Ubuntu 9.10 Karmic – Ubuntu Software Center

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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  • burli

    Ich bezweifle, dass der Software Center irgendwann Synaptic ersetzt. Ich hoffe es sogar, weil ich mich mit dem Software Center nicht wirklich anfreunden kann.

    Die Usability im Vergleich zum alten "Hinzufügen/Entfernen" ist deutlich schlechter. Was vorher mit 1-2 Klicks installiert war braucht jetzt 4-5 Klicks.

    Von der Funktionalität ist es praktisch identisch zum alten "Hinzufügen/Entfernen". Auch da war die Software nach den gleichen Kategorien eingeteilt und man konnte die Suche verwenden.

    Für mich ist der Software Center (bisher) eher eine Enttäuschung.

  • annonymus

    Wollte gerade nach einer Quelle für die Aussage fragen. Kanns auch nicht glauben. Wenns so kommen sollte man hat ja die Wahl. Ich bevorzuge eh Aptitude.

  • Snck3rs

    Zum einen geb ich meinem Vorredner recht, man muss wirklich mehr Klicks ausführen. Dafür wird das Programm aber sofort im Hintergrund installiert und man kann unterdessen nach weiteren Programmen suchen.

    Ich denke das SC öffnet Ubuntu den Weg in eine neue Richtung. Ich arbeite ganz gut damit und es läuft gut (wenn es läuft). Gleich nach der Installation von Karmic hatte es mir den Installations-Button nicht angezeigt ;o)

    Und wann braucht man das Software-Center schon?? Wenn man ein Programm mit bestimmten Eigenschaften sucht, aber nicht weiß wie es heißt und ob es ein solches überhaupt gibt. Und da ist das SC doch sehr mächtig. Wenn man den Quellen-Namen hat benutzen wir doch eh apt direkt ;o)

  • no_name

    Ich hoffe ja auch mal das der nicht Synaptic ersetzt, den wie soll ich den dann die einzelnen Bibliotheken nachinstallieren die ich beispielsweise zum kompilieren brauche?

  • Minato

    Das SC ersetzt doch nur das "Add/Remove Program" und nicht Synaptic!

    Die Synaptic-Paketverwaltung bleibt dir trotz allem erhalten. Mach dir also keine Gedanken um die Bibliotheken 😉

  • Keine Sorge Synaptic wird es weiterhin geben, nur Canonical möchte das Software Center als erste Anlaufstelle für die User bewerben, gerade dann, wenn die Kaufprogramme zunehmen. Kann man ja auch verstehen, ein bisschen Geld will die Firma so langsam aber sicher auch verdienen und nur von Support alleine wird man nicht reich, da braucht es dann schon Dinge wie Ubuntu One Pakete, oder Direktverkauf im Software Center.

    Ob man das nun alles selbst nutzt bleibt einem selbst überlassen, das ist ja das Schöne an Linux/Ubuntu.

  • Logaff

    ich persönlich find es nichso toll….ich würde gerne das alte teil wieder haben …ich finde es ist teils unübersichtlicher als das alte dings^^

    wie kann ich das alte wieder haben falls geht

  • xt3

    Ist mir eigentlich vollkommen egal, meine erste Aktion bei jeder Ubuntuinstallation ist es das Hinzufügen/Entfernen Item aus dem Menu zu entfernen. (Leider kann man das Packet gnome-app-install nicht einfach so entfernen, da dann auch keine automatische Codec Suche mehr funktioniert)

    Das Software Center wird dann auch die erste Anwendung sein, die gelöscht wird mittels apt-get remove software-center 😉 .

  • dezemberwind

    Mag ja ganz nett sein, wenn es denn überhaupt existiert und funktioniert. Bei mir z.B. sind seit dem Upgrade zu Karmic "0 Elemente verfügbar"! Unter Anwendungen taucht es zwar auf, aber es listet weder meine installierte Software auf noch zeigt es mir andere Softwaren an. Naja, im Moment wirds eh nicht gebraucht. Und Synaptic gibts ja auch noch! 😉

  • no_name

    Danke, puuh jetzt bin ich beruhigt.

  • Renard Voß

    Boah, das Software-Center ist ja wirklich 'ne Katastrophe.

    So was umständliches und benutzerunfreundliches hat man ja lange nicht mehr gesehen.

    Da lob ich mir doch das alte "hinzufügen/entfernen".

    Das hab ich mir flugs wieder installiert (sudo apt-get install gnome-app-install) und kann nun auch wieder mehrere Anwendungen in einem Rutsch installieren.

