Wo ist der Verstand geblieben?

Ben Peter

Blogger, Hobbyfotograf, Early Adopter, Technikmessi, beruflich als IT-Security Consultant unterwegs, sowie seit vielen Jahren Linux Nutzer.

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  • Hehe, zwei treffende Gründe, warum ich fast kein Fernsehen mehr konsumiere!

  • Benso

    Späne 😉

    aber im Ernst, das ist halt Fernsehen. Da werden eben nur die krassen Idioten gefilmt und gezeigt und auch noch dazu gedrängt, sich richtig zu blamieren. So ist es in den Talkshows, so ist es in den Realitydokus. Mit der Wirklichkeit hat das so viel zu tun wie die Gerichtssendungen.

    Ist nur eben so, dass beim Realityformat die Stunde 3000Euro in der Herstellung kostet und das schon mit einem Werbespot wieder reingeholt werden kann. Aber so lange es auch geguckt wird, werden wir es auch ertragen müssen.

    Ein Hoch auf die Öffentlichen!

  • Stimmt, die inszenieren volkmusikalische Grosskampftage, sind bei jeder Hochzeit eines beliebigen Königshauses so massiv vor Ort dass sich die Kamerateams ihrer zwölfundzwang Sendeanstalten gegenseitig auf die Füsse treten, senden ihre Streams, die aufgrund der neuen Kassiermöglichkeit Internet eingeführt worden, nur in schlechter Qualität, damit sie überhaupt was am Start haben und all das von meinen Gebühren. Naja immerhin zahlen sie Schmidt und Pocher nicht so schmale Hungerlöhne von 3000 die Stunde.
    Ein Hoch auf die Öffentlichen! 😉

  • jan

    Also, abgesehen von der doofen Fernsehshow… die Sprache konnte ich nicht. Mittlerweile spanischt es grammatisch grausam vor sich hin. Wohnung habe ich auch erst einmal gebraucht und statt eines Autos haben wir uns nach 1,5 Jahren 2 Motorraeder geleistet. Und der „Job“ war erst einmal eine unbezahlte Ausbildung. Kann mich aber im Rueckblick auf die letzten 2 Jahre nicht unbedingt beklagen. Vielleicht sollte man es einfach ohne grenzdebilde Fernsehsender probieren. So aehnlich wie du es geschildert hast, funktioniert es in der Realitaet tatsaechlich – ohne Auto und ohne verbundene Augen 😉 Einfach wachsam bleiben und Chancen nutzen.

    In diesem Sinne – Gruesse aus Bavaro (Punta Cana), Dominikanische Republik, lauer Abendwind bei 25 Grad auf dem Balkon am weissen Palmenstrand, Meeresrauschen im Hintergrund, die Grillen zirpen und online per WLAN.

    Jan, der bei den Dressel Divers sein Geld ertaucht

  • Piper

    Manchmal braucht man einfach eine Portion Glück.
    Immerhin aber sollte man den Verstand nicht (vollständig) ausschalten, und mit 1 oder 2 Ausnahmen zeigen sie tatsächlich nur jene, die denken „Ich gehe ins Ausland, da läuft alles von alleine. Auch wenn ich hier nichts bin und kann, da geht das schon!“
    Naja, gezeigt wird davon ja immer mehr im Fernsehen, wenn das alleine nicht schon erschreckend ist.
    Bavaro :wub_tb:, das könnte ich mir jetzt auch mal geben :wink_wp:

  • @jan: Ihr seid aber auch nicht mit 5000 als vierköpfige Familie ausgewandert und wart bereit kräftig zu arbeiten. Die lustigen Fernsehfamilien gehen ja da hin und sind sich für jeden Job zu schade. Da liegt der Hund begraben.
    Grüsse an deine Frau, lasst es euch gut gehen!

  • jan

    Wahrscheinlich funktioniert es, weil ich keinen Fernseher habe.
    Aber in der Tat: 11 Stunden Arbeit pro Tag bei 6 Tage / Woche. Also, Urlaub ist das nicht. Und die, die hier gescheitert sind, haben i.d.R. gedacht, sie kommen mit einem Halbtagsjob rum und verbringen den Rest der Zeit mit Cuba Libre am Strand. So geht’s definitiv net.

  • Eben drum! Nur das erträumen sich die „Fernsehdeppen“ ja so schön. :wallbash_tb:

  • Piper

    Genau, ewigen Urlaub :drunk_tb: LOL

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