Und es hat Boom gemacht! (Teil 2)

So, weiter geht es, in der Unfallserie.

Es ist also Maiserntezeit, ich bin mit dem Motorrad auf einer Landstrasse unterwegs und geniesse die Kurven, als sich plötzlich, in einer dieser Kurven, ein komplett verdreckter Strassenbelag offenbart, durch den leichten Nieselregen, schön schmierig. Alle Versuche, die Maschine in der Spur zu halten, schlagen fehl und mich zieht es im Kurvenscheitel, direkt über einen Feldweg, ins Maisfeld.
Mein Motorrad voran, schlittere ich ins Feld und versuche, so gut es geht, das Motorrad nicht zu überholen. Die Maisplanzen knicken, von der Maschine getroffen, einfach nur um, als wären sie nur zu hoch gewachsener Rasen. Durch das Schlittern über den Feldweg brennt mir der Hintern, würde ich nun in Kontakt mit einem Maiskolben kommen, gäb es bestimmt Popcorn.

Nach ein paar Metern ist die Pflugfahrt beendet, das Motorrad sieht heil aus, mir schmerzen die Knochen, aber alles ist noch an seinem Platz, zum Glück kommt der zum Feld gehörende Bauer direkt angerannt, er will sich wahrscheinlich versichern, dass es mir gut geht…

„Sach ma, bist du denn verrrückt?“ schallt er mir entgegen.
„Des kostet dich aber was, ich glaub es hackt, kannst mir doch nicht einfach den Mais plattfahren“

Mir kommt noch kurz der Hinweis eines Bekannten durch den Kopf: „Zähl schön 21,…22,…,23…, alles was in der Zeit passiert ist im Affekt und vergiss das Draufschlagen nicht“, aber so schnell kann ich mich gar nicht aufraffen.
Den Bauern also dick angebrüllt und ihm auf die Verschmutzung der Fahrbahn, sowie die Konsequenzen, hingewiesen und schon war er ruhig.
Nun hiess es also, den Acker so gut es geht von meinem Motorrad entfernen und schauen ob die Kiste wieder fahren will – ich liebe meine alte zuverlässige Yamaha – sie springt direkt wieder an. Ich brüll dem Bauern noch ein paar nette Worte nach und fahr zum nächsten Arzt, ausser Prellungen kann der nichts feststellen, wieder mal Glück gehabt, nur meiner Yamaha, hat es den Bremsgriff ein wenig abgebrochen, aber auch das ist zu reparieren.

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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