt das Handy alles mit, was das Datenblatt im Voraus versprochen hat, WLAN, GPS, Kompass, 5MP Autofokus-Kamera mit LED Licht, hab ich noch was vergessen?

Die Verbindung über WLAN ins Netz steht sofort nach Einrichtung der Verbindungsparameter und somit kann der erste Streifzug in den Market gestartet werden.

Meine ersten Programme sind hier: ConnectBot (SSH Client), Locale (Lokalitätsabhängige Einstellungen, wie zum Beispiel: GPS Position=Büro, dann 3G aus und WLAN an), passend dazu noch den WiFi Scanner (WiFi Netze suchen), Compass (erklärt sich von selbst), Battery Status (komfortable Akkuverwaltung mit Shortcuts zu Batteriefressenden Funktionen), Wikitude (wer hat davon noch nicht gehört?), ScummVM (in jedem von uns steckt ein Spielkind), twidroid (Twitter Client) und die installierte Version von Google Maps geupdated.

Für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung, mehr Erfahrungen, Bilder und Berichte aus der fortgeschrittenen Anwendung werde ich in diesem Aktikel veröffentlichen.

Update:

cat /proc/meminfo

cat /proc/meminfo

Da so häufig nach dem Speicher gefragt wurde, hier nun ein Foto von der meminfo Ausgabe auf dem Terminal. Leider ein wenig unscharf, aber durch den schwarzen Hintergrund bekomme ich die Belichtungszeit nicht kürzer ohne zu Blitzen und dann sieht man nichts mehr. Klick aufs Bild für eine grössere Auflösung.

Update 2 – Die ersten Erfahrungen:

Nachdem ich das Handy nun schon einen Tag in Nutzung habe, will ich ein paar Dinge aktualisieren.

Eine Status LED fehlt leider vollständig, der von mir blinkende Punkt war der Abstandssensor, der dank Kamerablitz bei der Aufnahme so aussah als würde er blinken, da parallel neue Twitter Nachrichten gemeldet wurden.

Der Akku erscheint halbwegs kräftig zu sein, nähere Informationen werde ich hierzu posten sobald er ein paar Ladezyklen hinter sich hat. Nach dem ersten Benutzen, ohne geladen zu werden, stand er bei etwa 80%, heute Morgen (10 Uhr) habe ich den Akku vollständig geladen und der Stand zeigt aktuell 56% an, damit sollte man doch einen kompletten Tag hinkommen. Sicherlich gibt es Nutzer die das Handy mehr im Stress haben, als ich, allerdings hatte ich während der gesamten Laufzeit WLAN aktiviert, habe Wikitude genutzt, ein wenig mit der Kamera und der Videokamerafunktion gespielt, Twidroid laufen gehabt, mich durch den Market gequält, meine RSS Feeds angeschaut, im Web gesurft, SMS Nachrichten geschrieben, telefoniert, Google Maps getestet, Goole Skymap angeschaut und ein paar weitere kleine Dinge genutzt. Bisher habe ich das Handy nicht als MP3 Player mißbraucht, dafür habe ich es mir allerdings auch nicht gegönnt, sondern wegen der Onlinefunktionen. Soviel zum Akku, fürs Erste.

Ich nutze die Applikation Close Everything, sobald ich das Handy zur Seite lege und schliesse alle im Programme die im Hintergrund laufen, das trägt subjektiv zur vernünftigen Akkulaufzeit bei und da bin ich wirklich penibel, denn bisher bin ich es gewohnt gewesen mein Handy einmal die Woche zu laden, dass dies mit einem 3.2″ Touchscreen, immer online Gerät nicht machbar ist, ist mir bewusst, aber man optimiert, wo man kann.

Das gerät bedient sich sehr flüssig, ich habe keine Ruckler feststellen können, sicherlich trägt auch hier die Verwendung von Close Everything bei, somit ist das Handy mehr oder minder wie neugestartet, wenn ich es in die Hand nehme.

Nach ein wenig Eingewöhnungszeit habe ich den Dreh raus und komme mit der virtuellen Tastatur gut zurecht, mir hilft das Hardware Feedback mittel Vibration sicherer zu schreiben, als mir das ohne das Feedback möglich war.

Das Display überzeugt weiterhin, ich bin zu keiner Zeit in die Verlegenheit gekommen die Helligkeit aus der Minimalstellung anzuheben. Das Display lässt sich mit der angebrachten Folie sicher bedienen, sollte man allerdings ein Entsperrmuster verwenden, sollte man häufiger das Display abwischen, sonst sind dank der Fingerabdrücke die Muster zu erkennen. 😉

Update 3 – Der trainierte Akku:

Nun ist fast eine Woche mit dem Galaxy ins Land gegangen und das konsequente Training des Akkus scheint geholfen zu haben. Zwei Tage bei normaler Nutzung, also Mails checken, bisschen Surfen, Twitter und Telefon, sind kein Problem mehr. Ich werde zum Wochenende einen Standby Test machen und sehen wie lange das Telefon an sich durchhält. Die vielen negativen Äusserungen zum Akku haben sich nach und nach auch bei anderen Benutzern entspannt. Im Akku steckt mehr als bisher befürchtet worden ist.

Update 4 – Der richtige Dreh:

Damit der Eintrag hier nicht zu lange und unleserlich wird, schreibe ich meine Erfahrungen der ersten zwei Wochen in einem gesonderten Artikel. Also, hier gehts weiter ->

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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