Und es hat Boom gemacht! (Teil 3)

Ein paar Tage ist es schon her, als ich Teil 2 der Unfallserie veröffentlicht habe, somit wird es also Zeit, für den nächsten Teil.
Wie sollte es auch anders sein, ich war also mit dem Motorrad unterwegs. Das ist aber nun auch der letzte Zweiradunfall, ganz sicher!
Damals, also, lasst es ’98/’99 gewesen sein, habe ich eine Gruppe Jugendlicher trainiert und diese an die Leichtathletik herangeführt, oder besser, ich habe es versucht.

Wie viele Sporthallen, lag auch diese, am Feldrand, jedoch mit direkter Verbindung in den Ort. Kein Wunder, bei einem so kleinen Kaff, da sind Feldrand und Ortskern keine 500 Meter voneinander entfernt.
Ich schwinge mich also, nach dem Training, leicht erschöpft, auf das Motorrad meines damaligen Mitbewohners, und schnüre die Klamotten zusammen, es ist kalt draussen, sollte nicht verwundern, immerhin war gerade erst Neujahr.
Maschine starten, den 98 Phon schön Auslauf geben, damit auch jeder weiss, dass ich nun die Halle verlassen habe. Rein mit dem ersten Gang und am Gas gezogen.


Herr U., mein Mitbewohner, ist nicht unbedingt der Umsichtigste, wenn es um Profilpflege geht, besonders nicht bei Motorradreifen, also kommt, was kommen muss:

Auf den 500 Metern, bis in den „Ortskern“ habe ich es zwar laut, aber gemütlich angehen lassen, hilft aber trotzdem nichts. Beim kleinsten Anbremsversuch, schiebt es mir das Vorderrad weg und ich semmel mich, samt Maschine, auf die linke Seite.
Verdammt! Zwar habe ich den Bock elegant mit dem linken Schienbein versucht abzufangen, musste das Vorhaben aber aufgrund akuter Schmerzen, durch die Belastung, sein lassen.
Bilanz des Ausrutschers: Kupplungsgestänge der Vorverlegten abgebrochen, Tank hat eine Delle, durch das Querziehen des Lenkers und das daraufhin folgende Aufschlagen des Motorrads.

Nun stehen mir also sagenhafte 15 Kilometer Feld-, Wald- und Wiesenwege bevor, damit ich die Kiste „unbeschadet“ und vor allem, ohne Polizei, im dritten Gang, mehr ist ja nun nicht, da das Kupplungsgestänge gebrochen ist, zurück zur Wohnung bringe.

Stelle man sich nun mal, rein in der Theorie vor, jemand hätte die Maschine gefahren, obwohl er noch Probezeit hatte und somit keine Motorräder, jenseits der 34 PS hätte fahren dürfen, die Lautstärke der Kiste wäre nicht eingetragen gewesen, tja, da hätte man bei der Meldung des Schadens, bei der Versicherung kreativ sein müssen.

So ist das nunmal mit der Theorie, alles nur grauer Dunst. 😉

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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