    • Marcus

      Danke für den Hinweis, ich fand das alte auch besser wusst aber lange Zeit nicht wie ich das wieder installiere, find es schon schade, dass man (gerade als eher unerfahrener nutzer) ewig im netz suchen muss um das wiederherzustellen

      • Renard Voß

        Hallo Marcus!

        Danke für Deinen Dank!

        Eine Ergänzung noch: Ubuntu erkennt beim Aktualisieren alle paar Wochen veraltete bzw. angeblich nicht mehr benötigte Pakete und bietet an, diese zu entfernen. Das betrifft dann i.d.R. auch das Paket gnome-app-install, so daß man dieses alle paar Wochen neu installieren muß, weil Ubuntu so nett war, es zu entfernen. Aber damit kann ich eher leben als mit dem Software Center 😉

  • Logaff

    endlich einer der meine meinung teilt^^

  • Das ist ja das schöne an Linux/Ubuntu, was du nicht magst musst du nicht nutzen und kannst munter hinzufügen oder entfernen! 😉

  • Newbie

    Gott sei Dank bin ich nicht der einzige, der dieses „Software Center“ völlig daneben findet. Warum muss man zusätzliche Mausklicks durchführen, wenn man Infos für ein gewähltes Programm angezeigt haben möchte? Wie kommt man zurück?
    Völlig daneben dieses Teil!
    Einen Rechner habe ich leider schon auf 9.10, da ich sonst einige Treiber von Hand nachinstallieren muss. Aber die anderen bleiben wohl bei 9.04.

    Bitte möglichst schnell eine wesentlich benutzerfreundliche Version genau so wie „Hinzufügen/Entfernen“. Das war ein Hauptgrund für den Wechsel zu Ubuntu: -> Sinnloses Klicken sparen.

  • Renard Voß

    Hallo Newbie!

    Wie gesagt: Mit "sudo apt-get install gnome-app-install" bekommst du das alte “hinzufügen/entfernen” zurück und kannst es unter Karmic nutzen.

    Viel Spaß/Zeitersparnis damit 😉

  • Renard Voß

    Hallo Felix!

    Also ich wüßte nicht, was das Software Center besser kann als das alte „hinzufügen/entfernen“. Ja, hübsch bunt ist es das Software Center und für Vista-Benutzer, die es gewohnt sind, möglichst viele unnütze Klicks zu machen, ist es sicher auch genau das richtige, aber bei der Neueinrichtung eines System braucht man damit Stunden, um alle gewünschten Programm (einzeln) zu installieren. Im späteren Betrieb mag die Einzel-Installation von Anwendungen nicht mehr so dramatisch sein, aber wo ist denn die verläßliche Beliebtheitsskala hin? Wer sich nicht auskennt, der installiert nun erst mal sicherlich pro forma die Programme mit der blumigsten Beschreibung, aber nicht die beliebsten und daher vermutlich auch am besten geeigneten Programme.

    Also ich bleib bei meiner Meinung: Das Software Center ist Schrott!

  • Ich denke es ist der richtige Weg.

    Klar ist es langsamer. Ich persönlich mache gleich mit apt-get und apt-cache aus der Konsole.

    Aber ich habe meiner Mitbewohnerin ein Ubuntu verpasst und wenn ich die Konsole aufmache (is nunmal schneller), dann geht sie was anderes machen, weil sie es ab da nicht mehr versteht. Ich halte sie für recht begabt mit PC, aber Konsole will sie auch gar nicht erlernen.

    Und Synaptic-Paketverwaltung … mal ehrlich. Die meisten interessieren die libs nicht und schon gar nicht ob es Version 0.28-1 oder 0.28-2 ist. Der User möchte, das ein Programm geht. Und noch weiter, er möchte, das am besten auch noch finden, anhand dessen, was es macht.

    Wenn wir uns von dem Denken: "Ich brauche Acrobat Professional um eine PDF zu erstellen, oder Nero um eine CD zu brennen.", lösen wollen, brauchen wir einfache Installationstools, die dem User auf die Frage: "Womit kann ich PDFs zusammenfügen?", z.B. PDFTk unter die Nase halten.

    SC ist da, denke ich, ein Schritt in die richtige Richtung.

  • Newbie

    Hallo Renard,

    vielen Dank für den Tipp! Habe jetzt den zweiten Rechner umgestellt. Die anderen kommen demnächst auch dran.
    Deiner Meinung vom 03.12. schließe ich mich voll an: Das Software-Center ist Schrott!

