Wie bekomme ich mehr Traffic für mein Blog? – Teil 2

Willkommen zurück, zum zweiten Teil der Serie „Wie bekomme ich mehr Traffic für mein Blog?“. Heute werde ich auf Themen der Suchmaschinenoptimierung eingehen, etwas zum Ranking schreiben und euch „Newsseiten“ näher bringen.

Im ersten Teil haben wir festgehalten, dass man durch die Eintragung in Blogverzeichnisse neue Besucher bekommen kann, nun kommen wir zu den Besuchern, die uns über Suchmaschinen finden. Suchmaschinen indizieren neue Seiten regelmässig und pflegen diese in ihre Datenbank ein. Wollt ihr also in einer Suchmaschine gefunden werden müsst ihr gar nicht viel tun, ausser Artikel zu verfassen. Es gibt ein paar Ausnahmen, da müsst ihr eure Seite erst melden, aber im Ernst, diese Suchmaschinen nutzt ohnehin niemand. Die grossen Namen wie Google, Yahoo, MSN und so fort, finden euch selbständig.

Um eure Webseite oder euren Beitrag aussagekräftig indizieren zu lassen, solltet ihr tags vergeben, über die der Beitrag gefunden werden kann. Tags sind quasi Schlagwörter, die als Suchbegriffe dienen. Für WordPress gibt es viele SEO Plugins, das bekannteste wird wohl das All in one SEO Pack sein, alternativ gibt es noch Headspace2 und wpSEO. Natürlich gibt es noch weitere, ich nenne hier allerdings nur die, die ich selbst im Einsatz hatte und somit testen konnte. Im Grossen und Ganzen bieten alle Plugins die gleichen Funktionen, sie lassen euch die Möglichkeit eigene Tags für Seiten und Beiträge zu vergeben, bzw. sie generieren eigene Tags aus eurer Beiträge. Ich bin dazu übergegangen eigene Tags zu vergeben, die sind einfach immer besser als alles was automatisch generiert werden kann. Damit bin ich ganz gut gefahren.

Richtet man sein Augenmerk auf die technische Anpassung der eigenen Seite kann man recht viel erreichen und sich in den Suchrankings nach oben arbeiten, da die Seite relevanter angesehen wird und klarer zu indizieren ist.

Testet eure Seite mit einem Validator (z.B.: The W3c Validation Service), eine Seite mit Fehlern wird schlechter bewertet. Wie eure Seite ganz allgemein abschneidet, was das Technische angeht, oder die Verlinkungen auf Social Media Seiten, könnt ihr mit Seitwert testen, hierzu gibt es natürlich noch einige Alternativen, die sich lohnen. Wenn ihr euren Traffic im Vergleich zu anderen Seiten anschauen wollt, dann lohnt ein Check auf Alexa.

Nun wisst ihr einiges mehr über eure Seite, denn fast alle Tools geben bereitwillig Auskunft darüber woran es bei der eigenen Seite hapert. Ein paar Dinge habe ich selbst beachtet, zu vielen der genannten Punkte bin ich noch gar nicht gekommen und schiebe sie schon lange vor mir her. Beseitigt ihr allerdings einige der von den Seitcheckern genannten Probleme, dann seit ihr auf einem guten Weg und eure Seite ist sowohl für Suchmaschinen als auch für den echten Besucher gewappnet.

Nun könnt ihr eure Beiträge verfassen und diese dann…ja, was dann. Natürlich bieten euch WordPress und alle anderen auch, die Möglichkeit Webseiten anzupingen um diese über neue Beiträge zu informieren. Einige davon erfordern zuerst eine Anmeldung, wie bloggerei.de, andere könnt ihr direkt pingen, ohne euch zu registrieren. Es gibt Dienste wie Ping-o-matic, die gleich eine ganze Reihe von Seiten informieren. Ihr solltet darauf achten nicht mehrere dieser Multiseiten anzupingen, damit ihr nicht abgestraft werdet und eure Benachrichtigung nicht angenommen wird, da ihr spammt.Empfohlene Listen, passend zur eigenen Blogsoftware, gibt es mehr als genug, allerdings ist weniger, wie so oft, mehr, zumindest wenn ihr eure Seite bei der Veröffentlichung nicht allzu sehr ausbremsen wollt.

Parallel zu der Ping Funktion eures Blogs solltet ihr eure Einträge bei Newsseiten bekannt machen, ganz vorne steht hier natürlich Digg, allerdings ist die Seite eher für den englisch sprachigen Raum, der deutschsprachige Ableger ist Yigg, Webnews und Oneview sollte man allerdings auch hin und wieder bedenken.

Ich hoffe ich konnte euch auch mit diesen Tipps wieder ein Stück weiter bringen. Schaut wieder hier vorbei für den nächsten Teil, wenn es dann ans Eingemachte geht. Wie häufig sollte ich Beiträge verfassen, wie lange sollten die Beiträge sein, zu welchen Themen, wie begeistere ich die Zuschauer, welche Plugins gibt es die die Zuschauer motivieren und binden?

Freut euch ausserdem über die anschliessende Reihe zum Thema: „Wie beschleunige ich mein WordPress“, wenn ich euch zeige, wie ihr mit dem gewachsenen Besucherstrom klarkommt, den Traffic niedrig haltet und die Seite für Geschwindigkeit optimiert.

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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