  • EmmDollar

    Meiner Meinung kommt Canonical jetzt in relativ kurzer Zeit mit vielen microsoftigen Ideen für Ubuntu heraus. Nicht verwunderlich, dass die alle mit Geld zu tun haben. Das „Software-Center“ ist nur eines davon. Andere, die mir aufgefallen sind: Mono (bringt Microsofts .NET auf Linux – lest mal http://en.wikipedia.org/wiki/Embrace,_extend_and_extinguish), Ubuntu One (das hat mit Ubuntu nix zu tun, sondern soll die Leute veranlassen, 1. ihre Daten auf Canonical-Server zu speichern, 2. davon abhängig zu werden und für viel Geld mehr Web-Speicher zu mieten).

    Aber mal ganz konkret:
    Mir gefällt an dem Software-Center, dass man die verfügbaren Anwendungen übersichtlich geordnet hat und alle ordentlich beschrieben sind, incl. Versionsnummern etc. So kann auch ich als erfahrener Benutzer und Programmierer leicht neue Anwendungen kennenlernen, installieren und auch wieder entfernen. Diese Funktion ist sicherlich eine gute Idee und gerade auch für Anfänger nützlich, die mit Synaptic völlig überfordert wären.

    Absolut grottig ist aber das Billig-GUI. wie man es von M$ kennt. Man wird auf eine extrem niedrige Arbeitsgeschwindigkeit heruntergebremst, schon dadurch, dass man viele unnötige Klicks machen muss. Erstaunlich, dass es nochein bisschen tastaturbedienbar ist. Viel gravierender finde ich das Fehlen solch elementarer Funktionen wie der Mehrfachauswahl, mit der man viele Anwendungen gleichzeitig installieren oder entfernen könnte. Auch die Suche nach Programmen ist nur ganz rudimentär. Ich bin nicht der Meinung, dass die Existenz solcher Funktionen im Widerspruch zur einfachen Handhabung durch Einsteiger stehen muss.

    Ob das sich als für Ubuntu nützlich herausstellen wird, dass man demnächst so auf einfache Weise Programme kaufen kann, bleibt abzuwarten. Wenn es den Geist der freien Software nicht verrät, sondern kommerzielle Angebote auf angemessene Weise einbindet, kann ich mir vorstellen, dass das Ubuntu weiterbringt. So würde die Position als Desktop-System für die Anwendung im Business verbessert. Zu befürchten sind allerdings noch mehr microsoftige Ideen zur Profitvergrößerung, die die erfahrenen Benutzer ganz schnell wieder zu Debian zurücktreiben. Z.B. die Idee, dass Synaptic nicht mehr vorinstalliert sein wird…

    Fazit: Das „Software-Center“ hilft vielleicht dem Anfänger, aber in der derzeitigen Version taugt es nur als Nachschlagewerk. Gearbeitet wird wieder mit Synaptic oder mit dem alten “hinzufügen/entfernen”.

    Greetz
    M.D.

  • Pingback: Webdesign mit Linux – Software für Webworker | Dead-Pixel.de - Webdesign Weblog()

  • Renard Voß

    Mein Tip mit “sudo apt-get install gnome-app-install” von oben funktioniert, leider unter Lucid (10.04) nicht mehr, weil das Paket “gnome-app-install” unter Lucid ein sog. Dummy-Package ist, welches nur dafür sorgt, daß das Software-Center an dessen Stelle gestartet wird.

    Die gleichzeitige Nutzung von Sofware-Center und altem “hinzufügen/entfernen” scheint nicht mehr möglich. Man aber wohl das Software-Center komplett entfernen, um gnome-app-install nutzen zu können. Siehe hier:

    http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=9377971

    Wenn ich es doch noch irgendwie hin bekomme, beides parallel zu installieren, werde ich das hier bekannt machen.

  • Ralf Jensch

    Ich bin ein Windowsaussteiger, und habe mir, Ubuntu auf meinen Laptop installiert.
    Bis jetzt habe ich noch nichts vermißt im Softwarecenter.Alles was ich an Programmen
    gesucht habe war vorhanden.
    Da ich noch nie mit Linuxsystemen gearbeitet habe war ich sehr überrascht.
    Alles was ich brauche finde ich dort und umsonst.Bei Windows hätte ich sehr viel Geld
    auf den Tisch legen müssen.Deshalb bin ich auch bereit bei Unbutu für Spezialprogrammen zu bezahlen.
    Also nicht meckern sondern immer am Ball bleiben.
    Meine Arbeitskollegen waren sehr angetan von Ubuntu.Einige steigen jetzt mit ein und werfen
    Windows aus ihren Rechnern.

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